07
Di, Feb

Die kinetische Leuchte

Beleuchtung

Mit »Conversio« hat atelier oï für die junge Schweizer Marke Illuminartis eine Leuchte gestaltet, welche durch ihre Form und die Feinmechanik an die Präzision der Schweizer Uhrenindustrie erinnert. Zwei ineinander liegende Ringe werden über eine ausgeklügelte Mechanik vom Benutzer so bewegt, dass der Anteil von direktem und indirektem Licht je nach Bedürfnis eingestellt werden kann.

Die Zusammenarbeit von atelier oï mit Illuminartis zeigt sich bei »Conversio« insbesondere in der funktionsgerechten Materialauswahl sowie auch in der Ästhetik der Details. Der Leuchtenschirm der »Conversio« besteht aus einem gedrückten Stück Aluminium. Bei diesem Vorgang wird ein kreisförmiger Blechzuschnitt in Rotation versetzt und gegen eine Negativform gedrückt und erhält so sein nahtloses Volumen. Der zweiteilige Innenring mit 336 warmweissen LEDs nimmt auch die Verkabelung auf und wird mittels Wasserstrahltechnologie aus einem einzigen Stück hochfestem Aluminium geschnitten.

»Die einfache mechanische Konstruktion und die dadurch gegebene intuitive Bedienung« überzeugte auch die Jury des »Innovationspreis Architektur+ Technik«, die die Leuchte mit dem Innovationspreis auszeichneten. Anlässlich der Messe Light + Building 2014 hatten die Architektur-Fachzeitschriften AIT und xia IntelligenteArchitektur zum 15. Mal diesen Wettbewerb ausgelobt, der sich an Entwerfer und Hersteller innovativer Produkte aus den Bereichen Licht, Elektrotechnik sowie Haus- und Gebäudeautomation wendet.

Illuminartis c/o FL Metalltechnik AG, www.illuminartis.ch

 

Eloxieren des Leuchtenkörpers
Montage der »Conversio«
Der Leuchtenkörper wird von Hand geschliffen

Projekt von Edwards White Architekten, Neuseeland, mit in Reihe arrangierten T3 von Gantlights und eigens angefertigtem 80-Zentimeter-Baldachin aus Stahl. Bildquelle: Simon Wilson

Beleuchtung

Die ins Auge fallende Dachkonstruktion greift das Thema der lebendigen Dachlandschaft des Bestandsgebäudes auf und setzt sie auf eine ganz eigene Weise um. Foto: Studio Jil Bentz

Projekte (d)

Solarfassade des neuen Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke Gronau. Bildquelle: Mario Brand Werbefotografie

Fassade

In Beelen ließ sich Oliver Spiekermann unter anderem von münsterländer Höfen inspirieren, wie er im Video erzählt. Foto: Architekten Spiekermann / KS-Original

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Die 2800 m² große Fassade des Montblanc-Besucherzentrums ist mit einem geschichteten Relief ausgebildet, das hinterleuchtet ist und in den dunklen Stunden der Gebäudehülle ein noch spektakuläreres Erscheinungsbild verleiht. Bildquelle: Roland Halbe

Hochbau

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