20
Feb

destilat Design Studio: Penthouse V

Projekte (d)

Im Zuge der Revitalisierung des ehemaligen Werzer-Kinos in Pörtschach am Wörthersee, einem Werk des Architekten Franz Baumgartner aus dem Jahr 1930, wurden auch Teile des Dachstuhls angehoben um Raum für einen großzügigen Dachausbau zu schaffen. Die sogenannte Wörthersee-Architektur hat von 1864 bis 1938 das Erscheinungsbild der Kulturlandschaft um den Wörthersee geprägt.

Nach der Planung des destilat Design Studio aus Wien entstand ein Apartment mit 250 Quadratmeter Wohnfläche, das einer sieben-köpfigen deutschen Unternehmerfamilie als Ferien-Domizil dient. Die ruhige, harmonische Stimmung in diesem Apartment entsteht hier durch helle Böden, behagliche Grautöne und großzügige, weiße Flächen.

Im Mittelpunkt des Apartments steht ein weitläufiger Wohnraum mit der sogenannten »camouflage kitchen«, die ebenfalls von destilat entworfen wurde. Die Fronten dieser Küche sind mit Eternittafeln versehen. Ihre Auszüge sind in schrägen Winkeln angelegt, die als frisches Designelement einen willkommenen Kontrapunkt zur entspannten Atmosphäre des Wohnraums bilden. Über dieser zentralen Küche thront ein schwebender Lichtkranz.

 

Um diesen geräumigen, zentralen Wohnraum und seiner offenen Küche gruppieren sich die gemütlichen Schlafräume der Kinder, ein Gästezimmer und ein Elternschlafzimmer mit angeschlossenem Bad.

Eine der zentralen Herausforderungen des Projekts war es, den großen, bis zu sechs Meter hohen Hauptraum in seiner Gesamtheit zur Wirkung zu bringen und gleichzeitig eine angenehm wohnliche Atmosphäre zu schaffen.

Aber auch bei der Auswahl weiterer verwendeter Materialien und Einrichtungsgegenstände wurde viel Wert gelegt auf praktische Anwendung und benutzerfreundliche Aspekte. Schließlich muss in dieser Wohnung vieles auch kinderfreundlich und daher widerstandsfähig sein.

Das Designkonzept ist inspiriert von Strukturen, Texturen und der Dynamik von Dachlandschaften. Mit der Verwendung von gefrästen Eternit Fassadentafeln in den Möbelfronten, auch abseits des Küchenbereichs, zitiert es auch ein Spezifikum der österreichischen Nachkriegsarchitektur.

destilat Design Studio GmbH, www.destilat.at 


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Die PYD-ALU Topmodule werden direkt an der Unterkonstruktion der Decke befestigt. Die CD-Profile der Trockenbaudecke lassen sich damit ebenfalls zur Temperierung aktivieren. Bild: PYD-Thermosysteme, Bischofswiesen

Gebäudetechnik

Photographer: Raphaël Thibodeau

Projects (e)

Bildnachweis: KS-ORIGINAL GMBH

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Im Wohnraummodell lassen sich durch vorgeplante Wandöffnungen oder -stellungen, Wohneinheiten zusammenlegen, trennen oder umnutzen. Foto: KS-ORIGINAL

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Fachartikel

Die ursprünglich mit Schiebetoren und nach dem Krieg mit Rolltoren versehene Fassade des in der Hauptgebäude-Achse stehenden Hangars wurde durch eine filigrane Glasfassade ausgetauscht. Die Gliederung orientiert sich an der Fassadenteilung durch die originären Tore. Foto: HG Esch

Projekte (d)

Das schmale Reihenhaus in Ijburg grenzt sich bereits mit der Fassade aus weißem Betonumbau und Holz von den anderen Gebäuden Bildnachweis: Solarlux GmbH

Fassade

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