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LichtAktiv Haus - Energie statt Gemüse anbauen

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Ein Sanierungskonzept mit Modellcharakter

Wir fahren mit Astrid Unger, Pressesprecherin von Velux Deutschland, durch eine Wohnsiedlung im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. Rechts und links der schmalen Straße stehen schlichte Einfamilienhäuser, meist als Doppelhäuser. Es ist eine typische Siedlung aus den Fünfzigerjahren: Satteldächer, grau-weiße Putzfassaden und kleine Lochfenster machen die Häuser kaum voneinander unterscheidbar. Man merkt den Gebäuden an, dass sie ihre Zeit hinter sich haben. Gebaut wurden sie, um den hohen Wohnraumbedarf nach dem Krieg möglichst schnell zu decken. So lebten in solch einer Doppelhaushälfte auf etwa 80 Quadratmetern meist zwei Familien, also bis zu acht Personen. Heute ist das mit steigendem Wohnflächenbedarf pro Kopf kaum mehr vorstellbar. Da reichen 80 Quadratmeter gerade so für Zwei-Personen-Haushalte.

Unser Wagen hält vor einer der Doppelhaushälften – aber diese ist mit der Nachbarschaft nicht zu vergleichen. Eine weiße Fassade strahlt uns entgegen. Das Dach ist hell gedeckt und mit großen Fenstern versehen. Neben dem Haupthaus befindet sich ein Anbau aus Holz und Glas, beide Gebäudeteile sind über einen gläsernen Eingang verbunden. Die Architektur des Doppelhauses wirkt durch die fehlenden Dachüberstände klar und kompakt, der Anbau mit Pultdach ergänzt die moderne Optik. Trotzdem ist nur dieser Teil ein Neubau, das Haupthaus stammt, wie die Gebäude der Nachbarschaft, aus den Fünfzigern.
Wir stehen vor dem LichtAktiv Haus, einem Modellprojekt von Velux, mit dem der Dachfensterhersteller modernisierungswilligen Hauseigentümern und Bauherren ein Konzept zur nutzerfreundlichen, ästhetischen und vor allem energieeffizienten Sanierung ihrer alten Häuser zur Verfügung stellen möchte. Denn ein Großteil der Wohnbauten in Deutschland sind älter als 30 Jahre und daher meist modernisierungsbedürftig – aber nicht immer sind Abriss und Neubau die ökologisch, sozial und wirtschaftlich sinnvollere Alternative. Gute Ideen für nachhaltiges Bauen sind also gefragt.

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Alexandra Goebel sprach mit Astrid Unger von Velux sowie mit der Architektin Katharina Fey über die Entstehung, Ziele und die Zukunft dieses Projektes. Katharina Fey hatte 2009 während ihres Architekturstudiums an der TU Darmstadt das LichtAktiv Haus im Fachbereich Entwerfen und Energieeffizientes Bauen von Professor Manfred Hegger im Rahmen eines studentischen Wettbewerbs entworfen.

Alexandra Goebel: Frau Unger, vor etwas mehr als zwei Jahren fiel der Startschuss zum Projekt »LichtAktiv Haus«. Was bewegte Velux dazu, eine alte Doppelhaushälfte zu kaufen und diese aufwändig zu sanieren?

Astrid Unger: Das LichtAktiv Haus ist Teil des europaweiten Experiments Model Home 2020 von Velux. Wir haben sechs Konzepthäuser in fünf Ländern entwickelt mit neuen Ideen für das Wohnen und Arbeiten der Zukunft. Die Bauten haben alle ein angenehmes Raumklima, sie sind hell und energieeffizient. Das LichtAktiv Haus ist der deutsche Beitrag dieses Projekts und die einzige Modernisierung. Wir haben dafür nach einem geeigneten Grundstück mit einem leerstehenden Wohngebäude gesucht, das wir schließlich hier in Wilhelmsburg fanden. Das Haus eignete sich bestens: Es war klein, dunkel, die Decken niedrig, die Räume winzig. Dazu war es völlig ungedämmt, der Wind pfiff durch die Fenster – kurz: heutigen Ansprüchen an das Wohnen wurde es gar nicht mehr gerecht. Unser Ziel lautete, aus diesem maroden Bau ein zukunftsfähiges Haus zu machen, das sich durch optimale Energieeffizienz und höchsten Wohnwert auszeichnet. Es sollte beispielhaft für alle sanierungsbedürftigen Wohnbauten in Deutschland sein und den Eigentümern zeigen, was sie daraus machen können. Dieser Haustyp existiert – fast unverändert –nach unserer Kenntnis noch millionenfach in Deustchland. Der Standort Wilhelmsburg war darüber hinaus sehr interessant für uns, da er zur IBA Hamburg gehört. Der Stadtteil plant, klimaneutral zu werden und den Energiebedarf in den nächsten Jahren zu 100 Prozent durch erneuerbare Energien zu decken. Auch die energetische Sanierung der Wohnhäuser gehört dazu, die den Bewohnern in verschiedenen Initiativen näher gebracht wird. In dieses Konzept passte unser LichtAktiv Haus ideal hinein, so dass wir damit Teil der Internationalen Bauausstellung Hamburg wurden.

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Alexandra Goebel: Frau Fey, Sie haben den Entwurf für das LichtAktiv Haus gemacht und waren maßgeblich an der Realisierung beteiligt. Allerdings waren Sie damals noch Studentin an der TU Darmstadt. Wie kam es dazu?

Katharina Fey: Ich habe 2009 noch an der TU studiert und brauchte einen letzten Entwurf, bevor ich mich zum Diplom anmelden konnte. Ich habe dann am Lehrstuhl für Entwerfen und Energieeffizientes Bauen von Professor Hegger einen Aushang zu einem studentischen Wettbewerb gesehen. Velux suchte Konzepte für die Sanierung eines Wohnhauses aus den Fünfzigern in Hamburg. Es gab nicht nur ein Preisgeld von 7.500 Euro zu gewinnen, sondern der Entwurf sollte auch realisiert werden. Das fand ich spannend! So eine Chance auf echte Architektenpraxis bekommt man nicht so oft im Studium und da der Wettbewerb als Entwurf im Rahmen der Studienleistungen anerkannt werden würde, habe ich mich gleich dazu angemeldet.

Alexandra Goebel: Wie lief der Wettbewerb ab?

Katharina Fey: Wir hatten eine intensive Betreuung durch den Lehrstuhl und Velux. Es gab verschiedene Vorstellungsrunden der Zwischenergebnisse, wir hatten Workshops mit Tageslichtplanern und schließlich am Ende des Semesters stand die Bewertung durch die Fachjury an. Zwölf Entwürfe wurden abgegeben, von denen vier eine Auszeichnung erhielten. Und ich hatte den ersten Platz!

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Alexandra Goebel: Mit welchem Konzept haben Sie die Jury überzeugt?

Katharina Fey: Zu Beginn des Wettbewerbs sind alle Teilnehmer nach Hamburg gefahren, um das Haus und das Grundstück zu analysieren und zu vermessen. Die knapp 100 Quadratmeter Wohnfläche waren auf viele kleine Räume verteilt. In denen war es ziemlich dunkel, da die Fenster winzig waren. Aber der Garten auf dem 1.200 Quadratmeter großen Grundstück hat mir gefallen. Ich habe recherchiert, wie die Menschen in den Fünfzigern hier gelebt haben. Sie wohnten zwar meist mit zwei Familien auf engem Raum im Haus zusammen, aber sie hatten den Garten, den sie zur Selbstversorgung nutzen konnten. Da wurde Gemüse und Obst angebaut, im Stall gab es oft eine Ziege. Man konnte also ganz autark leben. Diese Unabhängigkeit der Siedler wollte ich in die heutige Zeit transformieren und sie zum Ausgangspunkt meines Entwurfes machen. Allerdings sollte nun nicht mehr Gemüse angebaut werden, sondern Energie. Ich wollte ein Haus schaffen, das die benötigte Energie selbst erzeugen kann. Daher lautet auch der Titel meiner Arbeit »... aus eigenem Anbau«.

Alexandra Goebel: Wie haben Sie diese Idee baulich umgesetzt?

Katharina Fey: Im Altbau habe ich die kleinteilige Struktur aufgelöst. Es gibt einen zentralen Erschließungsbereich, der den Raum bis zum Dach öffnet. Er verbindet die beiden Kinderzimmer im Erdgeschoss mit dem Elternschlafzimmer, Bad und Ankleide in der ersten Etage sowie mit dem früheren Spitzboden unter dem Dach, der heute als Lesegalerie genutzt werden kann. Neue, große Dachfenster lassen viel Tageslicht in die Räume eindringen. Die Treppe ist zudem als Aufenthaltsbereich konzipiert. Ein Bücherregal geht bis unter das Dach, so dass dieser Raum als Bibliothek und für die Kinder als zusätzliche Spielfläche zur Verfügung steht. Früher konnte man vom Wohnhaus aus kaum in den Garten schauen. Die fünf Meter lange Fensterfront bietet nun eine tolle Sicht ins Grüne.
Wohnen, Kochen und Essen habe ich komplett in den neuen Anbau ausgelagert, um private und gemeinschaftliche Bereiche zu trennen. Der Riegel besteht aus einer Holzrahmenkonstruktion und ist über einen kleinen Windfang an das Wohnhaus angeschlossen. Der Neubau ist als offener Raum gestaltet, der durch Möbel zoniert wird. Damit dieser Teil einen direkten Bezug zum ehemaligen Gemüsebeet hat, öffnet sich der Riegel an der Seite mit großen Fenstern zum Garten. Für die energetische Versorgung des LichtAktiv Hauses ist vor allem das Dach des Anbaus zuständig: Hier befinden sich Solarthermie- und Photovoltaikmodule, die zusammen mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe die benötigte Energie für Heizung, Warmwasser und Strom produzieren. Die Vergrößerung der Fensterflächen von 18 auf 93 Quadratmeter trägt außerdem zur Senkung des Energieverbrauches bei.

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Alexandra Goebel: Das Aufgreifen des Siedlergedankens und das Übersetzen in die heutige Zeit sind absolut nachvollziehbar. Der Entwurf wirkt klar und durchdacht. Wurden Ihre Planungen genau so umgesetzt? Inwieweit waren Sie an der Realisierung beteiligt?

Katharina Fey: Ich bekam nach dem Wettbewerb das Angebot von Professor Heggers Lehrstuhl, die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für das Haus gemeinsam mit einem kleinen Team des Fachgebiets für Entwerfen und Energieeffizientes Bauen zu machen. Die Ausführungsplanung übernahm anschließend das Architekturbüro Ostermann aus Hamburg. Zusammen mit Kristina Heckmann vom Architektenteam Velux konnte ich auch dabei mitarbeiten. Es hat mich sehr gereizt, an der Umsetzung meiner Idee direkt mitzuwirken. Mal Praxisluft zu schnuppern, fand ich eine sinnvolle Sache. Also habe ich mein Diplom um ein Semester nach hinten verlegt und mich nur mit der Realisierung des LichtAktiv Hauses befasst. Das war eine intensive Zeit. Im zweiwöchentlichen Turnus gab es Meetings in Hamburg, um die Planungsstände zu besprechen. Dann hieß es, um 5 Uhr morgens in den Zug steigen und abends wieder zurück nach Darmstadt. Anstrengend! Aber ungemein lehrreich. Plötzlich haben so viele Menschen an meinem Projekt gearbeitet. Nicht nur Velux war beteiligt, sondern auch die Mitarbeiter von der Uni und die ausführenden Architekten vom Büro Ostermann aus Hamburg. Und jeder hatte mitzureden. Daran musste ich mich erst mal gewöhnen. Es gab viele Abstimmungsprozesse und ich musste meine Entwurfsgedanken oft verteidigen. Aber ich habe es geschafft. Mein Konzept ist fast exakt so im LichtAktiv Haus umgesetzt worden, wie ich es im Wettbewerb ausgearbeitet habe. Das macht mich schon stolz!

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Alexandra Goebel: Würden Sie anderen Studenten empfehlen, an solch einem Wettbewerb während des Studiums teilzunehmen?

Katharina Fey: Auf jeden Fall! Man lernt, wie es im richtigen Architektenalltag später läuft. Es hat bei mir auch die Weichen für das jetzige Arbeiten gestellt. Ich war so oft in Hamburg, dass ich gerne nach meinem Diplom hier bleiben wollte. Ich habe mich in einem kleinen Architekturbüro beworben, das hauptsächlich Altbausanierung in Hamburg macht. Ich bin gleich eingestellt worden und meine Chefin schätzt meine praktische Erfahrung, die ich mit dem LichtAktiv Haus machen durfte.

Alexandra Goebel: Zurück zum LichtAktiv Haus. Frau Unger, wie energieeffizient ist das Projekt?

Astrid Unger: Durch das Tageslicht-, Belüftungs- und Beschattungskonzept und die gute Raumplanung kann der jährliche Energiebedarf für Heizung, Warmwasser und Strom von ursprünglich fast 294 kWh/m² auf etwa 108 kWh/m² gesenkt werden. Da das Haus im Betrieb mehr Energie produziert, als von den Bewohnern und dem Gebäude selbst verbraucht wird, kann es diesen Bedarf selbst decken. Joost Hartwig vom Lehrstuhl für Entwerfen und Energieeffizientes Bauen der TU Darmstadt hat außerdem für uns eine Ökobilanz erstellt, die den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes berücksichtigt. Das zentrale Ergebnis davon lautet, dass das LichtAktiv Haus in 26 Jahren CO2-neutral sein wird. Alle Treibhausgasemissionen, die bei Herstellung, Instandhaltung und Entsorgung anfallen, werden bis dahin vollständig eingespart. Das stützt unsere Annahme, dass die Modernisierung eines Bestandsgebäudes deutliche Vorteile gegenüber einem konventionellen Neubau haben kann. Über die Ökobilanz des LichtAktiv Hauses kann man sich übrigens bald auf unserer Webseite in einem Video und einem Podcast genauer informieren.

Alexandra Goebel: Kann sich denn jeder solch eine umfangreiche Modernisierung leisten? Wie hoch sind die Kosten?

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Astrid Unger: Bei diesem Gebäude hier wurde die Premium-Modernisierung durchgeführt. Das Haus hat einen Sachwert von 460.000 Euro. Die eigentlichen Baukosten lagen aber höher, da das Projekt ein Experiment ist. Wir haben neue Bauprodukte verbaut, die in dieser Form noch nicht auf dem Markt sind. Daher mussten die Handwerker erst geschult und neue Anschlusstechniken entwickelt werden. Es gab zudem den aufwändigen Wettbewerb und die anschließenden gemeinsamen Planungen, die den ganzen Prozess mit Absicht verlängert haben, da wir während der integralen Planungsphase viele wichtige Erkenntisse gewonnen haben. Das machte das Projekt teurer. Daher haben wir einen Sachverständigen bestellt, der nun den Sachwert des Hauses auf 460.000 Euro bezifferte, um den interessierten Bauherren einen realistischen Preis zu nennen..
Wir haben aber von dem Projektteam zwei weitere Modernisierungsvarianten ausarbeiten lassen, die deutlich günstiger sind. Bei der Basis-Modernisierung wird das bestehende Haus energetisch ertüchtigt, der Innenraum wird effizienter gestaltet, jedoch wird auf den Anbau verzichtet. Die Baukosten belaufen sich hierbei auf rund 140.000 Euro. Die Erweiterungs-Modernisierung geht einen Schritt weiter. Die eingebaute Technik und die verwendeten Materialien sind hochwertiger als bei der Basis-Modernisierung. Zudem gibt es einen neuen Anbau, der allerdings kleiner als bei der Premium-Variante ausfällt. Die Baukosten liegen bei dieser Modernisierung bei 274.000 Euro. Alle Entwurfsvarianten mit den entsprechenden Produktlisten kann man sich auf unserer Webseite runterladen. Wir stellen sie Bauherren und Architekten kostenlos zur Verfügung.

Alexandra Goebel: In dem Haus ist sehr viel aufwändige Technik eingebaut. Alle Prozesse, wie zum Beispiel das Öffnen und Schließen der Fenster zur Lüftung oder das Herunterfahren des Sonnenschutzes, laufen vollautomatisch, damit die berechneten Idealwerte erreicht werden. Ist das praxistauglich? Sind die Nutzer damit nicht überfordert?

Astrid Unger: Das Haus stellt sich komplett selbst ein. Ob das für die Nutzer letztlich angenehm ist oder nicht, wollen wir jetzt genau wissen. Nachdem das Haus im November 2010 eröffnet wurde und für viele Veranstaltungen und zur Besichtigung offen stand, wird Ende des Jahres eine vierköpfige Familie mietfrei ins LichtAktiv Haus einziehen. Zwei Jahre lang soll sie das Haus auf Herz und Nieren testen und über ihre Erfahrungen berichten. Parallel werden Energieverbrauch und Innenraumklima laufend gemessen und die Ergebnisse dokumentiert. Die Auswertung der Daten gibt uns dann Aufschluss darüber, ob sich unser Konzept in der Praxis bewährt. Das Haus soll sich schließlich den Bedürfnissen der Bewohner anpassen, nicht umgekehrt. Zurzeit läuft noch die Suche nach den Familien; bis vor wenigen Tagen konnten sie sich über unsere Webseite bewerben. Jetzt wählen wir aus den vielen Zuschriften eine geeignete Familie aus. Und dann kann das Probewohnen im LichtAktiv Haus auch schon losgehen. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und freuen uns auf die Berichte der Familie, die uns unter anderem auf Facebook und Twitter kontinuierlich informieren werden.

Alexandra Goebel: Frau Unger, Frau Fey, herzlichen Dank für Ihre Zeit und das gute Gespräch!

Das Interview führte Alexandra Goebel von architektourist.de für die AZ/Architekturzeitung.

Fotos: VELUX Deutschland GmbH / Adam Mørk

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