Start Magazin Architektur + Kunst ARTERNITY: Art up your life! – Raumgestaltung mit Kunstwerken

ARTERNITY: Art up your life! – Raumgestaltung mit Kunstwerken

http://www.architekturzeitung.eu/azbilder/2010/1006/raumgestaltung-arternity.jpg


Kunst im Raum: Raumgestaltung mit Kunstwerken

Eine Fotografie über dem Schreibtisch oder ein Gemälde als Blickfang im Zentrum eines Raumes – Kunstwerke verändern einen Raum, sie prägen ihn und verleihen ihm ein individuelles Gesicht. Die Erfahrung, wie sehr Kunst die Wirkung von Innenräumen beeinflussen kann, hat jeder schon einmal gemacht, der sich ein oder mehrere Zimmer oder gar eine Wohnung eingerichtet hat. Oft wird ein Raum durch die kunstvolle Ergänzung erst vollständig und harmonisch. Dabei können Bilder weit mehr, als nur dekorativ auszuschauen – geschickt ausgewählt und platziert gestalten Kunstwerke Räume weit über das Nur-Visuelle hinaus. Sie erzeugen nicht nur Stimmung und Atmosphäre oder akzentuieren (oder kaschieren) die Raumstruktur, sondern sie sagen darüber hinaus auch etwas über den Bewohner, der die künstlerische Gestaltung ausgeführt hat, aus. Motivauswahl, Form- und Farbgebung ebenso wie das Material und nicht zuletzt die Platzierung des Kunstwerks im Raum wirken zusammen und prägen den Gesamteindruck.

http://www.architekturzeitung.eu/azbilder/2010/1006/sylvie-weisshaeupl.jpg


Das Wechselspiel von Kunst und Architektur, von schönen Künsten und alltäglicher Funktionalität, von Nutzen und Kontemplation ist unbegrenzt und eröffnet zahlreiche kreative Spielräume. Gerade im Businessbereich kann die bewusste Ausstattung mit Kunst sogar bis hin zu einer durchgängig konzipierten „Corporate Art“ reichen. Allerdings wird die Bedeutung von Kunst als prägender Teil der Corporate Identity eines Unternehmens allzu oft unterschätzt. Welche Möglichkeiten in der bewussten „kunstvollen“ Gestaltung von Räumen und in der Verbindung von Kunst und Architektur steckt, hat das in Nürnberg ansässige Unternehmen arternity erkannt.

So sagt Ralph Bielenberg, der Geschäftsführer von arternity: »Für mich ist Kunst Ausdruck und Entfaltung einer Persönlichkeit in einem Werk – etwas Einzigartiges. Gleichzeitig bietet Kunst die Möglichkeit, den Charakter von Räumen zu verändern, Persönlichkeit zu schaffen, Inhalte über Kunst als Kommunikationsmittel zum Ausdruck zu bringen und letztlich der zunehmenden Standardisierung von Räumen entgegenzuwirken. Architektur benötigt Kunst, um Kunst zu werden – und beides potenziert sich gegenseitig.«

http://www.architekturzeitung.eu/azbilder/2010/1006/daniel-gall-centronics-01.jpg
http://www.architekturzeitung.eu/azbilder/2010/1006/daniel-gall-centronics-02.jpg


Arternity: Art up your life!

Unter dem Motto „art up your life“ unterstützt arternity seine Kunden dabei, Kunstwerke in die eigenen vier Wände zu holen. Denn allzu oft scheitert ein erstes Interesse an der Begegnung mit Kunst im Alltag außerhalb des musealen Rahmens bereits im Vorfeld an der simplen Frage: Wie kommt das Werk an die Wand? Für „Neulinge“ ist der Weg zum Kunstkauf häufig nicht einfach und der Besuch einer Galerie mit einer Hemmschwelle verbunden. Zudem sind auch die Faktoren Zeit und Entscheidungsfindung, aber auch Preisauswahl und Geschmacksbildung nicht zu vernachlässigen: In der unübersichtlichen Kunstszene kann ein unerfahrener Kunstliebhaber schnell orientierungslos entmutigt werden.

Hier setzt arternity an: Mit einem umfangreichen und sorgfältig zusammengestellten Kunstportfolio, das in einer Online-Galerie einzusehen ist, erleichtert das Unternehmen seinen Kunden nicht nur die Begegnung mit Kunst – online wird vieles leichter möglich und ist transparenter –, sondern hilft auch bei der Auswahl der Kunstwerke. Angeboten werden Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Design, Grafik und Malerei von ausgewählten jungen und etablierten Künstlern gleichermaßen. Das Portfolio umfasst limitierte Editionen ebenso wie Unikate, deren Preisspanne von 300€ bis 3000€ variiert.

Neben der Vermittlung von Kunstwerken umfasst das Serviceangebot von arternity zudem auch die Unterstützung bei der Zusammenstellung passender Werke und ihrer Inszenierung im Raum. Dies reicht von der Entwicklung von Raumkonzepten bis hin zur Gestaltung von Corporate Art. Innenarchitekten und Planern steht arternity als erfahrener Partner zur Umsetzung durchgängiger Interieur-Konzepte zur Verfügung – Konzepte, die Kunst als wesentliches Element betrachten und sie daher im gestalterischen Sinne in die Architektur integrieren.

Bei der Detailplanung solcher Projekte kommen realistisch-proportionale Bildmontagen zum Einsatz, um zunächst die künstlerische Gestaltung und die Wirkung ausgewählter Werke in den dafür vorgesehenen Raumumgebungen darzustellen. So können sich Architekten und ihre Kunden noch vor einer Investitionsentscheidung einen Eindruck verschaffen, wie Motiv, Farben, Thema, Stil und Proportion im Raum wirken. Das Know-how hierfür bringt das Team um Ralph Bielenberg, Geschäftsführer von arternity, aus unterschiedlichen Bereichen mit. Ralph Bielenberg etwa war als diplomierter Kommunikationsdesigner mit den Schwerpunkten auf Produktdesign und Marketing viele Jahre bei Design-Agenturen tätig und dabei auf die Entwicklung von Corporate Identity-Strategien spezialisiert. Er und das arternity-Team blicken nicht nur auf langjährige Erfahrung im Bereich der Brand Communication und Markenbildung zurück, sondern auch in der Umsetzung von Projekten in Zusammenarbeit mit Architekten und Künstlern.

Derzeit wendet sich das Angebot von arternity vor allem an Innenarchitekten, Planer und Unternehmen, das B2B-Geschäft also, es soll jedoch auch auf private Interessenten ausgeweitet werden. Bereits heute können private Sammler über die Online-Galerie Kunstwerke auswählen und bestellen. Daneben werden die Kunstwerke auch in Showrooms zum Beispiel in Stuttgart und Zürich „live“ präsentiert. Weitere Showrooms sowie Ausstellungen mit den Künstlern in der „Offline-Welt“ sollen folgen.

http://www.architekturzeitung.eu/azbilder/2010/1006/uwe-eger-duell.jpg
http://www.architekturzeitung.eu/azbilder/2010/1006/uwe-eger-owl.jpg

Das Kunstportfolio, das Herzstück von arternity

»Arternity setzt auf das Potenzial junger Talente und etablierter Künstler in den Sparten Fotokunst, Design, Grafik und Malerei.« (Ralph Bielenberg)

Besondere Aufmerksamkeit wird auch dem Herzstück von arternity gewidmet, dem Kunstportfolio. Sorgfältig zusammengestellt umfasst es neben etablierten nationalen und internationalen Künstlern vor allem Newcomer: Arternity versteht sich als Art Scout, der neue Entwicklungen aufspürt und jungen, vielversprechenden Künstlern eine Plattform bietet. Damit wird den Kunden nicht nur ein innovatives und spannendes Portfolio geboten, sondern auch aktive Förderung des Kunstnachwuchses betrieben.

Ausgewählt werden die Künstler von einer unabhängigen Jury, zu der etwa Peter Krüll, Professor für Design und Grafik an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg gehört. Dabei wird neben der besonderen Qualität auch Wert gelegt auf die Vielfalt der künstlerischen Positionen, die das Spektrum der Kunst ausschöpfen. Arternity sucht Künstler mit eigenständigen Persönlichkeiten und Arbeiten, die sich durch ihre Herangehensweise mit unterschiedlichen Techniken und Themen auszeichnen. Zum vielfältigen Portfolio gehören so verschiedene Arbeiten wie die Graphic Arts-Serie „Owl" von Uwe Eger oder »Centronics« von Daniel Gall sowie Sylvie Weisshäupls Fotokunstwerke »Bewahre das Geheimnis« in digitaler Collagetechnik. Zudem ist auch die Fähigkeit der kreativen Entwicklung in der Auseinandersetzung mit architektonischen Anforderungen sowie inhaltlichen Vorgaben zentral. Mit der konsequenten Weiterentwicklung seines Portfolios plant arternity bis Ende 2011 mit rund 100 Künstlern zusammenzuarbeiten. Bis dahin soll das Angebot verstärkt auch privaten Sammlern geöffnet werden. 

second level GmbH, www.arternity.com

Abbildungen: Courtesy arternity
 

Industriearchitektur: Neuer Praxisraum für das Geberit Informationszentrum in Lausanne

Industriearchitektur: Neuer Praxisraum für das Geberit Informationszentrum in Lausanne

Nach zwei Jahren erfolgreicher Schulungen in den neuen Praxisräumen im Informationszentrum von Geberit in Jona, erhält jetzt auch der Schulungsraum in Lausanne ein neues Gesicht. Sanitärprofis werden so in modernen und ansprechenden Räumen für die Installation der Geberit-Systeme geschult.

Umbau Wohn- und Geschäftsgebäude D17 in Ingolstadt von Bettina Kandler Architekten

Umbau Wohn- und Geschäftsgebäude D17 in Ingolstadt von Bettina Kandler Architekten

Das  Wohn- und Geschäftsgebäude D17 liegt städtebaulich in einer funktional wichtigen Lage am südlichen Eingangsbereich zur Altstadt von Ingolstadt und in unmittelbarer Nähe zur Donau. Archivierte Pläne gehen bei dem Wohn- und Geschäftshaus auf das Jahr 1878 zurück.

Frankfurter Buchmesse: Raum für Inspiration von schneider+schumacher

Frankfurter Buchmesse: Raum für Inspiration von schneider+schumacher

480 Quadratmeter Grundfläche, 6,5 Meter Höhe und eine selbsttragende Holzkonstruktion mit lichtdurchlässiger Membran – das ist der »Frankfurt Pavilion«, das neue Wahrzeichen der Frankfurter Buchmesse. Geplant und umgesetzt von schneider+schumacher, entsteht auf der 70. Frankfurter Buchmesse ein ikon...

Weitere Artikel:

Parkhaussysteme für urbane Zentren

Parkhaussysteme für urbane Zentren

Großstädte der USA gehören mit zu den verkehrsreichsten Städten der Welt. New York und Los Angeles liegen bei den Statistiken vorn: der Ärger über Parkgebühren, Staus oder Luftqualität gehört zum Alltag. Einer der großen Stressfaktoren in den urbanen Zentren ist der Parkplatzmangel, verschärft durch...

Zeitz Museum of Contemporary African Art (MOCAA)

Zeitz Museum of Contemporary African Art (MOCAA)

In Kapstadt hat sich ein historisches Getreidesilo zum Museum für zeitgenössische afrikanische Kunst gemausert. Die Architekten des Heatherwick Studio ließen die betonierten Wandungen der Kornkammern aufsägen und schufen damit ein Atrium von beinahe kathedralenhaftem Charakter. Neuer Beton verstärkt...

Gipsfaserplatten für die Elbphilharmonie in Hamburg

Gipsfaserplatten für die Elbphilharmonie in Hamburg

Die großformatigen Gipsfaserplatten bestehen aus einem Vormaterial aus Naturgips. Sie zeichnen sich durch ihre Belastbarkeit, die Brandschutzeigenschaften (A1) und ihre hervorragenden Be- und Verarbeitungsmöglichkeiten aus.

Weitere Artikel:
Anzeige AZ-C1-300x250 R7

AZ Newsletter


Ihre E-Mail
 
   

Senden Sie mir die kostenlosen Nachrichten der AZ/Architekturzeitung per E-Mail zu. Meine Anmeldung erfolgt, nachdem ich die Datenschutzhinweise gelesen haben. Die Nachrichten können Werbung von Dritten enthalten. Mein Einverständnis zum Empfang der Nachrichten kann ich jederzeit widerrufen.

Fachwissen | Architekten + Planer

Parkhaussysteme für urbane Zentren

Parkhaussysteme für urbane Zentren

Großstädte der USA gehören mit zu den verkehrsreichsten Städten der Welt. New York und Los Angeles liegen bei den Statistiken vorn: der Ärger über Parkgebühren, Staus ode...

Zeitz Museum of Contemporary African Art (MOCAA)

Zeitz Museum of Contemporary African Art (MOCAA)

In Kapstadt hat sich ein historisches Getreidesilo zum Museum für zeitgenössische afrikanische Kunst gemausert. Die Architekten des Heatherwick Studio ließen die betonier...

Gipsfaserplatten für die Elbphilharmonie in Hamburg

Gipsfaserplatten für die Elbphilharmonie in Hamburg

Die großformatigen Gipsfaserplatten bestehen aus einem Vormaterial aus Naturgips. Sie zeichnen sich durch ihre Belastbarkeit, die Brandschutzeigenschaften (A1) und ihre h...

KanyaKage mit modernen Sanitäranlagen ausgestattet

KanyaKage mit modernen Sanitäranlagen ausgestattet

In Berlin-Kreuzberg eröffnete Ende April 2018 eine einzigartige Kunst- und Veranstaltungslocation. Nach den beiden Eigentümern KanyaKage benannt, ist der neue »Artspace« ...

Vakuum-Isolierglas und Explosionsschutz-Dünnglas

Vakuum-Isolierglas und Explosionsschutz-Dünnglas

Das neue Vakuum-Isolierglas (VIG) von AGC zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: Uneingeschränkte Sicht ohne sichtbare Evakuierungsöffnungen. Es wird wie normales Iso...

Kunst im Tageslicht betrachtet

Kunst im Tageslicht betrachtet

Die Stiftung »Das Maximum« präsentiert im bayerischen Traunreut nahe dem Chiemsee bedeutende Werke zeitgenössischer Kunst, unter anderem von Georg Baselitz und Andy Warho...

Architekturbüro mit Sichtbetonfassade

Architekturbüro mit Sichtbetonfassade

Der Neubau eines Architekturbüros ist für alle Beteiligten am Bau eine Herausforderung, denn letztlich ist das Bürogebäude die in Beton gegossene Visitenkarte des Archite...

Die höhere Mathematik der Ästhetik

Die höhere Mathematik der Ästhetik

Mehr als 20 Jahre sind vergangen, seit beim Entwurf der Titanaußenhaut für das Guggenheim-Museum in Bilbao erstmals die CAD-Software CATIA für ein renommiertes Gebäude ei...

Schaltbares Glas

Schaltbares Glas

Halio hat die Ästhetik seines intelligenten schaltbaren Glas-Systems auf das Wesentliche reduziert: völlige Farbneutralität und natürliche Transparenz wie ein herkömmlich...

Wohnungsbau mit System

Wohnungsbau mit System

Insgesamt 106 neue Wohnungen in drei Blöcken, die sich architektonisch, funktional und selbst finanzierungstechnisch unterscheiden und sich dennoch harmonisch zu einem in...

Weitere Artikel:

Anzeigen AZ-D1-D2-300x600 R7

Wenn Sie die AZ/Architekturzeitung lesen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Datenschutzhinweis.

Dieses Fenster entfernen.