AZ/Architekturzeitung - Architektur & Architekten - Deutschland, Österreich, Schweiz

AZ/Architekturzeitung - Deutschland Österreich Schweiz |Samstag, 04.02.2012 |
| Text
  • Schrift vergrößern
  • Default font size
  • Schrift verkleinern
Start Innovation Fassade/Fenster Selbsttragende Metallfassade
Anzeige

Selbsttragende Metallfassade

http://www.architekturzeitung.eu/azbilder/2010/1002/qbiss-by-trimo-08.jpg


http://www.architekturzeitung.eu/azbilder/2010/1002/qbiss-by-trimo-06.jpg
http://www.architekturzeitung.eu/azbilder/2010/1002/qbiss-by-trimo-07.jpg
Gebäudehüllen erfordern in der Regel komplexe Tragwerke und Unterkonstruktionen mit aufwändigen Befestigungen. Mit seinem neuen und innovativen Sandwichsystem »Qbiss by trimo« beweist der slowenische Hersteller Trimo, daß es auch einfacher geht:  Mit dem selbsttragenden, modularen Metallleichtbausystem lassen sich Fassaden einfach und schnell realisieren.

Ein wesentlicher Vorteil des Systems ergibt sich aus der Zeiteinsparung sowohl bei der Werkplanung als auch der Montage. Neben der horizontalen und vertikalen Verlegeart erlaubt das System auch eine Montage im Verbund. Uniforme visuelle Effekte werden durch die vertikalen und horizontalen Schattenfugen erreicht, die das minimalistische Design unterstreichen und für gleichmässige Linienführungen und glatte Oberflächen sorgen. »Qbiss by trimo« verspricht also auch in kreativer Hinsicht spannende Gestaltungsmöglichkeiten in der Industrie- und Objektarchitektur.

Das System besteht aus modularen Fassadenelementen mit integrierten Dichtungs- und Befestigungsprofilen, Eckelementen und optionalen Fenstern. Besondere Beachtung verdienen die tiefgezogenen Paneelecken. Diese abgerundeten Eyecatcher, die das Modulsystem nach Unternehmensangaben als bisher einziges System seiner Art beinhaltet, verdeutlichen zusammen mit der dezenten Schattenfuge eine minimalistische Optik.

http://www.architekturzeitung.eu/azbilder/2010/1002/qbiss-by-trimo-01.jpg
http://www.architekturzeitung.eu/azbilder/2010/1002/qbiss-by-trimo-02.jpg
http://www.architekturzeitung.eu/azbilder/2010/1002/qbiss-by-trimo-03.jpg
http://www.architekturzeitung.eu/azbilder/2010/1002/qbiss-by-trimo-04.jpg
Die einzelnen Elemente bestehen aus zwei Stahlblechdeckschalen mit einem innen liegenden steggerichteten Dämmstoffkern. Die beidseitigen Stahlblechdeckschalen sorgen für eine hohe Lasttragfähigkeit. Die äußere Deckschicht besteht aus einer »Corus Colorcoat« Bandbeschichtung in 22 Standardfarbtönen. Alternative Beschichtungen, wie zum Beispiel PVDF-Beschichtungen (Polyvinylidenfluorid), können in RAL- und NCS-Farbtönen ebenfalls realisiert werden. Der integrierte, steggerichtete Mineralwolldämmstoffkern (MW 120 kg/m3) ohne thermische Brücken sorgt für eine dauerhaft gute Wärmedämmung.
 
Besonderes Konstruktionsmerkmal des Sandwichsystems ist die selbsttragende, nicht sichtbare Befestigung, für die man keine zusätzlichen Stützwände benötigt. Die einzelnen Elemente werden jeweils rechts und links nur an den Enden und Ecken befestigt. Diese Befestigungsart erweist sich vorteilhafter gegenüber herkömmlichen Systemen, weil »Qbiss by trimo« im Vergleich zu bisherigen Fassadenbekleidungssystemen weder massive Tragkonstruktionen aus Beton-, Ziegel-, Stahl- oder Holzträger-Unterkonstruktionen benötigt.

Das Fassadensystem ist fugen- und wasserdicht. Die Dichtigkeit erreicht 900 Pa, was einer Windgeschwindigkeit von etwa 137 km/h entspricht.

Der Hersteller Trimo entwickelt und vertreibt seit 1961 Metallleichtbauelemente mit einem innen liegenden mineralischen, hochverdichteten Dämmstoffkern in über 50 Länder der Erde. Jedes Element, das das Werk verlässt und das in harmonisierten oder durch europäische technische Zulassungen geregelt ist, trägt nach Unternehmensangaben die durch das Bauproduktegesetz (BauPG) in Deutschland geforderte Übereinstimmungserklärung. Seit Mai 2009 gehört der Hersteller dem Industrieverband für Bausysteme im Metallleichtbau e.V. (IFBS) an und engagiert sich für hochwertige Qualitäten und Bauausführungen.

Fotos: Trimo, d.d./Si







Die Ennigerbrücke in Malters von Pirmin Jung Ingenieure

Die Ennigerbrücke in Malters von Pirmin Jung Ingenieure

Holzbrücken sind die ältesten Brücken der Welt und erleben wegen ihrer Standfestigkeit und Dauerhaftigkeit eine Renaissance. Hundert Jahre führte die alte Enniger Holzbrücke über den Fluß und wurde 2005 bei einem Unwetter vom Hochwasser der Kleinen Emme mitgerissen und vollkommen zerstört. Die 2010 ...

Umbau eines Versandlagers zu Büro- und Laborflächen

Umbau eines Versandlagers zu Büro- und Laborflächen

Ein Hersteller für medizinische Hilfsmittel benötigte nicht nur mehr Platz für Prüflabore, sondern vor allem flexible Flächen für kommunikatives und kreatives Arbeiten der Mitarbeiter. stereoraum Architekten bauten hierfür ein ehemaliges Versandlager im rheinland-pfälzischen Nieder-Olm in Büros und ...

Leuchtende Gitterrostfassade - Hochwasserpumpwerk in Köln

Leuchtende Gitterrostfassade - Hochwasserpumpwerk in Köln

Wie integriert man ein hochtechnisches Gebäude mit großen Baumassen und einer Fülle von funktionalen Anforderungen in den sensiblen Landschaftsraum des Kölner Rheinufers? Vor dieser entwurflichen Herausforderung standen die Kölner Kaspar Kraemer Architekten als sie von den Kölner Stadtentwässerungsb...

Weitere Artikel:

Waikiki am See

Waikiki am See

»Waikiki« eignet sich für drinnen wie draußen! Der neue Teppich von Ruckstuhl ist aus naturbelassenem, strapazierfähigem Kokosgarn. Seine grobe Oberfläche verleiht dem Teppich ein archaisches Aussehen und erzeugt beim Darüberlaufen einen Massageeffekt an den Füßen.

Konstantin Grcic: Ich musste Vitra erst überzeugen ...

Konstantin Grcic: Ich musste Vitra erst überzeugen ... »Ich musste Vitra erst davon überzeugen, ein so einfaches Möbel aus gebogenem Stahlrohr zu produzieren«, sagt Konstantin Grcic zum »Waver«. Extremsportarten standen Pate für den leichten, komfortablen und universell einsetzbaren Sessel des bekannten Designers Konstantin Grcic. Der Entwurf des Sessel...

Anziehende Leuchte

Anziehende Leuchte Eine magnetische Kugel im Inneren ist das Geheimnis der von Giulio Iacchetti gestalteten Leuchte »Magneto«. Der Magnet, Herzstück der Tisch- und Leseleuchte, verbindet den Fuß und den Stab der Leuchte mit dem LED-Diffusor. Simpel und praktisch wird so die zurückhaltende Gestalt der Leuchte maßgeblic...
Weitere Artikel:

Newsletter

Ihre E-Mail
 Anmelden  Abmelden

Der Newsletter der AZ/Architekturzeitung ist kostenlos und kann jederzeit unkompliziert abbestellt werden.

AZ Hersteller Unternehmen

  • mapolis Netzwerk
    mapolis Netzwerk mapolis.com macht sichtbar, wer plant, konstruiert, baut, liefert und verwaltet. Das Netzwerk wendet sich an die Architekten und Ingenieure und…

AZ Architekten Ingenieure Planer

  • L3P Architekten
    L3P Architekten L3P Architekten aus dem schweizerischen Regensberg erarbeiten zusammen mit ihren Auftraggebern oder als Totalunternehmer nachhaltige Konzepte und Gebäude. Seit 2006 ist…

 

Anziehende Leuchte

Eine magnetische Kugel im Inneren ist das Geheimnis der von Giulio Iacchetti gestalteten L...

 

Vertikaler Garten für »green buildings«

Der vertikale Garten des Floristen und Künstlers Patrick Blanc ist zum Markenzeichen des ...

 

Tapeten von Zaha Hadid

Pritzker-Preis-Trägerin Zaha Hadid zählt zu den wichtigsten Architektinnen der Gegenwart...

 

Kunst oder Wärme oder beides?

Er sieht überhaupt nicht wie ein Heizkörper aus und doch dient der »Runtal Splash« vor...

 

Von der Natur inspiriert

Die neue Kollektion »Silent Garden« von Création Baumann bringt die Natur zurück in de...
Facebook Architektur Twitter Architektur