Start Magazin Wettbewerbe Auslobung: wieweiterarbeiten - Arbeitsorte der Zukunft

Auslobung: wieweiterarbeiten - Arbeitsorte der Zukunft

Die IHK Köln lobt mit Unterstützung der Bundesstiftung Baukultur, der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und dem Haus der Architektur Köln einen Preis für vorbildliche Gewerbebauten aus. Noch bis 1. März 2012 können sich Unternehmen, Architekten und Ingenieure bewerben.

Sie sind das Gesicht eines Unternehmens, repräsentieren und können erheblich zum Erfolg beitragen: Produktions- und Lagergebäude. Im Vergleich zu Immobilien aus dem Wohnungsbau oder zu öffentlichen Gebäuden finden funktionale und attraktive Produktions- und Lagerstätten jedoch weit weniger Beachtung. Die Industrie- und Handelskammer zu Köln möchte dies ändern, architektonisch ansprechende und funktionale gelungene Immobilien aus diesem Segment in der Region aufspüren und diese ein wenig mehr in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung rücken.

»Wir wollen mit diesem Wettbewerb gute Architektur dort würdigen, wo sie am wenigsten vermutet wird und damit auch einen Ansporn für andere Unternehmen geben, Ästhetik in der Bauplanung nicht zu vergessen«, sagt Dr. Ulrich S. Soénius, Geschäftsführer des Geschäftsbereichs Standortpolitik, Verkehr, Unternehmensförderung der IHK Köln.

Dazu führt die IHK Köln die Netzwerkreihe der Bundesstiftung Baukultur »wieweiterarbeiten - Arbeitsorte der Zukunft« durch. Tatkräftig unterstützt wird sie dabei vom Haus der Architektur Köln und von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen. Die ausgezeichneten Produktions- und Lagergebäude werden durch die Bundesstiftung Baukultur dokumentiert und in einer Veranstaltung in der IHK Köln im Mai vorgestellt. Flankierend zu der Ausstellung finden eine Exkursion und eine Podiumsdiskussion zur Bedeutung von architektonisch und funktional gelungenen Gewerbebauten statt.

An Anfang steht jedoch zunächst das Auszeichnungsverfahren: Gesucht werden Produktions- und Lagergebäude mit den dazugehörigen Verwaltungs- und Sozialräumen, die nach 2002 erstellt wurden. Die Gebäude sollen städtebaulich, gestalterisch, funktional und energetisch besonders gelungen sein und im Bezirk der IHK Köln liegen (d.h. in Köln und Leverkusen, im Rheinisch-Bergischen Kreis, im Oberbergischen Kreis und im Rhein-Erft Kreis). Unternehmen aus Industrie, Gewerbe, Großhandel, Handwerk und Logistik sind aufgerufen, mit ihren Architekten und Ingenieuren bis zum ersten März ihr Projekt einzureichen.

Die Teilnahmemodalitäten sind bewusst moderat gehalten, damit einer zahlreichen Beteiligung keine formalen Hindernisse entgegen stehen.

Eine Jury wird die Unterlagen sichten und nach städtebaulichen, gestalterischen, funktionalen und energetischen Kriterien beurteilen. Der Jury werden angehören ein Repräsentant der IHK Köln, externe Unternehmer, ein Journalist, ein Vertreter des hdak und ein Architekt.

Bewerbung:
Unternehmer, Bauherren, Architekten und Ingenieure, die sich angesprochen fühlen, senden bis zum 1. März 2012 ihre Bewerbsunterlagen an die Industrie- und Handelskammer zu Köln, Frau Ester Maniecki, Unter Sachsenhausen 10-26, 50667 Köln, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Die Bewerbung soll umfassen: maximal fünf DIN A3 Blätter mit Name und Branche des Unternehmens, Adresse und Ansprechpartner, Fotos, das Objekt charakterisierende Zeichnungen und Pläne (Grundriss, Ansicht, Schnitt, Lageplan, Perspektive, Skizze), einen kurzen Erläuterungstext und evtl. eine Beschreibung des Betriebsablaufs.

Weitere Informationen:
http://www.ihk-koeln.de/Arbeitsorte_der_Zukunft.AxCMS

Industriearchitektur: Neuer Praxisraum für das Geberit Informationszentrum in Lausanne

Industriearchitektur: Neuer Praxisraum für das Geberit Informationszentrum in Lausanne

Nach zwei Jahren erfolgreicher Schulungen in den neuen Praxisräumen im Informationszentrum von Geberit in Jona, erhält jetzt auch der Schulungsraum in Lausanne ein neues Gesicht. Sanitärprofis werden so in modernen und ansprechenden Räumen für die Installation der Geberit-Systeme geschult.

Umbau Wohn- und Geschäftsgebäude D17 in Ingolstadt von Bettina Kandler Architekten

Umbau Wohn- und Geschäftsgebäude D17 in Ingolstadt von Bettina Kandler Architekten

Das  Wohn- und Geschäftsgebäude D17 liegt städtebaulich in einer funktional wichtigen Lage am südlichen Eingangsbereich zur Altstadt von Ingolstadt und in unmittelbarer Nähe zur Donau. Archivierte Pläne gehen bei dem Wohn- und Geschäftshaus auf das Jahr 1878 zurück.

Frankfurter Buchmesse: Raum für Inspiration von schneider+schumacher

Frankfurter Buchmesse: Raum für Inspiration von schneider+schumacher

480 Quadratmeter Grundfläche, 6,5 Meter Höhe und eine selbsttragende Holzkonstruktion mit lichtdurchlässiger Membran – das ist der »Frankfurt Pavilion«, das neue Wahrzeichen der Frankfurter Buchmesse. Geplant und umgesetzt von schneider+schumacher, entsteht auf der 70. Frankfurter Buchmesse ein ikon...

Weitere Artikel:

Parkhaussysteme für urbane Zentren

Parkhaussysteme für urbane Zentren

Großstädte der USA gehören mit zu den verkehrsreichsten Städten der Welt. New York und Los Angeles liegen bei den Statistiken vorn: der Ärger über Parkgebühren, Staus oder Luftqualität gehört zum Alltag. Einer der großen Stressfaktoren in den urbanen Zentren ist der Parkplatzmangel, verschärft durch...

Zeitz Museum of Contemporary African Art (MOCAA)

Zeitz Museum of Contemporary African Art (MOCAA)

In Kapstadt hat sich ein historisches Getreidesilo zum Museum für zeitgenössische afrikanische Kunst gemausert. Die Architekten des Heatherwick Studio ließen die betonierten Wandungen der Kornkammern aufsägen und schufen damit ein Atrium von beinahe kathedralenhaftem Charakter. Neuer Beton verstärkt...

Gipsfaserplatten für die Elbphilharmonie in Hamburg

Gipsfaserplatten für die Elbphilharmonie in Hamburg

Die großformatigen Gipsfaserplatten bestehen aus einem Vormaterial aus Naturgips. Sie zeichnen sich durch ihre Belastbarkeit, die Brandschutzeigenschaften (A1) und ihre hervorragenden Be- und Verarbeitungsmöglichkeiten aus.

Weitere Artikel:
Anzeige AZ-C1-300x250 R7

AZ Newsletter


Ihre E-Mail
 
   

Senden Sie mir die kostenlosen Nachrichten der AZ/Architekturzeitung per E-Mail zu. Meine Anmeldung erfolgt, nachdem ich die Datenschutzhinweise gelesen haben. Die Nachrichten können Werbung von Dritten enthalten. Mein Einverständnis zum Empfang der Nachrichten kann ich jederzeit widerrufen.

Fachwissen | Architekten + Planer

Parkhaussysteme für urbane Zentren

Parkhaussysteme für urbane Zentren

Großstädte der USA gehören mit zu den verkehrsreichsten Städten der Welt. New York und Los Angeles liegen bei den Statistiken vorn: der Ärger über Parkgebühren, Staus ode...

Zeitz Museum of Contemporary African Art (MOCAA)

Zeitz Museum of Contemporary African Art (MOCAA)

In Kapstadt hat sich ein historisches Getreidesilo zum Museum für zeitgenössische afrikanische Kunst gemausert. Die Architekten des Heatherwick Studio ließen die betonier...

Gipsfaserplatten für die Elbphilharmonie in Hamburg

Gipsfaserplatten für die Elbphilharmonie in Hamburg

Die großformatigen Gipsfaserplatten bestehen aus einem Vormaterial aus Naturgips. Sie zeichnen sich durch ihre Belastbarkeit, die Brandschutzeigenschaften (A1) und ihre h...

KanyaKage mit modernen Sanitäranlagen ausgestattet

KanyaKage mit modernen Sanitäranlagen ausgestattet

In Berlin-Kreuzberg eröffnete Ende April 2018 eine einzigartige Kunst- und Veranstaltungslocation. Nach den beiden Eigentümern KanyaKage benannt, ist der neue »Artspace« ...

Vakuum-Isolierglas und Explosionsschutz-Dünnglas

Vakuum-Isolierglas und Explosionsschutz-Dünnglas

Das neue Vakuum-Isolierglas (VIG) von AGC zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: Uneingeschränkte Sicht ohne sichtbare Evakuierungsöffnungen. Es wird wie normales Iso...

Kunst im Tageslicht betrachtet

Kunst im Tageslicht betrachtet

Die Stiftung »Das Maximum« präsentiert im bayerischen Traunreut nahe dem Chiemsee bedeutende Werke zeitgenössischer Kunst, unter anderem von Georg Baselitz und Andy Warho...

Architekturbüro mit Sichtbetonfassade

Architekturbüro mit Sichtbetonfassade

Der Neubau eines Architekturbüros ist für alle Beteiligten am Bau eine Herausforderung, denn letztlich ist das Bürogebäude die in Beton gegossene Visitenkarte des Archite...

Die höhere Mathematik der Ästhetik

Die höhere Mathematik der Ästhetik

Mehr als 20 Jahre sind vergangen, seit beim Entwurf der Titanaußenhaut für das Guggenheim-Museum in Bilbao erstmals die CAD-Software CATIA für ein renommiertes Gebäude ei...

Schaltbares Glas

Schaltbares Glas

Halio hat die Ästhetik seines intelligenten schaltbaren Glas-Systems auf das Wesentliche reduziert: völlige Farbneutralität und natürliche Transparenz wie ein herkömmlich...

Wohnungsbau mit System

Wohnungsbau mit System

Insgesamt 106 neue Wohnungen in drei Blöcken, die sich architektonisch, funktional und selbst finanzierungstechnisch unterscheiden und sich dennoch harmonisch zu einem in...

Weitere Artikel:

Anzeigen AZ-D1-D2-300x600 R7

Wenn Sie die AZ/Architekturzeitung lesen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Datenschutzhinweis.

Dieses Fenster entfernen.