Start Magazin Architektur + Kunst Interview Melanie Siegel: Ein Raum entsteht, wird mittels Farbe nach und nach umgebaut ...

Interview Melanie Siegel: Ein Raum entsteht, wird mittels Farbe nach und nach umgebaut ...

Melanie Siegel, Ohne Titel (Moosraum 2), 160 x 160 cm, Acryl auf Leinwand, 2011

Man blickt in rätselhafte Raumkonstruktionen. In sich gefaltete Strukturen, deren Räumlichkeit zwar möglich, aber absurd scheint. Die »Interieurs« wirken dunkel, düster, geheimnisvoll oder melancholisch, fast bedrohlich, nur gelegentlich fällt der Blick auf ein Dahinter.

Melanie Siegel konstruiert in sich geschlossene Räume, absurd, grotesk bisweilen, aber doch aus natürlichen Materialien wie Holz und Stein gebaut, deutlich von Menschenhand gemacht. In ihren meist leeren Raumfigurationen kommt eine Vorliebe der Künstlerin für die Inszenierung zum Ausdruck, die künstlichem Raum und seiner Ausleuchtung nachspürt und diese an die Grenzen führt.

Im Interivew mit Simone Kraft von deconarch.com spricht Melanie Siegel, die nach einer Ausbildung zur Bühnenmalerin und -plastikerin seit 2008 freie Malerei bei Karin Kneffel an der Akademie der Bildenden Künste München (AdBK) studiert, über den Einfluss von szenischer Malerei/Bühnenbild auf ihre Arbeit, erläutert ihre Vorliebe für das Inszenieren von künstlichen Räumen und beschreibt, welche Bedeutung die Malerei für sie hat.

Melanie Siegels Arbeiten sind auch in einer deconarch.com Virtual Exhibition zu sehen.

Melanie Siegel, Ohne Titel (Stämme), 180 x 180 cm, Acryl und Kohle auf Leinwand, 2012

INTERVIEW

Simone Kraft: Deine Arbeiten beschäftigen sich mit dem Thema Raum und architektonischen Elementen. Was interessiert dich daran?

Melanie Siegel: Ich umkreise in meiner Arbeit immer wieder architektonische Themen, erfinde Räume, die durch Lichteinfall und Schatten oder künstliche Beleuchtung definiert sind. Distanzierte Blicke von außen auf geschlossene Bauten oder Aquarien mit organisch wucherndem Inhalt kehren ebenso wieder wie das Thema der Trennung bzw. der Schnittstelle von Innenraum und Außenraum. Architektur in meiner Malerei verstehe ich als Sinnbild für Menschengemachtes und künstlich Geschaffenes. Hierbei finde ich insbesondere die Polarität von Natur und Kunst spannend – beide Pole vereint ja auch der Mensch in sich, indem er Teil der Natur ist und Künstliches erschafft.

Der Raum selbst, ohne den Architektur nicht denkbar ist, ist immer das Dazwischen, so wie auch der Raum des Waldes das Dazwischen ist, denn eigentlich setzt er sich nur durch die Aneinanderreihung von Bäumen zusammen. Und auch uns umgibt Raum immer, auch wir können uns gar nicht ohne Raum denken.

Simone Kraft: Du bist ausgebildete Bühnenmalerin. Gibt es Einflüsse aus der Theatermalerei in deiner freien künstlerischen Arbeit?

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2012/1212/melanie-siegel-serie.jpg

Melanie Siegel: Mein Interesse für Bühne und Szenenbild, Theater und Film spiegelt sich natürlich ein Stück weit in meinen Arbeiten, und meine malerische Herkunft ist sicherlich auch eine Art Basis, auf der ich meine jetzige Malerei aufgebaut habe. Die Frage hierbei ist, ob man sich durch Gelerntes einschränkt und daran festhält oder ob man damit arbeitet und es für die eigene Entwicklung nutzt. Ich wage nun zu behaupten, dass mir letzteres gelingt.

Die Vorliebe für Inszenierung, materialbewusste Malerei, künstlichen Raum und dessen Ausleuchtung als Stilmittel kommt immer wieder in meinen Motiven zum Ausdruck. Einige meiner Bilder wirken auf den Betrachter vielleicht auch wie Einzelbilder eines imaginären Filmstreifens, dessen eindeutiger Inhalt sich dem Betrachter entzieht. Beispielsweise ist aber das Licht im Bild nicht nur Stilmittel, sondern auch auf inhaltlicher Ebene ein Hinweis auf das Leben, die Natur und deren Streben zum Hellen.

Simone Kraft: Deine Rauminszenierungen sind immer menschenleer. Warum?

Melanie Siegel: Ich bin ein eher introvertierter Mensch, der viel Zeit für sich braucht. Darin mag vielleicht die Stille in meinen Bildern begründet sein. Zum Beispiel höre ich mit Vorliebe instrumentale Musik ohne Gesang.
Die architektonischen Elemente in meinen Bildern schließen immer auch ein Bewohntsein und somit eine potenzielle Anwesenheit des Menschen mit ein. Das Gebaute weist indirekt auf den Menschen hin, da ist der Mensch für mich dann schon genug mit im Bild.

Melanie Siegel, Pilzaltar, 60 x 50 cm, Acryl auf Leinwand, 2012

Simone Kraft: Wie findest du deine Themen?

Melanie Siegel: Die Themen kommen von selbst, denn sie sind eben das, was mich als Mensch und Malerin umtreibt und was nach einer Auseinandersetzung verlangt. Die Motive entstehen aus diesen Themen heraus, entwickeln sich während des Malprozesses weiter und »verselbständigen« sich nach einer Weile auf der Leinwand. Malerische Zufälligkeiten formen das Motiv in meiner eher prozesshaften Malerei mit. Eine erste Idee oder Ahnung eines Bildes halte ich in schnellen Kritzeleien fest. Ich male dann suchend, forschend, übermale und wische Gemaltes wieder weg. Das endgültige Motiv und die Form entstehen also nach und nach im Prozess, die Malerei ist somit meine persönliche Möglichkeit, zu dem Bild zu finden, das ich vorerst nur fühle, aber noch nicht »weiß«.

Simone Kraft: Deine Arbeiten entwickeln sich in einem ausgeprägten malerischen Prozess und du arbeitest bevorzugt mit Malerei.

Melanie Siegel: Malerei. Unbedingt!

Simone Kraft: Warum Malerei?

Melanie Siegel: Zunächst weil ich schon immer einfach gerne male, um es banal zu formulieren. Und ich habe gerne diesen direkten Kontakt mit dem Material und den Qualitäten von Farbe, denn als Malerin verstehe ich mich ein Stück weit immer auch als »Hand-Werkerin«. Die an sich sehr begrenzte Fläche des klassischen Tafelbildes bietet mir bislang genug Freiheit. Zum Beispiel lassen sich meine Räume aufgrund ihrer perspektivischen Brüche oder der absurden Ausleuchtung und Stimmung oft eben »nur« malen und nicht bauen. Und in der malerischen Erforschung von Raum, der durch seine Erforschung erst entsteht, steckt ein absurdes Moment.

Simone Kraft: Ein absurdes Moment? Kannst das noch etwas konkretisieren?

Melanie Siegel: Nun, ein Forscher erkundet ja immer das Unbekannte, aber bereits Vorhandene, ein Entdecker »ent-deckt« eine Sache, die noch im Verborgenen lag, die jedoch vor der Entdeckung bereits existiert hat. Mit der Malerei verhält sich das etwas anders, denn als Malerin bin ich zeitgleich Erschaffende und Entdeckende.

Simone Kraft: Gerade deine neuesten Arbeiten zeigen »absurde Innenraumstrukturen«, manche wirken dunkel, düster, gegenüber den früheren Arbeiten fast bedrohlich – die geschlossenen Innenräume etwa. Wie arbeitest du? Wann ist ein Werk »fertig«?

Melanie Siegel: Meine Arbeitsweise ist eine sehr prozesshafte. Da ich mittlerweile fast ausschließlich ohne konkrete Vorlagen, wie etwa Fotos, arbeite, bieten sich auf der Leinwand permanent mehrere Möglichkeiten, malerisch fortzufahren. Ein Raum entsteht, wird mittels Farbe nach und nach umgebaut, ausgeleuchtet, eingerissen, wird düsterer oder heller. Ebenso beginnen die organischen Elemente zu wuchern oder verschwinden wieder im Malprozess. Irgendwann kommt der Punkt, an dem ich dem Bild nichts mehr hinzuzufügen habe, an dem für mich die Schwebe zwischen gefundener Form einer Idee und deren Offenheit erreicht ist.

Die Stille und gedämpfte Atmosphäre, du nennst sie sogar düster und bedrohlich, ist nicht unbedingt bewusst herbeigeführt. Ich denke, sie entspricht vielleicht einfach einer Neigung zur Melancholie. Um nicht falsch verstanden zu werden: Malerei bedeutet für mich natürlich viel Freude und Lebenslust! Um noch einmal die Musik zum Vergleich zu zitieren: Stücke in Moll gehen für mich tendenziell mehr in die Tiefe, bewegen mich auf einer anderen Ebene.

Melanie Siegel, Ohne Titel (Moosraum X), 200 x 140 cm, Acryl, Öl auf Leinwand, 2011

Simone Kraft: Welche Ziele verfolgst du mit deinen Arbeiten?

Melanie Siegel: Wenn ich male, habe ich natürlich in erster Linie das Ziel, ein »gelungenes« Bild zu schaffen und setze mich auf der Leinwand mit malerischen Fragen und Problemen auseinander. Natürlich wünsche ich mir auch, dass der Betrachter durch meine Arbeiten ins Nachdenken kommt, und sie es schaffen, ihm einen Impuls zu geben. Doch dies ist nicht das oberste Ziel und schon gar nicht der Anlass einer Arbeit. Meine Bilder sollen zwar gesehen werden und ich verstehe ein Bild als »sinn-volle« Transportmöglichkeit von Gedanken, doch im Grunde male ich sie völlig zweckfrei aus einem inneren Drang heraus.

Simone Kraft: Zugegeben, keine einfach Frage: Warum Kunst?

Melanie Siegel: Es gibt für mich keine Alternative zur Kunst und zur Malerei. Die Malerei gehört einfach schon immer zu meinem Leben dazu, ein Leben ohne sie ist für mich nicht denkbar, weil ich einfach sehr gerne male und es meine Art und Weise ist, mich mit der Welt und meinen Fragen an sie auseinanderzusetzen. Sie gehört für mich zum Menschsein dazu.

Simone Kraft: Gibt es Vorbilder, Einflüsse, Inspirationen?

Melanie Siegel: Inspirierend finde ich, im wahrsten Sinne des Wortes, immer wieder sakrale Architektur, da das Licht dort meist eine wesentliche Rolle spielt. Es sind einfach sehr besondere Orte. Aber immer, wenn ich nach konkreten Vorbildern gefragt werde, fallen mir erst mal keine ein und ich muss überlegen, welche Künstler denn eigentlich meine Vorbilder sind! Es gibt zig verschiedene Maler, die ich großartig finde, aber trotzdem nicht unbedingt als Vorbild bezeichnen würde. Ein Caravaggio z. B. bewegt mich heute genauso wie früher, nur dass ich heute einen anderen Blick darauf habe.

Und natürlich schätze ich die Arbeit einiger Kollegen sehr, was mich teilweise sicherlich auch beeinflusst. Insbesondere im Studium sind solche Einflüsse durch den Austausch mit dem Professor und die Arbeit im Gemeinschaftsatelier meines Erachtens ja gar nicht zu vermeiden. Ich glaube, es ist eine sehr romantische Vorstellung vom genialen Künstler, der in der Abgeschiedenheit völlig aus sich selbst schöpft.

Simone Kraft: Melanie Siegel, herzlichen Dank für den Gedankenaustausch!

Abbildungen: Melanie Siegel, www.melanie-siegel.de
Quelle: www.deconarch.com

 

Industriearchitektur: Neuer Praxisraum für das Geberit Informationszentrum in Lausanne

Industriearchitektur: Neuer Praxisraum für das Geberit Informationszentrum in Lausanne

Nach zwei Jahren erfolgreicher Schulungen in den neuen Praxisräumen im Informationszentrum von Geberit in Jona, erhält jetzt auch der Schulungsraum in Lausanne ein neues Gesicht. Sanitärprofis werden so in modernen und ansprechenden Räumen für die Installation der Geberit-Systeme geschult.

Umbau Wohn- und Geschäftsgebäude D17 in Ingolstadt von Bettina Kandler Architekten

Umbau Wohn- und Geschäftsgebäude D17 in Ingolstadt von Bettina Kandler Architekten

Das  Wohn- und Geschäftsgebäude D17 liegt städtebaulich in einer funktional wichtigen Lage am südlichen Eingangsbereich zur Altstadt von Ingolstadt und in unmittelbarer Nähe zur Donau. Archivierte Pläne gehen bei dem Wohn- und Geschäftshaus auf das Jahr 1878 zurück.

Frankfurter Buchmesse: Raum für Inspiration von schneider+schumacher

Frankfurter Buchmesse: Raum für Inspiration von schneider+schumacher

480 Quadratmeter Grundfläche, 6,5 Meter Höhe und eine selbsttragende Holzkonstruktion mit lichtdurchlässiger Membran – das ist der »Frankfurt Pavilion«, das neue Wahrzeichen der Frankfurter Buchmesse. Geplant und umgesetzt von schneider+schumacher, entsteht auf der 70. Frankfurter Buchmesse ein ikon...

Weitere Artikel:

Fassade mit Sandwichpaneele

Fassade mit Sandwichpaneele

Unkonventionell, homogen und auffällig – so präsentiert sich die Gebäudehülle eines neuen Wohnhauses im Stadtteil Ofenerdiek in Oldenburg. Realisiert wurde sie mit gedämmten Wand- und Dachelementen. Außen zieht das Wohnhaus mit einer einzigartigen Fassade die Blicke der Passanten auf sich. So wurde ...

Parkhaussysteme für urbane Zentren

Parkhaussysteme für urbane Zentren

Großstädte der USA gehören mit zu den verkehrsreichsten Städten der Welt. New York und Los Angeles liegen bei den Statistiken vorn: der Ärger über Parkgebühren, Staus oder Luftqualität gehört zum Alltag. Einer der großen Stressfaktoren in den urbanen Zentren ist der Parkplatzmangel, verschärft durch...

Zeitz Museum of Contemporary African Art (MOCAA)

Zeitz Museum of Contemporary African Art (MOCAA)

In Kapstadt hat sich ein historisches Getreidesilo zum Museum für zeitgenössische afrikanische Kunst gemausert. Die Architekten des Heatherwick Studio ließen die betonierten Wandungen der Kornkammern aufsägen und schufen damit ein Atrium von beinahe kathedralenhaftem Charakter. Neuer Beton verstärkt...

Weitere Artikel:
Anzeige AZ-C1-300x250 R7

AZ Newsletter


Ihre E-Mail
 
   

Senden Sie mir die kostenlosen Nachrichten der AZ/Architekturzeitung per E-Mail zu. Meine Anmeldung erfolgt, nachdem ich die Datenschutzhinweise gelesen haben. Die Nachrichten können Werbung von Dritten enthalten. Mein Einverständnis zum Empfang der Nachrichten kann ich jederzeit widerrufen.

Fachwissen | Architekten + Planer

  • Tragwerke mit Nagelplattenbindern
    Tragwerke mit Nagelplattenbindern Nagelplattenbinder bilden das Gerüst des Dachtragwerks und bieten sich zur Verwirklichung selbst extrem komplexer Architekturen an. Sie sind als Bauteile…

Fassade mit Sandwichpaneele

Fassade mit Sandwichpaneele

Unkonventionell, homogen und auffällig – so präsentiert sich die Gebäudehülle eines neuen Wohnhauses im Stadtteil Ofenerdiek in Oldenburg. Realisiert wurde sie mit gedämm...

Parkhaussysteme für urbane Zentren

Parkhaussysteme für urbane Zentren

Großstädte der USA gehören mit zu den verkehrsreichsten Städten der Welt. New York und Los Angeles liegen bei den Statistiken vorn: der Ärger über Parkgebühren, Staus ode...

Zeitz Museum of Contemporary African Art (MOCAA)

Zeitz Museum of Contemporary African Art (MOCAA)

In Kapstadt hat sich ein historisches Getreidesilo zum Museum für zeitgenössische afrikanische Kunst gemausert. Die Architekten des Heatherwick Studio ließen die betonier...

Gipsfaserplatten für die Elbphilharmonie in Hamburg

Gipsfaserplatten für die Elbphilharmonie in Hamburg

Die großformatigen Gipsfaserplatten bestehen aus einem Vormaterial aus Naturgips. Sie zeichnen sich durch ihre Belastbarkeit, die Brandschutzeigenschaften (A1) und ihre h...

KanyaKage mit modernen Sanitäranlagen ausgestattet

KanyaKage mit modernen Sanitäranlagen ausgestattet

In Berlin-Kreuzberg eröffnete Ende April 2018 eine einzigartige Kunst- und Veranstaltungslocation. Nach den beiden Eigentümern KanyaKage benannt, ist der neue »Artspace« ...

Vakuum-Isolierglas und Explosionsschutz-Dünnglas

Vakuum-Isolierglas und Explosionsschutz-Dünnglas

Das neue Vakuum-Isolierglas (VIG) von AGC zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: Uneingeschränkte Sicht ohne sichtbare Evakuierungsöffnungen. Es wird wie normales Iso...

Kunst im Tageslicht betrachtet

Kunst im Tageslicht betrachtet

Die Stiftung »Das Maximum« präsentiert im bayerischen Traunreut nahe dem Chiemsee bedeutende Werke zeitgenössischer Kunst, unter anderem von Georg Baselitz und Andy Warho...

Architekturbüro mit Sichtbetonfassade

Architekturbüro mit Sichtbetonfassade

Der Neubau eines Architekturbüros ist für alle Beteiligten am Bau eine Herausforderung, denn letztlich ist das Bürogebäude die in Beton gegossene Visitenkarte des Archite...

Die höhere Mathematik der Ästhetik

Die höhere Mathematik der Ästhetik

Mehr als 20 Jahre sind vergangen, seit beim Entwurf der Titanaußenhaut für das Guggenheim-Museum in Bilbao erstmals die CAD-Software CATIA für ein renommiertes Gebäude ei...

Schaltbares Glas

Schaltbares Glas

Halio hat die Ästhetik seines intelligenten schaltbaren Glas-Systems auf das Wesentliche reduziert: völlige Farbneutralität und natürliche Transparenz wie ein herkömmlich...

Weitere Artikel:

Anzeigen AZ-D1-D2-300x600 R7

Wenn Sie die AZ/Architekturzeitung lesen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Datenschutzhinweis.

Dieses Fenster entfernen.