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Dez

Passivhaus-Institut Darmstadt vergibt Zertifizierung für Schrägverglasung

Fassade

 

Lamilux CI-System Glasarchitektur PR 60

Das Glas-Aluminium-System mit dem sperrigen Namen »Lamilux CI-System Glasarchitektur PR 60« ist vom Passivhaus-Institut Darmstadt als geeignete Schrägverglasung für Passivhäuser zertifiziert worden. Dabei hat das Tageslichtsystem mit der Einstufung »Advanced Component phA« die höchste Bewertung erzielt.

Mit dem zertifizierten System können Verglasungen eingesetzt werden, die in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus drei Scheiben mit Argon-Füllung in den Zwischenräumen bestehen. Davon verfügen zwei Scheiben über eine Low-E-Beschichtung. Der Wärmedurchgangskoeffizient des 52 Millimeter starken Verglasungspaketes (Ug) beläuft sich auf 0,70 W/(m²K) in der geneigten Einbaulage.

Lamilux CI-System Glasarchitektur PR 60

Für die Pfosten und Riegel hat der Hersteller ein neues Dämmsystem entwickelt, in dem ein Kombinationsdämmkern den Dämmblock und den Isoliersteg in einem Bauteil darstellt. Zum einen nimmt das Glasauflager, unterstützt von Glasträgerbolzen, die hohe Last der Verglasungselemente auf. Zum anderen weisen Pfosten und Riegel einen sehr niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten (0,91 W/m²K) auf.

Für das gesamte Tageslichtsystem hat das Passivhaus-Institut Darmstadt auf der Grundlage der DIN EN ISO 10077-1 und 10077-2 einen UCWi-Wert von 0,82 W/(m²K) ermittelt. Der Wärmedurchgangskoeffizient zählt zu den Hauptkriterien einer Zertifizierung: Für den geneigten Einbau im Dach muss er unter 1,00 W/(m²K) liegen.

Für die Pfosten und Riegel hat Lamilux ein neues Dämmsystem entwickelt, in dem ein Kombinationsdämmkern den Dämmblock und den Isoliersteg in einem Bauteil darstellt.

Für die Prüfer spielen bei der Passivhaustauglichkeit allerdings noch weitere Aspekte eine große Rolle. Um Tauwasserausfall und Schimmelbildung zu vermeiden, muss sich in der thermischen Darstellung der Verlauf der 12,6°C-Isotherme bei einer Außentemperatur von -5°C, einer Innentemperatur von +20°C und einer relativen Luftfeuchte von 50 Prozent beständig innerhalb der Konstruktion bewegen. Dies ist beim »Lamilux CI-System Glasarchitektur PR 60« der Fall.

Die Dämmeigenschaften und das Hygienekriterium spielen die entscheidende Rolle für die Passivhaus-Zertifizierung: Um Tauwasserausfall und Schimmelbildung zu vermeiden, muss sich in der thermischen Darstellung der Verlauf der 12,6°C-Isotherme bei einer Außentemperatur von -5°C, einer Innentemperatur von +20°C und einer relativen Luftfeuchte von 50 Prozent beständig innerhalb der Konstruktion bewegen.

Wichtig sind die Wärmeverluste: Sie werden für den Bereich des Rahmensystems und der »warmen Kante« errechnet und durch ψopak ausgedrückt. Je kleiner dieser Wert ist, desto höher ist die Effizienzklasse. Beim zertifizierten Glas-Aluminium-System liegt dieser unter dem für die Passivhaus-Klassifizierung als »phA – Advanced Component« eingestuften Höchstwert von 0,110 W/(mK).

Lamilux Heinrich Strunz GmbH, www.lamilux.de


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