
Für das Land Salzburg entwarf das Architektenteam soma ZT, Wien und Salzburg, den diesjährigen Biennale-Pavillon. In das von Bollinger und Grohmann optimierte, »stachelige« Traggerippe planten die Leichtbauspezialisten formTL aus Radolfzell eine modulare Klimahülle aus transluzenter Membrane, die eine Teilung in fünf Pavillon-Satelliten ermöglicht.



Seit Ende September ist die größte Wellnessanlage Österreichs geöffnet. Die neue Therme Wien von den Stuttgartern 4a Architekten bietet auf 54.000 Quadratmetern alles, was Körper und Seele begehren. Die Planer von 4a Architekten haben die Thermenanlage im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten in den Kurpark Oberlaa eingebettet und sich dabei von der Natur inspirieren lassen.
Der erste Entwurf der Architekten Pichler & Traupmann für das Freischwimmbad Schloss Eybesfeld sah vor, dem um einen Meter abgegrabenen Gebäude eine neue Basis und Integration in die Landschaft zu geben. Eine umlaufende »Schleife« in Sichtbeton sollte Wohnfunktionen, Sekundärfunktionen sowie ein Hallenbad enthalten.
Im Herbst 2008 bauten das Architekturbüro
Baar-Baarenfels in der Brandstätte 8 im 1. Wiener Bezirk innerhalb von zwei Monaten die Ladenfassade sowie die komplette Innenausstattung um. Eine neue schneeweisse, vorgehängte Scheibe aus Corian und Glas wirkt vor dem Erdgeschoss als werbewirksamer Blickfang.
Das kleine Juweliergeschäft Mayrhofer, auf dem belebten Hauptplatz im österreichischen Linz gelegen, wurde von xarchitekten zur begehbaren Schmuckschatulle geformt. Um eine Präsentationsfläche beziehungsweise einen möglichst hautnahen »Sinnenraum« für Schmuckstücke zu entwickeln, ist die, dem bestehenden Ziegelgewölbe unterstülpte, Raumschale vollflächig mit einem samtweichen Veloursteppich überzogen.
Das Gebäude in der Mariahilfer Straße 1 in Wien wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Große Teile der reich dekorierten Fassade und ein turmartiger Dachaufsatz an der Nordostecke wurden zerstört und in den folgenden Jahren nicht mehr rekonstruiert. Die einst schmuckvolle Fassade wurde durch einfache dekorlose Ansichten ersetzt und im Erdgeschoss entstand ein buntes Durcheinander aus diversen Eingängen und Schaufenstern zu den ansässigen Geschäften.
Ein paar Kinder spielen auf der Terrasse vor einem kubusartigen Gebäude, andere sind auf der angrenzenden Wiese und bauen kleine Burgen im Sandkasten. Die Kinder sind umgeben von einem Meer aus Grün: weite Wiesen und Felder, große Fichten, Buchen und Birken rahmen das Grundstück am Rande der österreichischen Gemeinde Sighartstein ein. Ein Ort, der von einer Farbe dominiert wird, die die Farbpsychologie als Symbol für Frische und Jugend sieht: Grün – beruhigend, ausgleichend, wohltuend fürs Auge. Eine entspannende Umgebung für einen Kindergarten und ein inspirierender Ansatz für ein Gebäudekonzept.
In den Räumen einer Rechtsanwaltskanzlei in der Wiener Falkestraße sollten die vorhandenen Räumlichkeiten erweitert und dadurch die bestehenden Flächen mit weiteren Büroräumen und Konferenzräumen ergänzt werden.