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Amorphe Hülle

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Mit dem Umbau des Verwaltungsgebäudes »Schlump One« in Hamburg setzen die Architekten von J. Mayer H. und Partner einen modernen Akzent in die heterogene Nachkriegsumgebung. Die amorphe Linienführung prägt die Hülle wie auch die Freiflächen des 1950er-Jahre-Baus.

In unmittelbarer Nähe des U-Bahnhofs »Schlump« befindet sich das Büro- und Hochschulgebäude »Schlump One«. Wie ein Großteil der Nachbarbauten stammt das Gebäude im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel aus der Nachkriegszeit. Seine drei Baukörper mit unterschiedlichen Geschosszahlen liegen um einen Innenhof. In den 1990ern wurde der Baukomplex erweitert und umgestaltet, mittlerweile wirkt diese Lösung eher fragmentiert und inaktuell.

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Bei der Fassadengestaltung nutzen J. Mayer H. und Partner bauzeitliche, horizontale Fensterbänder und interpretieren diese mit einer organischen Formensprache neu. Die geschwungenen Putzflächen in Kombination mit den weich gezeichneten Ecken und Versprüngen fassen das Gebäude-Dreigestirn zu einer Einheit.

Das Innere des Komplexes wurde im Zuge der Umbau- und Sanierungsarbeiten entkernt und für die gegenwärtige Nutzung optimiert. Dabei wurden die fließenden Linien des Architekten-Entwurfs in die Innenräume weiter geführt. Für die optimale Dämmung kamen Fassadendämmsysteme (StoTherm Classic und StoTherm Mineral) zum Einsatz. Das gilt auch für den neu erstellten Anbau, der das rückwärtig gelegene Rechenzentrum erweitert.

Architekt: J. Mayer H. und Partner, www.jmayerh.de
Bauherr: Cogition GmbH, www.cognition.de
Fachhandwerker:Bautenschutz Nord GmbH, www.bsnord.de
Produkte: WDVS (StoTherm Mineral, StoTherm Classic), Fassadenputz (StoSilco K), www.sto.de

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