Anzeige AZ-A2-728x90 R7
Start Magazin Architektur + Kunst (in)habitanCITY - Wohn(t)räume, Utopien, Urbanismus und der ganz normale Raumkonsum

(in)habitanCITY - Wohn(t)räume, Utopien, Urbanismus und der ganz normale Raumkonsum

(in)habitanCITY - Wohn(t)räume, Utopien, Urbanismus und der ganz normale Raumkonsum

Wohnen ist heiß umkämpft. Denn Wohnen ist nicht nur Privatsache, sondern auch öffentliches Thema. Die Gestaltung von (Lebens-)Raum beschäftigt Architekten und Stadtplaner, Politiker, Bauspekulanten, Investoren … Trotz mäßiger Konjunktur legt die Baubranche zu. Und dies, obwohl die Wirtschaftskrise mit dem Platzen der Immobilienkrise in Nordamerika gleichsam ein »Gesicht« bekommen hat.

Auch in Böblingen melden Zeitungen entsprechende Zahlen. Das Thema Neubebauung Flugfeld ist aktuell, Wohnraum für junge Familien soll entstehen, die die Preise im nahegelegenen Stuttgart nicht mittragen wollen und können. Eine neue Mall entsteht, die nicht nur das Bahnhofsviertel, sondern die ganze Innenstadt aufwerten soll – und den Konsum von der grünen Wiese zurück ins Zentrum holt.

Gentrifizierung, Privatisierung von Sozialbauten, Immobilienblase sind alltäglich gewordene Reizwörter. Und nicht zuletzt soll ausgerechnet die schwäbische Wohnkultur den Berlinern ihre Schrippe genommen haben.

Wohnen – zwischen öffentlich und privat, sozial und politisch, Individualität und Gemeinschaft, Gegenwart und Zukunft? Diesen Fragen will die Ausstellung nachspüren, indem sie den Blick der Betrachter auf die Bedeutung unseres gebauten und bewohnten Umraums lenkt. Dabei erfolgt die Annäherung an das Thema bewusst nicht aus architekturpraktischer Perspektive, sondern aus der besonderen Verbindung von Kunst und Architektur.

Fünf Künstler haben sich aus ihrer individuellen künstlerischen Position heraus mit dem Themenkomplex beschäftigt. Dabei zeichnen sich zwei zentrale Blickrichtungen ab – zum einen die Hinterfragung der nach wie vor global dominierenden modernen Bauformen, zum anderen die individuelle Perspektive auf das „Heim“, das Sich-Heimisch-Fühlen. Ergänzt werden die Kunstwerke durch narrative Texte, die Beispiele für Raum- und Wohnkonsum aus aller Welt anführen. Sie eröffnen eine zweite Denk-Ebene in der Ausstellung: Neben den »Kunstraum« tritt ein »Denkraum«.

(in)habitanCITY führt einen Themenkomplex fort, der mit (In)Visible Cities (Kunstverein Ettlingen, 2011, Wolfgang-Hartmann-Preis) und Gesichtsverlust | Be(com)ing (in)visible (Kunstverein Viernheim 2012) eingeleitet wurde. Das Ausstellungsprojekt ist eine Kooperation des Böblinger Kunstvereins mit der Heidelberger Kuratorin Simone Kraft, deren Arbeit sich der besonderen Verbindung von Kunst und Architektur (www.deconarch.com) widmet. Darüber hinaus publiziert sie als freie Kunst- und Architekturjournalistin regelmäßig in verschiedenen Kunst- und Architekturmedien.

Das Schlossbergstipendium: Schloßbergstipendiatin 2013 ist die Berliner Bildhauerin Yasmin Alt, deren Arbeiten um die Themen Architektur und Raum kreisen. Die meist skulpturalen Arbeiten haben Bezüge zu architektonischen Hinterlassenschaften menschlicher Zivilisation. Dabei entstehen modellhafte reduzierte Objekte, die in Ausstellungssituationen zu einem dreidimensionalen Geflecht werden. Im Böblinger Kunstverein realisiert Yasmin Alt ein installatives Arrangement unterschiedlicher Objekte. Verhältnisse und Beziehungen der Objekte werden untereinander untersucht und Verbindungselemente auf spielerische Art arrangiert.

Mit dem Schloßbergstipendium vergibt der Böblinger Kunstverein seit 1999 regelmäßig ein Atelierstipendium. Die ausgewählten KünstlerInnen erhalten die Möglichkeit, rund acht Wochen im Böblinger Künstlerhaus zu leben und zu arbeiten.

(in)habitanCITY
Wohn(t)räume, Utopien, Urbanismus und der ganz normale Raumkonsum

Peter Braunholz, Marc Dittrich, Jens Hausmann, Tobias Kraft, Jutta Steudle

Schlossbergstipendium 2013: Yasmin Alt

Kuratiert von Simone Kraft

16.11. – 18.12.2013

Böblinger Kunstverein

Die Ausstellung wird von einem virtuellen Katalog begleitet: inhabitancity2013.wordpress.com

 

 

Umbau Wohn- und Geschäftsgebäude D17 in Ingolstadt von Bettina Kandler Architekten

Umbau Wohn- und Geschäftsgebäude D17 in Ingolstadt von Bettina Kandler Architekten

Das  Wohn- und Geschäftsgebäude D17 liegt städtebaulich in einer funktional wichtigen Lage am südlichen Eingangsbereich zur Altstadt von Ingolstadt und in unmittelbarer Nähe zur Donau. Archivierte Pläne gehen bei dem Wohn- und Geschäftshaus auf das Jahr 1878 zurück.

Frankfurter Buchmesse: Raum für Inspiration von schneider+schumacher

Frankfurter Buchmesse: Raum für Inspiration von schneider+schumacher

480 Quadratmeter Grundfläche, 6,5 Meter Höhe und eine selbsttragende Holzkonstruktion mit lichtdurchlässiger Membran – das ist der »Frankfurt Pavilion«, das neue Wahrzeichen der Frankfurter Buchmesse. Geplant und umgesetzt von schneider+schumacher, entsteht auf der 70. Frankfurter Buchmesse ein ikon...

Eine Fassade aus Null und Eins am King Abdulaziz Center von Snøhetta

Eine Fassade aus Null und Eins am King Abdulaziz Center von Snøhetta

Für das außergewöhnliche Projekt King Abdulaziz Center for World Culture im Herzen der saudi-arabischen Ölfelder setzte der Glasfassadenspezialist seele den Entwurf des Architekturbüros Snøhetta in eine Fassade komplett aus Edelstahlrohren um. Nur durch die Verzahnung von modernsten Informationstech...

Weitere Artikel:

Wohnungsbau mit System

Wohnungsbau mit System

Insgesamt 106 neue Wohnungen in drei Blöcken, die sich architektonisch, funktional und selbst finanzierungstechnisch unterscheiden und sich dennoch harmonisch zu einem in sich geschlossenen städtebaulichen Ensemble fügen: Dieses Konzept wurde von Aicher + Hautmann Architekten und Loebermann + Bandlo...

Schöner Gaskaminofen

Schöner Gaskaminofen

Mit dem puristischen Lensfocus kommt ein neuer, einzigartig gestalteter Gaskaminofen aus der französischen Design-Schmiede Focus. Der raumluftunabhängige Kamin bietet hohen Bedienkomfort, sehr gute Leistungsdaten und ist in Deutschland zugelassen.

Lernen in historischen Mauern

Lernen in historischen Mauern

Ein schwedisches Sprichwort besagt, jeder Schüler habe drei Lehrer: Der erste ist der Lehrer selbst, der zweite seine Mitschüler und der dritte das Schulgebäude und die Räume darin. Besonderes Glück mit dem dritten Lehrer haben die Schülerinnen und Schüler des traditionsreichen Clavius-Gymnasiums in...

Weitere Artikel:
Anzeige AZ-C1-300x250 R7

AZ Newsletter


Ihre E-Mail
 
   

Senden Sie mir die kostenlosen Nachrichten der AZ/Architekturzeitung per E-Mail zu. Meine Anmeldung erfolgt, nachdem ich die Datenschutzhinweise gelesen haben. Die Nachrichten können Werbung von Dritten enthalten. Mein Einverständnis zum Empfang der Nachrichten kann ich jederzeit widerrufen.

Fachwissen | Architekten + Planer

  • Betoninstandsetzung: Wer haftet wann und wie?
    Betoninstandsetzung: Wer haftet wann und wie? Die Ausführung von Betonerhaltungs-, Betonschutz- und –instandsetzungsmaßnahmen erfordert umfassende fachliche Qualifikationen. Der nachfolgende Beitrag nimmt Stellung zu Anforderungen, die sich…

Wohnungsbau mit System

Wohnungsbau mit System

Insgesamt 106 neue Wohnungen in drei Blöcken, die sich architektonisch, funktional und selbst finanzierungstechnisch unterscheiden und sich dennoch harmonisch zu einem in...

Schöner Gaskaminofen

Schöner Gaskaminofen

Mit dem puristischen Lensfocus kommt ein neuer, einzigartig gestalteter Gaskaminofen aus der französischen Design-Schmiede Focus. Der raumluftunabhängige Kamin bietet hoh...

Lernen in historischen Mauern

Lernen in historischen Mauern

Ein schwedisches Sprichwort besagt, jeder Schüler habe drei Lehrer: Der erste ist der Lehrer selbst, der zweite seine Mitschüler und der dritte das Schulgebäude und die R...

Anschlussrohr: Zugsicher und rückstausicher

Anschlussrohr: Zugsicher und rückstausicher

Im Gegensatz zu normalen Muffenrohren, die einfach aufgesteckt werden, bringt ein neues PE-Anschlussrohr mehr Anschlusssicherheit. Dafür sorgt unter anderem die integrier...

Tageslichtmanagement 4.0

Tageslichtmanagement 4.0

Schaltbare, energieeffiziente Fassadengläser als Sonnenschutz sind ein wichtiges Thema auf der glasstec in Düsseldorf. Halio International S. A. zeigt sein Tageslicht-Man...

Leuchte »Lander« von Renzo Piano

Leuchte »Lander« von Renzo Piano

Lander ist eine neue extrem elegante Pollerleuchte, die iGuzzini nach einer Idee von Renzo Piano speziell für die Beleuchtung der Parklandschaft des von dem Genueser Arch...

Platzgestaltung des Emanuel-Merck-Platzes in Darmstadt

Platzgestaltung des Emanuel-Merck-Platzes in Darmstadt

Der Platz vor dem Merck Innovationszentrum soll ein öffentliches Forum als zentrale Adresse des globalen Unternehmens sein. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, gestalte...

Neue Aluminiumfassade

Neue Aluminiumfassade

In der ehemaligen DDR wurde Uran abgebaut, was mit einer erheblichen Belastung für die Natur einherging. Die Wismut GmbH hat die Aufgabe, diese Umweltverschmutzung zu san...

Heimathafen

Heimathafen

Der Hafen in Offenbach entwickelt sich zu einem begehrten Stadtquartier. Auf der Hafeninsel bieten nun neun Punkthäuser optimale Sichtbezüge zum Wasser. Geräusche von auß...

Brandschutzwächter mit Sicherheitsring

Brandschutzwächter mit Sicherheitsring

Eine smarte Brandschutzmanschette, die im Brandfall groß heraus kommt und dem Feuer den Weg versperrt. Fest verbunden mit dem Verstärkungsblech für Stahltrapezprofildäche...

Weitere Artikel:

Anzeigen AZ-D1-300x600 R7

Wenn Sie die AZ/Architekturzeitung lesen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Datenschutzhinweis.

Dieses Fenster entfernen.