
Städte und Regionen sind heterogene Räume. Zum einen gibt es da die häufig und gerne frequentierten repräsentativen, attraktiven Orte, zum anderen die so genannten „Zwischenräume“, technisch-funktionale Raumstrukturen und Restflächen, kurz: Unorte, denen man sich eher fernhält. Orte und Unorte? Diese Unterscheidung verliert zunehmend an Bedeutung, denn die ästhetischen Impulse unserer Zeit entstehen aus der Transformation, mittels derer wir nicht nur Zeit, sondern auch Raum wahrnehmen. Im Fokus des Architekturclubs der Bayerischen Architektenkammer stehen im März besonders die Restflächen der funktionalisierten Stadt und der Wert dieser Raumfragmente. Denn mehr und mehr sind es diese Fragmente, die zum Ausdruck eines Wandels des Ganzen werden und gleichzeitig Zeichen des gesellschaftlichen Umdenkens sind.
Anlässlich der aktuellen Ausstellung »Böse Orte und Oasen plus«, die noch bis zum 19. März 2010 im Haus der Architektur zu sehen ist, diskutieren am 1. März, 19.00 Uhr, unter der Moderation des Berliner Publizisten Thies Schröder die Architektin und Stadtbaurätin i.R. der Landeshauptstadt München Prof. Christiane Thalgott und der Landschaftsarchitekt und Stadtplaner Prof. Peter Latz über „Orte und Unorte“. Der Eintritt zur Veranstaltung im Haus der Architektur, Waisenhausstr. 4 in München, ist frei.
Veranstaltung: Architekturclub im März, »Orte und Unorte«
mit: Prof. Peter Latz, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner, Kranzberg, und
Prof. Christiane Thalgott, Architektin und Stadtbaurätin i.R., München
Moderation: Thies Schröder, Publizist und Geschäftsführer Ferropolis, Berlin
Datum: Montag, 01.03.2010, 19.00 Uhr
Ort: Haus der Architektur,Waisenhausstr. 4, 80637 München
Eintritt frei
Veranstalter: Bayerische Architektenkammer, Waisenhausstr. 4, 80637 München
Tel: 089-139 88 00, Fax: 089-13 98 80 99
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.byak.de



Sieht aus wie Holz und ist auch welches: Die Terrassendielen »Silberpatina Douglasie«, die u.a. in einer Zinn-Patina erhältlich sind. Sieht fast aus wie Holz, ist aber keines: Das Material »Resysta« gilt als umweltfreundliche und witterungsbeständige Alternative zum Tropenholz.

