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Start Innovation Fassade/Fenster Stadtvilla in Stuttgart von Fuchs Wacker Architekten

Stadtvilla in Stuttgart von Fuchs Wacker Architekten

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Die moderne Stadtvilla liegt in einer reizvollen Höhenlage. Unweit des hektischen Zentrums Stuttgarts ist dieses Gebäude eine besonders stille Oase und privater Rückzugsort. In alle Himmelsrichtungen bietet das Anwesen geschickt arrangierten Sichtschutz und großartigen Ausblick zugleich. Neben weißen Putzflächen prägen vor allem seltener grüner Schiefer Dach, Fassade und Böden.

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Das Architekturbüro Architekten BDA Fuchs, Wacker aus Stuttgart übernahm die Aufgabe, auf diesem Hanggrundstück die baurechtlich größtmögliche Grundfläche zu realisieren. Den großen Höhenversatz des Hanggrundstücks glichen die Planer per Hanggeschoss aus, das unter anderem eine Doppelgarage aufnimmt. Darüber erstreckt sich der zentrale, flächenebene Terrassen- und Eingangsbereich. Von diesem Plateau aus entwickeln sich zwei Vollgeschosse und ein Dachgeschoss in die Höhe. Weiße Putzflächen bestimmen das prägende obere Vollgeschoss. Es kragt rundum weit über das Erdgeschoss hinaus und ist schützender Dachüberstand und konstruktiver Sonnenschutz zugleich. Wie eine Klammer verbindet der weiße Kubus die Dach- und Fassadenflächen aus grünem Schiefer und Fassadenteile aus rostbraunem Cortenstahl im Eingangsbereich. Zusammen mit den Brüstungen der Terrassen bilden diese Putzflächen waagerechte Akzente, die dem Bauwerk die Größe nehmen. Bei der Gartengestaltung schaffen alte Bäume und neue Pflanzen zusammen mit weißen Gartenmauerscheiben und sichtgeschützten Hoftoren die gewünschte Privatsphäre.

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Ursprünglich als kubisches Gebäude angedacht, entschieden sich die Bauherren in Anbetracht der schönen, weiten Blickachsen, ein Geschoss draufzusetzen, um diesen Blick besser genießen zu können. Dieses zusätzliche obere Geschoss war baurechtlich jedoch nur als geneigtes Dach möglich. So suchten die Architekten nach einer modernen Dachlösung, die zur ursprünglichen Gestaltungsidee passte und zugleich an Dach und Fassade einsetzbar war. Es gibt nur wenige Baustoffe, die dafür geeignet sind. Die ursprünglich angedachten Faserzementplatten fielen aus der engeren Wahl heraus, als die Architekten in einer Fachzeitschrift einen Schiefermonolithen sahen. Das natürliche, originale Schiefermaterial, besonders der seltene grüne Farbton und die bruchrauen natürlichen Oberflächen gefielen auch den Bauherren sehr. In Beratungsgesprächen erfuhr man, dass es den Schiefer der Marke »ColorSIN CS50« von Rathscheck Schiefer in verschiedenen Dicken und Größen gibt und dass dieses Gestein vielfältig genutzt werden kann. So entstand die Idee, das Naturgestein nicht nur an Dach und Fassade, sondern auch weitgehender einzusetzen, als Bodenfließe im Eingangsbereich, als Terrassenplatten und als Abdeckung für Brüstungen und Gartenmauern. So zieht sich die Idee vom grünen Schiefer durchs ganze Haus, wobei sich das seidig glänzende Gestein besonders elegant mit den anderen Materialien arrangieren lässt.

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Auf dem Dach kommt der Schiefer als Symmetrische Deckung zum Einsatz. Die 60 x 60 Zentimeter großen und einen Zentimeter dicken Platten sind mit Edelstahlklammern fixiert. Unter dieser Deckung, die mit umlaufenden, einen Zentimeter breiten Fugen auf einer Aluminium-Unterkonstruktion verlegt wird, befindet sich ein wasserdichtes Unterdach. Auf der Südost-Dachfläche entwässert dieses Dach auf einen schmalen Streifen eines Flachdaches. Die Nordwest-Fläche des Daches geht direkt in eine Schieferfassade aus einer Symmetrischen Deckung im Basisformat 60 x 30 Zentimeter über und bildet auf dieser Gebäudeseite einen Schiefermonolithen. Auch diese Schieferflächen entwässern zum großen Teil auf einen umlaufenden schmalen Flachdach-Streifen, der durch das auskragende obere Geschoss gebildet wird.

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Grüner Schiefer prägt auch das Terrassenplateau. Die zwei Zentimeter dicken Schieferplatten sind im sogenannten Läuferverband gestaltet. Die von den Architekten sorgfältig geplanten Bänder sind 20, 30 und 50 Zentimeter breit und mit unterschiedlich langen Platten im wilden Verband verlegt. Im gleichen Sinne ist auch im Inneren der große Eingangsflur gestaltet. Die Schieferwerksteine sind innen allerdings vollflächig verklebt und verfugt. Die bruchrauen Schieferoberflächen sind innen wie außen edel seidig glänzend und mit ihren angenehm zu begehenden bruchrauen Oberflächen überaus rutschfest.

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Die robusten Schieferwerksteine setzten die Architekten aber auch als Abdeckung für die Brüstungen an der Balkonloggia, die Terrassenbrüstungen und auch als Abdeckung der weißen Gartenmauern ein. Dafür wurden die zwei Zentimeter dicken Schieferplatten exakt auf Maß mit beidseitigem Überstand angefertigt. Das zurückhaltende Farbenspiel der grünen, in der Sonne silbrig-grau glänzenden, im Regen dunklen Schiefer prägt heute das gepflegte Erscheinungsbild dieser Stadtvilla.

Rathscheck Schiefer, www.rathscheck.de

 

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