Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) ist die einzige deutsche Zulassungsstelle für Bauprodukte und Bauarten. Zum ersten Mal hat das DIBt in Berlin die doppellagige Verlegung von Dämmstoffen für bekieste Umkehrdächer zugelassen: Dow Deutschland erhielt die Zulassung für seinen Dämmstoff »Roofmate SL-A« in Kombination mit der wasserableitenden Trennlage »Roofmate MK«. Damit trägt das Institut nicht nur den wachsenden Anforderungen an eine energetisch nachhaltige Bauweise, sondern auch den rein praktischen Anforderungen auf der Baustelle Rechnung.
Seit Einführung des Umkehrdachs in den 1970er Jahren sind die energetischen Anforderungen an Dämmmaterialien ständig gewachsen – und mit ihr die Dicke der zur Dämmung eingesetzten extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten (XPS). Denn bislang galt für die Dämmung von Umkehrdächern die Regel der einlagigen Verlegung der Dämmschicht. Jetzt hat das Deutsche Institut für Bautechnik erstmals die zweilagige Verlegung zugelassen. Dow Deutschland erhielt die Zulassung für die doppellagige Verlegung seiner XPS-Dämmplatten »Roofmate SL-A« in Kombination mit der wasserableitenden Trennlage »Roofmate MK« für bekieste Umkehrdächer.
Nach jahrelanger Forschungsarbeit und erfolgreicher Verlegepraxis hat sich herausgestellt, dass die zweilagige Verlegung von »Roofmate SL-A« funktioniert, wenn bestimmte Regeln eingehalten werden. Die Mindestdicke der Platten als untere Lage wurde mit 120 Millimeter festgelegt, die obere Lage mit mindestens 100 Millimeter. Mit dieser Grundregel können Dickenkombinationen bis zu einer Gesamtdicke von 400 Millimeter eingebaut werden.
Für das Dämmpaket können normale Plattendicken verarbeitet werden, die sich einfach schneiden und verlegen lassen. Laut DOW sind die Platten aufgrund ihrer geschlossenen, homogenen Zellstruktur besonders feuchtigkeitsunempfindlich und druckfest. Gerade in Kombination mit der wasserableitenden Trennlage »Roofmate MK« kann das anfallende Niederschlagswasser zu mehr als 95 % oberhalb der »Roofmate SL-A« Platten abgeführt werden und trägt somit zur energetischen Verbesserung des Umkehrdaches bei. Das wurde in wissenschaftlichen Untersuchungen an der TU in Berlin, der EMPA in Dübendorf/Zürich und beim CSTB in Paris festgestellt und auch durch Langzeituntersuchungen an bestehenden Dächern in der Schweiz bestätigt.
Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH, www.dow.com/germany






