Der bauliche und vorbeugende Brandschutz gewinnt auch in Zukunft immer mehr an Bedeutung. Die richtige Planung und Beurteilung setzt detaillierte Fachkenntnisse im Bereich des abwehrenden und des vorbeugenden Brandschutzes voraus.Im Oktober startete der neue »Technische Studiengang zum Sachverständigen für den vorbeugenden Brandschutz«, den das Service- und Schulungscenter Brandschutz (SSB) in Neuwied gemeinsam mit dem Institut für Qualitätssicherung und Zertifizierung (IQ-Zert) anbietet. Die Ausbildung erfolgt sowohl in Vollzeit, als auch berufsbegleitend an Wochenenden. Der Technische Studiengang gliedert sich in Module bei deren Abschluss jeweils eine schriftliche Prüfung erfolgt. Die Module können auch einzeln belegt werden.
»Zukünftig werden Zeugnisse und Ausbildungen – auch Hochschulausbildungen – nicht mehr alleine entscheidend sein, sondern die belegte Kompetenz auf dem besonderen Arbeitsgebiet – insbesondere bei Sachverständigen", so SSB-Leiter Wolfgang Winter, »bei der öffentlichen Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen wird bei der Zertifizierung nach DIN EN 17024 nach festen und allgemein anerkannten Regeln vorgegangen. Dies ist bei den von verschiedenen Institutionen angeboten Ausbildungsgängen – Fachplaner, Sachverständige für vorbeugenden Brandschutz – nicht der Fall.« Die seit dem 01.01.2010 durch die Bundesrepublik, vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft, gegründete Akkreditierungsstelle (DAKKS) fungiert dabei als überwachende Stelle. Die Qualifikation als zertifizierter Sachverständiger beruht auf der internationalen Norm DIN EN ISO/IEC 17024 und ist somit europaweit bzw. weltweit anerkannt. Auch vor Gericht werden zunehmend die genannten zertifizierten Sachverständigen eingesetzt.
Wie der öffentliche und vereidigte Sachverständige ist der Sachverständige nach DIN EN ISO/IEC 17024 in Deutschland gesetzlich geschützt.
Weitere Informationen: www.schulungscenter-brandschutz.de



