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Fr, Jun

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Franken Architekten entwickeln ein Boutiquehotel in Frankfurt am Main

Projekte (d)


Zwischen Bourgeoisie und Frankfurter Häuserkampf

Im Auftrag eines vietnamesischen Investors plant das Frankfurter Büro Franken Architekten zurzeit ein Hotel mit 34 Zimmern im Bankenviertel Westend. Hierfür wird ein alter Gründerzeitbau bis auf das Treppenhaus, Untergeschoss und die historische Fassade entkernt und umgebaut. Ein neues, skulpturales Dach, das in seiner Form die Giebeldächer und Gauben der Nachbargebäude interpretiert, soll schon von außen auf die Gestaltungsidee im Inneren hinweisen: die kontrastierende Gegenüberstellung von Tradition und Moderne.

Nicht nur die günstige Lage, direkt gegenüber dem Messegelände und in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs, überzeugte den Vietnamesen Nguyen Tri Dung, der Franken Architekten beauftragte, eine passende Immobilie in Frankfurt für ihn zu finden. Er beabsichtigte, in ein Hotelprojekt zu investieren, da Marktanalysen der Finanzmetropole am Main großes Potenzial als Übernachtungsstandort voraussagen.



Das Gebäude aus dem Jahr 1907 hat eine bewegte Nutzungsgeschichte hinter sich: Zunächst als Wohnhaus errichtet, diente es ab 1949 als Bürogebäude und zuletzt als Verwaltungsgericht. Die Planungen von Franken Architekten sehen vor, die historische Fassade zu erhalten und zu sanieren, während das Innere komplett umgestaltet wird. Das alte Dach weicht einer neuen Konstruktion, die durch ihre auffälligen Faltungen und Knicke nicht nur zusätzlichen Raum für Hotelzimmer zur Verfügung stellt, sondern auch die Dachlandschaft der Umgebung zeitgenössisch widerspiegelt.


Fotograf: David Schreyer

Projekte (d)

Erkennungsmerkmal gelber Deckel: Die neue, prämierte Kiesfang-Generation von Sita. Überraschend funktionelles Design für eine optimierte Ablaufleistung und eine schwerelose Wartung.

Gebäudetechnik

Tamara Goehringer, Leuchtturm: Llorando se fue or Hunting High or Low. Bildquelle: 2023, Tamara Goehringer / Kunstverein Friedrichshafen. Fotograf: Dominik Dresel

Termine

Im Falle des Quartiers „Buchholzer Grün“ in Hannover wurden von insgesamt 70.000 m2 gerade einmal 32.000 m2 bebaut – der Großteil der Gebäude in KS-Bauweise. Die daraus resultierende Lebensdauer der Gebäude von weit über 100 Jahren macht das Quartier nicht nur aus stadtplanerische, sondern auch aus konstruktiv-nachhaltiger Sicht zukunftsfähig. Olaf Mahlstedt / KS-Original

Premium-Advertorial

Die funktionsgetrennte KS-Bauweise am Beispiel eines einschaligen Mauerwerks mit einem WDVS. Die grauen KS-Wärmedämmsteine am Wandfußpunkt sorgen für die dauerhafte Minimierung von Wärmebrücken. Bild: Thomas Popinger | KS-ORIGINAL

Fachartikel

Park Associati und Deltalight haben eine aufsehenerregende Leuchte entwickelt, die jedem Architekturprojekt bei all ihrer Einfachheit Dynamik verleiht. Nebbia vereint intuitives Design und Lichttechnologie in Spitzenqualität. Bildquelle: Delta Light

Beleuchtung

Aufgebrochen und zusammengefügt: Die Wand- und Deckenscheiben des „Floating Wall House“ erzeugen spannungsvolle Beziehungen und schaffen ungewohnte Blickrichtungen. Bildquelle: Sto SE & Co. KGaA

Fassade

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