Start Innovation Einrichtung Lichtbeton als Symbiose aus Beton und Transluzenz

Lichtbeton als Symbiose aus Beton und Transluzenz

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»Lucem Lichtbeton« ist ein transluzenter Beton für viele Anwendungsbereiche der Architektur und Innenarchitektur. Der Werkstoff ist sowohl als Außenhaut oder Innenwand, als Boden- oder Wandverkleidung, als Waschtisch, Möbel oder dekoratives Element einsetzbar.

In einem speziellen Herstellungsverfahren wird Beton werksseitig mit lichtleitenden Fasern bewehrt. War die Herstellung von lichtleitendem Beton stets als besonders schwierig, aufwendig und vor allem kostspielig bekannt, ist es der Lucem GmbH gelungen, ein völlig neuartiges Fertigungsverfahren zu entwickeln.

Die bislang bekannten Verfahren benötigen jeweils relativ lange Fertigungszeiten für die Erstellung von Einzelblöcken, aus denen dann die eigentlichen Platten herausgeschnitten werden. Die Herstellung der Rohblöcke wurde bislang in rein manuellen Prozessen, also dem Einlegen einzelner Fasern von Hand oder in nur gering automatisierten Teilprozessen durchgeführt.

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Die patentierte Fertigungstechnik erlaubt eine Serienfertigung von großvolumigen Lichtbetonblöcken quasi im Minutentakt. Dabei werden tausende haarfeiner Fasern in parallelen Lagen direkt in den flüssigen Beton eingebracht und bis zu 1000 Lagen mit einem einstellbaren Abstand von 1-10 Millimeter direkt und automatisiert erzeugt.

Die so hochautomatisiert hergestellten Lichtbetonquader weisen neben der schnellen Fertigungszeit vor allem wesentlich bessere mechanische Eigenschaften und exakt einstellbare optische Merkmale auf. Diese mit hoher Präzision auf speziellen Maschinen hergestellten Blöcke werden anschließend wie Natursteinblöcke zu Plattenmaterial verarbeitet. Insgesamt ist damit ein standardisierter Industrieprozess entstanden, der eine beliebige Skalierbarkeit ermöglicht. In Kombination mit der frei wählbaren Betonzusammensetzung führen Farbe und Korngrößenverteilung zu individualisierten Bauprojekten.

Die so entstandenen »Lucem Lichtbeton« Rohblöcke können zu vielfältigen Formen weiter verarbeitet werden – seien es Platten, Mauersteine, Formelemente Waschtische oder individuelle Objekte. Geschliffen und poliert, entsteht eine hohe Oberflächenqualität, die »Lucem Lichtbeton« zu einem ästhetischen Gestaltungselement macht und gleichzeitig innovative Lichtinszenierungen ermöglicht.

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Die häufigste Anwendung für »Lucem Lichtbeton« ist in Form von Platten für vorgehängte Wandverkleidungen von Fassaden, Teilfassaden oder Innenwände und als Bodenplatten. »Lucem Lichtbeton« kann in Platten von 1,2 bis 3 Zentimeter Dicke mit bis zu 3 Meter Kantenlänge gefertigt werden. Serienmäßig bietet die LUCEM GMBH Platten in der Abmessung 120 x 60  Zentimeter und 100 x 50 Zentimeter. Aber auch großformatige Platten in 150 x 100 Zentimeter und individuelle Formate sind auf Wunsch realisierbar.

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Das Sortiment der »Lucem Lichtbeton« Platten umfasst drei Serien, die sich in ihrer Oberflächenoptik durch die unterschiedliche Größe und Verteilung der lichtleitenden Fasern unterscheiden. So werden bei »Lucem Lines« ganz feine lichtleitende Fasern zuerst zu Matten verarbeitet, die dann Schicht für Schicht in den Beton eingelegt werden. Der Beton erhält dadurch eine »feinmaschige« Oberflächenoptik mit der Anmutung eines leichten Stoffes, die je nach Lichteinfall transluzent wird und sich dahinter befindliche Objekte schattenhaft sichtbar werden lässt. Für »Lucem Starlight« werden lichtleitende Fasern mit unterschiedlichen Durchmessern und in unregelmäßigem Abstand zueinander eingearbeitet, die dem Beton eine optische Tiefe verleihen und die größeren Lichtpunkte im gesamten Erscheinungsbild hervor treten lassen. Bei Lucem werden lichtleitende Fasern nach individuellen Vorgaben positioniert. Damit können im Projektdesign Schriftzüge, Logos, Muster, Bilder, Ornamente und funktionale Signaturen gestaltet werden. Ganz individuelle Erscheinungsbilder sind somit realisierbar.

»Lucem Lichtbeton« bietet die Möglichkeit zu interessanten Lichtgestaltungen und farbigen Lichtinszenierungen – denn die lichtleitenden Fasern leiten das Licht einer natürlichen oder künstlichen Lichtquelle durch den Beton zur anderen Seite und es entsteht der Effekt eines transluzenten Betonbauteils. Die einfachste Art der Beleuchtung von »Lucem Lichtbeton« ist das Sonnenlicht. Frei im Raum oder vor Fensterflächen montiert, benötigen sie keine künstlichen Lichtquellen. Bei einer Wand- oder Bodenmontage kann durch künstliche Lichtquellen eine flächige oder spotartige Hinterleuchtung erzielt werden.

Die künstliche Beleuchtungstechnik für »Lucem Lichtbeton« kann in Form einer Flachlichttechnik auf LED Basis mit nur 8 Millimeter Aufbauhöhe realisiert werden. Die Lucem GmbH bietet energieeffiziente Systeme zur Lichttechnik für Lichtbetonelemente an. Ein spezielles Montagesystem, das »Lucem Lichtbeton« Platten mit einer individuellen Flachlichttechnik ausstattet und außergewöhnliche Licht- und Farblichteffekte erzeugt, rundet das Sortiment ab. 

»Lucem Lichtbeton« ist erhältlich in grau, weiß und schwarz. Aber auch viele weitere Farben sind auf Wunsch realisierbar. Je nach beigefügtem Quarz-Sandgemisch ist eine feinere oder eine stärker strukturierte Oberfläche erhältlich. »Lucem Lichtbeton« ist witterungs- und UV-beständig, abriebfest durch Verwendung hochfester Betone und Zuschläge, nicht brennbar nach Baustoffklasse A1 bzw. A2 und kann je nach Anwendung die Feuerwiderstandklasse bis zu F60-A oder F90-A erreichen. Wand- und Bodenplatten sind zusätzlich mit einer wasserabweisenden Imprägnierung versehen.

Die Anwendungsmöglichkeiten von »Lucem Lichtbeton« sind vielfältig: bei Gebäudehüllen und Fassaden, Innenwänden und Verkleidungen, Treppen und Böden, im Laden- und Messebau, für Foyers und Kunstobjekte bis hin zur Badgestaltung und im Leuchtendesign. Die Materialität des Betons und die Flexibilität der lichtleitenden Fasern erlauben es, auch ungewöhnliche Formen zu realisieren. Somit sind Einzelstücke und Kleinstserien möglich, die individuell für das jeweilige Objekt gefertigt werden.


Die Lucem GmbH präsentiert »Lucem Lichtbeton« auf der Bau 2011, Halle A1, Stand 540.

LucemGmbH, www.lucem.de

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