Technischer, ökonomischer und ökologischer Fortschritt haben zu einer Entwicklung geführt, die unsere künstliche Beleuchtung sehr verändert: Die Glühlampe, für uns der »Urtyp« der Kunstlichtquelle, verschwindet gerade mehr und mehr aus unserem Alltag. Leuchtdioden werden von der Industrie kontinuierlich zu einem universell einsetzbaren Leuchtmittel entwickelt.
Ein LED-Leuchtmittel für den Bereich Krankenhaus und Pflege, also einem Bereich, in dem der Patient viel an die Decke schaut, beinhaltete der ausgezeichnete Entwurf der Bachelor-Studentin Lisa Pütz. »Es ist ein Entwurf von hoher ästhetischer und funktionaler Qualität«, lobt Prof. Nether. Sehr innovativ war auch die Gestaltung des Entwurfs von Benjamin Stricker. Nether: »Durch einen technischen Kunstgriff schafft er es, aus dem sehr kleinen Lichtpunkt eine leuchtende Fläche zu machen, die nicht blendet.« Eine sehr charmante Lösung bot Todor Petkov dar. Die Jury zeigte sich begeistert, wie er sein gut gestaltetes Produkt darstellte.
Für die Firma Zumtobel ermöglicht dieser Wettbewerb eine unkonventionelle Auseinandersetzung mit neuen Produktideen. »Die Qualität aller eingereichten Arbeiten ist sehr hoch, weil alle Studenten sich nicht nur mit einer gestalterischen Lösung auseinandergesetzt haben, sondern auch sehr tief in die technische Umsetzung und Produzierbarkeit eingestiegen sind«, so Jochen Stapperfenne von Zumtobel.
In der Jury des Wettbewerbs saßen für die Firma Zumtobel Patrik Schwegler (Marketing Direktor Deutschland), Jochen Stapperfenne (Leitung Lichtforum Lemgo) und Martin Finkmann (Seminarleitung Lichtforum Lemgo) sowie für die Hochschule OWL, Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, Prof. Dipl.Ing. Ulrich Nether.
Patrik Schwegler (Marketing Direktor Deutschland, 1. v.l.), Martin Finkmann (Seminarleitung Lichtforum Lemgo, 4.v.l.), Jochen Stapperfenne (Leitung Lichtforum Lemgo, 2. v.r.) und Prof. Ulrich Nether (r.) gratulierten den Preisträgern Benjamin Stricker, Lisa Pütz und Todor Petkov (vorn Mitte v.l.). Foto: Anastasia Faltenberg/Zumtobel






Sieht aus wie Holz und ist auch welches: Die Terrassendielen »Silberpatina Douglasie«, die u.a. in einer Zinn-Patina erhältlich sind. Sieht fast aus wie Holz, ist aber keines: Das Material »Resysta« gilt als umweltfreundliche und witterungsbeständige Alternative zum Tropenholz.

