Anzeige AZ-A2-728x90 R7
Start Praxis Technik LED-Technologie im öffentlichen Raum

LED-Technologie im öffentlichen Raum

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2013/1309/stadtentwicklung-led-technologie-1.jpg
 

Im Jahr 2030 werden 60 Prozent der Menschheit in Städten leben. Diese Konzentration in städtischen Ballungszentren schafft große Herausforderungen, denn sie erzeugt nicht zuletzt einen erhöhten Energiebedarf auf engem Raum. In den Städten der Zukunft, gerne als »Smart Cities« bezeichnet, muss diesem Problem durch technische Lösungen begegnt werden, die ihrerseits auf Energieeffizienz und ökologischeren Verbrauch setzen. Allein für Beleuchtung unsers Lebensraumes werden weltweit knapp unter 20 Prozent des Stromverbrauchs aufgewendet. Diese Zahl verdeutlicht, wie bedeutsam Einsparungen in diesem Bereich sein können. Die neuste Generation von LEDs erlaubt Energieeinsparungen von 50 bis 70 Prozent gegenüber herkömmlichen Lichtquellen. Gekoppelt mit moderner Steuerungstechnologie kann diese Zahl auf bis zu 90 Prozent ansteigen.

Dow Corning, nach eigenen Angaben der Weltmarktführer für Silikone und siliziumbasierte Technologien, hat eine LED auf Silikonbasis entwickelt, die den anspruchsvolleren Leistungsanforderungen etwa im Bereich Straßenbeleuchtung, Bürobeleuchtung oder von in der Architektur integrierten Leuchtelementen gerecht wird.

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2013/1309/stadtentwicklung-led-technologie-2.jpg

Die Entwicklung im LED-Bereich geht verstärkt hin zu höheren Spannungen bei gleichzeitig geringerer Größe des Leuchtelements. Dabei erreichen neuartige LEDs durchaus Temperaturen von 150 Grad Celsius und mehr. Bei solchen Temperaturen können herkömmliche Epoxidharze und Kunststoffe vergilben und Produkte im Laufe der Zeit an Qualität verlieren. Im Gegensatz dazu haben Silikone eine zuverlässige optische und körperliche Leistungsfähigkeit bei Temperaturen von 200 ° C und höher, die sicherstellen, dass die nächste Generation der LED-Lichtquellen neue Beleuchtungsanforderungen erfüllen.

Für herkömmliche Produkte reichten Glas, Polycarbonat und Acryl aus. Mittlerweile sind viele neue Anwendungen für Beleuchtungen entstanden, die nur schwer mit traditionellen Materialien herzustellen sind. Die mechanischen Eigenschaften von Silikon-Materialien, wie die Formbarkeit, sind die treibende Kraft für neue Gestaltungsmöglichkeiten. Durch die überlegene Formbarkeit der Silikone können so Architekten LED-Installationen mit komplexeren Formen, wie z.B. für dünnere Wände, erstellen, die mit organischen Polymeren oder Glas schwierig oder gar nicht herzustellen wären.

Obwohl LEDs bereits jetzt zu den effizientesten aller Lichtquellen gehören, übt der Markt einen hohen Druck und Wirkungsgrad auf die Produkte aus. Mit fortschrittlicher optischer Leistung und überlegener Formbarkeit gegenüber herkömmlichen Materialien bieten Silikone außergewöhnlicher Klarheit, neue Gestaltungsmöglichkeiten und ermöglichen mehr Lumen pro Watt.

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2013/1309/stadtentwicklung-led-technologie-3.jpg

LED-Hersteller versuchen nicht nur mehr Lumen pro Watt zu erhalten, sondern genauso, Produktkosten von Herstellern von LED-Leuchten durch optimierte Produkte und Prozesse deren Kosten zu minimieren. Durch eine bessere Formbarkeit helfen LEDs auf Silikonbasis, die Kosten der Montage in anderen Produkten zu senken. Hinzu kommt, dass durch ihre geringere Formgebungstemperatur ein niedriger Energieverbrauch bei der LED-Herstellung benötigt wird. Schließlich hilft die thermische und optische Stabilität von Silikonen mit ihrem starken Widerstand gegen UV und Chemikalien, dass LED-Lichtquellen eine konsistente, zuverlässige und qualitativ hochwertige Beleuchtung über die gesamte Lebensdauer eines Gerätes liefern.

Eduard’s – Lifestyle-Bar von DIA – Dittel Architekten

Eduard’s – Lifestyle-Bar von DIA – Dittel Architekten

DIA – Dittel Architekten entwickelt das Gastronomie-Design sowie Name und Corporate Design der Bar Eduard’s und verantwortet die Ausführung im Dorotheen Quartier in Stuttgart. Benannt nach dem Breuninger-Gründer setzt die neue Lifestyle-Bar ein klares Statement im neuen Viertel.

Enso Sushi & Grill von DIA – Dittel Architekten

Enso Sushi & Grill von DIA – Dittel Architekten

DIA – Dittel Architekten gestaltet und realisiert die Gastronomie Enso Sushi & Grill in exponierter Lage im Dorotheen Quartier in Stuttgart. Das moderne Design ist anspruchsvoll und kreativ wie die asiatisch-europäische Fusion-Küche. Die Neuinterpretation traditioneller Architekturelemente Asien...

Wohnflächen statt Büroflächen

Wohnflächen statt Büroflächen

Um an Standorten, die scheinbar nur für Büroflächen geeignet sind, attraktiven Wohnraum zu schaffen, bedarf es besonderer Konzepte. Ein solches hat das Stuttgarter Architekturbüro Frank Ludwig für die Stuttgarter Olgastraße 87 entworfen: An der belebten innerstädtischen Straße im Zentrum der Schwabe...

Weitere Artikel:

Haus Mayer-Kuckuk von Architekt Wolfgang Döring

Haus Mayer-Kuckuk von Architekt Wolfgang Döring

Es ist ein eigenwilliges Gebäude, das 1967 nach dem Entwurf des Architekten Wolfgang Döring in nur sechs Tagen auf einem Erbpachtgrundstück der Elly-Hölterhoff-Böcking-Stiftung der Uni Bonn errichtet wurde. Bemerkenswert sind nicht nur das ungewöhnliche Äußere und die beispiellos kurze Bauzeit, in d...

Oberflächentrends bei Innentüren

Oberflächentrends bei Innentüren

Die heutigen Sortimentsdimensionen des Bauens und Planens verlangen nach strukturierten Lösungen für Oberflächen wie beispielsweise bei Innentüren. Aufgrund des Überangebots an industriellen Produkten besteht seitens vieler Architekten und Fachplaner ein zunehmend größerer Orientierungs- und Navigat...

Frischer Wind fürs Flachdach

Frischer Wind fürs Flachdach

Ist die Dampfsperre auch wirklich trocken? Der neue »SitaVent Revision« erlaubt jederzeit einen prüfenden Blick auf den Status unterhalb der Wärmedämmung. Immer wieder vom Markt gefordert, entwickelte Sita das neue Revisionsbauteil auf Basis des »SitaVent Kaltdachlüfters« mit PE-Rohr, Grundplatte un...

Weitere Artikel:
Anzeige AZ-C1-300x250 GDC

AZ Newsletter

Ihre E-Mail
 Anmelden  Abmelden

Der Newsletter der AZ/Architekturzeitung ist kostenlos und kann jederzeit unkompliziert abbestellt werden.

Fachwissen | Architekten + Planer

  • Betoninstandsetzung: Wer haftet wann und wie?
    Betoninstandsetzung: Wer haftet wann und wie? Die Ausführung von Betonerhaltungs-, Betonschutz- und –instandsetzungsmaßnahmen erfordert umfassende fachliche Qualifikationen. Der nachfolgende Beitrag nimmt Stellung zu Anforderungen, die sich…

Haus Mayer-Kuckuk von Architekt Wolfgang Döring

Haus Mayer-Kuckuk von Architekt Wolfgang Döring

Es ist ein eigenwilliges Gebäude, das 1967 nach dem Entwurf des Architekten Wolfgang Döring in nur sechs Tagen auf einem Erbpachtgrundstück der Elly-Hölterhoff-Böcking-St...

Oberflächentrends bei Innentüren

Oberflächentrends bei Innentüren

Die heutigen Sortimentsdimensionen des Bauens und Planens verlangen nach strukturierten Lösungen für Oberflächen wie beispielsweise bei Innentüren. Aufgrund des Überangeb...

Keukenhof in Lisse bei Amsterdam von Mecanoo

Keukenhof in Lisse bei Amsterdam von Mecanoo

Der Keukenhof in Lisse bei Amsterdam ist das internationale Schaufenster der niederländischen Blumenzucht. In den acht Wochen von Anfang März bis Mitte Mai wird dort geze...

Kalksandstein mit neuen technischen Möglichkeiten

Kalksandstein mit neuen technischen Möglichkeiten

Der Baustoffhersteller Heidelberger Kalksandstein hat technische Grenzen zugunsten des Designs erweitert. Das Produktionsverfahren der Kalksandsteine unterstützt nun den ...

Frischer Wind fürs Flachdach

Frischer Wind fürs Flachdach

Ist die Dampfsperre auch wirklich trocken? Der neue »SitaVent Revision« erlaubt jederzeit einen prüfenden Blick auf den Status unterhalb der Wärmedämmung. Immer wieder vo...

Keramik für dünnwandige Waschtische

Keramik für dünnwandige Waschtische

TOTO verfügt über ein breit gefächertes Angebot an Sanitärkeramik und insbesondere an Waschtischen, die universell einsetzbar sind. Als herausragende Eigenschaften gelten...

Farbige Fassadenbahn

Farbige Fassadenbahn

In der völlig neu entwickelten, diffusionsoffenen, dauerhaft UV-stabile Fassadenbahn »Ampatop F Color« haben die Beschichtungsspezialisten eine Vielzahl an bauphysikalisc...

Corbusier-Farben im Hamburger Hotel Wedina

Corbusier-Farben im Hamburger Hotel Wedina

Das Hamburger Hotel Wedina hat ein umfassendes Facelift erhalten, bei dem Farbe eine zentrale Rolle spielt. Die Fassade macht in leuchtendem Rot auf sich aufmerksam und j...

Wohlfühlen mit Wärmepumpe

Wohlfühlen mit Wärmepumpe

Das zweigeschossige Haus von Melanie und Maik Westphal fügt sich ausgesprochen harmonisch in das 823 Quadratmeter große Hanggrundstück ein. Vorab hatten sie das mit zahlr...

PolygonGarden von HKA Hastrich Keuthage Architekten

PolygonGarden von HKA Hastrich Keuthage Architekten

HKA Hastrich Keuthage Architekten entwickelten für das Projekt »PolygonGarden« eine lange Glasfassade, deren Faltung eine interessant belebte Straßensilhouette erzeugt. D...

Weitere Artikel:


Anzeige AZ-D1-300x600 R7

Wenn Sie die AZ/Architekturzeitung lesen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Datenschutzhinweis.

Dieses Fenster entfernen.