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AZ/Architekturzeitung - Deutschland Österreich Schweiz |Montag, 21.05.2012 |
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Start Innovation Rohbau Weiterentwicklung des Steinformats Z-Stein
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Weiterentwicklung des Steinformats Z-Stein

Z-Stein Mauerstein von Jasto

Wir berichteten bereits über das innovative Steinformat des so genannten »Z-Stein«. Durch die spezielle Steinausbildung ergibt sich ein Mauerwerksverband ohne durchgehende Stoßfugen. Die aus Steinen mit unterschiedlichen Wärmeleitzahlen und Festigkeitsklassen bestehende »Z-Stein«-Produktpalette der Jasto Baustoffwerke wurde weiter optimiert. Unverändert bleibt die Variante mit der Wärmeleitzahl ʎR = 0,07 (Festigkeitsklasse 2). Sie weist weiterhin vier große, mit Dämmstoff gefüllte, Hohlkammern auf.

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2012/1201/z-stein-jasto-02.jpg

Für die Steine mit den Wärmeleitzahlen ʎR = 0,08, ʎR = 0,09, ʎR = 0,10 und ʎR = 0,11 W/mK, die in den Festigkeitsklassen 2 bzw. 4 geliefert werden, wurde ein völlig neues Lochbild entwickelt. Die Hohlräume für die Dämmstoffkeile wurden in der Breite stark reduziert und durch zwei Schlitzreihen pro Schenkel ergänzt. Diese Änderung führt zu noch stabileren Steinen, die sich zu massiven, monolithischen Wänden verarbeiten lassen. Die Verlegung von Rohrleitungen findet aufgrund der erhöhten Wandstärke bis zum Dämmkern einen stabileren Untergrund und kann wie gewohnt geplant und ausgeführt werden.

Durch die Z-förmige Steinausbildung ergibt sich ein Mauerwerksverband ohne durchgehende Stoßfugen. Die Wärmebilanz der Gebäude wird positiv beeinflusst. Alle »Z-Stein« werden als Plansteine, also mit einer Höhe von 249 Millimeter hergestellt. Die beiden zur Hälfte ineinander übergehenden Schenkel sind 36,5 Zentimeter lang und 18,25 Zentimeter breit. Die Einhaltung der erforderlichen Steinüberbindung wird durch das Format 18 DF sichergestellt. Da die Nut- und Feder-Ausbildung an den Stirnseiten der Steine entfällt, kann auf spezielle Endsteine verzichtet werden. Außerdem ergeben sich glatte Laibungen und eine optimale Formatausnutzung.

Die genannten Vorteile in der Verarbeitung, das »automatische« Ineinandergreifen der Z-förmigen Steine und der Verzicht auf spezielle Ergänzungssteine (alle erforderlichen Teilsteine ergeben sich aus dem Basisstein), bilden die Grundlage für ein kostengünstiges Mauerwerk.

Jakob Stockschläder GmbH & Co.KG, www.jasto.de

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