19
Aug

Thüringer Landschaftsarchitekturpreis 2011 geht an Planungsbüro aus Weimar

Nachrichten

1. Preis - Platzgestaltung Altes Kino Neustadt an der Orla, B.A.S. Kopperschmidt + Moczala

Am 21. September wurde im Gartenbaumuseum Erfurt der Thüringer Landschaftsarchitekturpreis 2011 verliehen. Unter Vorsitz von Gerlinde Krause von der Fachhochschule Erfurt, Fachrichtung Landschaftsarchitektur, kürte das Preisgericht unter 29 eingereichten Arbeiten einen ersten und einen zweiten Preisträger und sprach drei Anerkennungen aus.

2. Preis - Freiflächen Humboldtgymnasium Weimar, IHLE Landschaftsarchitekten BDLA

Mit dem Thüringer Landschaftsarchitekturpreis 2011 wird die Würdigung herausragender und beispielhafter Projekte auf dem Gebiet der Freiraumplanung im Freistaat Thüringen erfolgreich fortgesetzt. Diesjährig zum fünften Mal wurden in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz (und zum sechsten Mal insgesamt) innovative, ästhetisch anspruchsvolle Planungsleistungen und Realisierungen, die auch ökologischen Zielsetzungen entsprechen, bewertet und ausgezeichnet. Neben Objektplanungen konnten zum zweiten Mal auch frei- und stadtraumbezogene Rahmenplanungen oder Leitbildentwicklungen zu Kulturlandschaften eingereicht werden.

Anerkennung - (Spiel-) Platzgestaltung Ecke, Kind und Kegel Erfurt, Ansgar Heinze Freier Garten- und Landschaftsarchitekt

Erster Preisträger ist das Planungsbüro B.A.S. Kopperschmidt + Moczala aus Weimar. Prämiert wurde die Platzgestaltung »Altes Kino« in Neustadt an der Orla. Laut Urteil des Preisgerichts wird der ehemalige Kinostandort und seine Vorplatzfläche »geschickt und unverwechselbar« mit einer leichten Pergola und einem Hain aus Gleditschien zum, wie die Verfasser es nennen, »Platz der Träume« umgestaltet: »Die Arbeit überzeugt durch ihren konsequenten konzeptionellen Ansatz und die stringente Umsetzung mit wenigen, einfachen, aber einprägsamen Details.« Insgesamt sei dies ein überzeugender Beitrag, der eine eindeutige Antwort auf die vorgefundene Situation und insbesondere zum Thema Stadtreparatur formuliere.

Anerkennung - Kurpark Friedrichroda, Blattwerk Inhaber Thomas Stallmann

Ebenfalls aus Weimar kommt der zweite Preisträger, das Planungsbüro IHLE Landschaftsarchitekten BDLA, das für die Freiflächen des Humboldtgymnasiums Weimar die Auszeichnung bekam. »Eingebunden in ein klar strukturiertes Gesamtkonzept gelingt es der Arbeit, durch vielfältige Aspekte und eine sensible Einfügung neuer Vegetationsbilder den früher heruntergekommenen Schulhof überzeugend zu einem nach den Worten der Verfasser ‚intellektuellen und kulturellen Zentrum des Stadtteils‘ umzugestalten und aufzuwerten«, urteilte die Jury. Und weiter: »Unterstützt und getragen durch einen kontinuierlichen Prozess von gezielter Partizipation und Verantwortungsübernahme seitens der Schülerschaft weist die Arbeit … auch nach, dass ein hochwertig gestalteter Freiraum zugleich ein vieldimensionaler Lehr- und Lernort sein kann.«

Anerkennung - Wechselbepflanzung Weimar, IHLE Landschaftsarchitekten BDLA,

Neben dem Zweiten Preis ging auch eine Anerkennung an das Büro IHLE Landschaftsarchitekten BDLA. Letztere erhielten die Planer für die Arbeit »Wechselbepflanzung Frühjahr / Sommer 2007 bis 2008 in Weimar«. Eine weitere Anerkennung erhielt der Freie Garten- und Landschaftsarchitekt Ansgar Heinze, Erfurt, für seine (Spiel-) Platzgestaltung »Ecke, Kind und Kegel« in Erfurt. Der Kurpark Friedrichroda schließlich, entworfen vom Büro Blattwerk, Inhaber Thomas Stallmann, Erfurt, wurde als dritte Objektplanung mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Als Preisgeld standen insgesamt 6000 Euro zur Verfügung. Die Jury verständigte sich einstimmig darauf, dass der erste Preisträger ein Preisgeld von 3000 Euro und der zweite Preisträger eines von 2000 Euro erhält. Die verbleibenden 1000 Euro werden zu gleichen Teilen auf die drei Anerkennungen aufgeteilt.


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Fotos: Hackl Hofmann Landschaftsarchitekten

Außenraum

Models begrüßen die Besucher der Designers‘ Open. Foto: Tom Schulze

Menschen

Der Schinkelplatz wurde 1837 von Peter Joseph Lenné entworfen und ist nach dem preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel benannt. Foto: Marcus Ebener

Fassade

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Unternehmen

Licht und Akustik spielen harmonisch zusammen. Die akustisch wirksamen Pads von Rossoacoustic setzen mit Farbe und Design Akzente an der Decke und nehmen Einfluss auf die gesamte Raumwirkung. Foto: Nikolaus Grünwald, Gerlingen

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