21
Mai

Baulücke mit Freiraum von a.punkt architekten

Eine schnörkellos-elegante Architektur prägt das Gebäude in Zirndorf. Foto: Andy Brunner / KS-Original

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In Zirndorf bei Nürnberg haben a.punkt architekten auf einem Restgrundstück ein Mehrfamilienhaus realisiert, das mit räumlicher Qualität, Nachhaltigkeit und den positiven Eigenschaften von KS-Original auf aktuelle Herausforderungen reagiert.

Kaum irgendwo sind in Deutschland die Grundstückspreise auch im kleinstädtischen Raum in den letzten Jahren stärker gestiegen als in der Metropolregion Nürnberg. Entsprechend groß ist der Bedarf an hochwertigem, dennoch bezahlbarem Wohnraum. Im Auftrag privater Bauherren komplettierten a.punkt architekten die Einfamilien- und Reihenhäuser eines klassischen 80er-Jahre-Wohngebiets deshalb durch einen zeitlosen Komplex mit acht Mietwohnungen sowie einem kleinen Stadthaus.

Großzügige Außenbereiche zeichnen sich durch ein hohes Maß an Privatsphäre aus. Foto: Andy Brunner / KS-Original
Großzügige Außenbereiche zeichnen sich durch ein hohes Maß an Privatsphäre aus. Foto: Andy Brunner / KS-Original


Hier verbinden sich die Vorteile einer verdichteten Bauweise mit den Annehmlichkeiten der umliegenden Eigenheime: Große Loggien und Balkone sorgen für ein hohes Maß an Privatsphäre – ebenso wie der verwendete Kalksandstein von KS-Original, mit dem die über 1.000 m2 große Wohnfläche umgesetzt wurde. Denn dieser ist nicht zuletzt aufgrund seiner hervorragenden Schallschutzeigenschaften mit 38% Marktanteil bevorzugter Wandbildner im mehrgeschossigen Wohnungsbau.

Weit auskragende Bauteile und lichtdurchflutete Räume kennzeichnen den Neubau. Foto: Andy Brunner / KS-Original
Weit auskragende Bauteile und lichtdurchflutete Räume kennzeichnen den Neubau. Foto: Andy Brunner / KS-Original


 

Darüber hinaus tritt der Neubau den Beweis an, dass eine massive Bauweise und flexible Grundrisse sich keineswegs ausschließen. Denn Architekten und Bauherren legten auf individuelle Raumstrukturen wert, die exakt auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten sind und bei Bedarf mit geringem Aufwand verändert werden können. „Es ist sinnvoll, zu einem späteren Zeitpunkt erforderliche Änderungen möglichst von Beginn an einzuplanen“, so Architekt Ulrich Stieber. „Diese Art der Flexibilität trägt letztendlich entscheidend zur nachhaltigen Nutzung und damit zur Lebensdauer eines Gebäudes bei.“ Mit seiner vollständigen Recycling-Fähigkeit sowie Lebenszyklen von 100 Jahren und mehr bildet Kalksandstein auf jeden Fall die ideale Grundlage für eine vorausschauende Planung.

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Um den Baukörper zu gliedern, entschieden sich die Architekten für eine versetzte Anordnung der beiden Hallen. Diese erheben sich oberhalb eines Sockelbandes aus Beton und lassen aufgrund ihrer versetzten Anordnung zwei geschützte Freibereiche entstehen: den Eingangshof und den Vereinshof mit integrierter Sportgaststätte. Foto: Marcus Ebener

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