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06
Jun

Haus am See von LHVH Architekten

Projekte (d)

 

In exponierter und bewaldeter Hanglage öffnet sich das Haus am See mit einer Übereck-Ganzglasfassade und einem terrassierten, mit dem Gebäudeinneren verschmelzenden Außenbereich zu dem über eine direkte Zuwegung erreichbaren Ufer des angrenzenden Stausees. Einzig zwei rechtwinkelig zueinander stehende, drei Meter hohe Mauern, welche die Kubatur des Neubaus vorgeben und diesen parallel zum Hang und an der Ostseite begrenzen, erinnern an das ehemalige Bestandsgebäude. Die zum See gewandte Vorderseite des Hauses, die über die gesamte Fassadenlänge läuft, ist von einem offenen Grundriss geprägt. Dort gehen die Bereiche Wohnen, Essen und Kochen fließend ineinander über und bieten aus jeder Position einen faszinierenden Panoramablick. Mit dieser Grundrissgestaltung haben die Architekten das Potenzial des Grundstücks bestmöglich ausgespielt. Im rückwärtigen Teil des Gebäudes verbirgt sich, parallel zum Hang, eine Funktionsspange, die einem Schlafzimmer, einer Ankleide und einem Bad diskret Raum bietet.

Sämtliche Türen wurden raumsparend als Schiebetüren ausgeführt, um die Nettogeschossfläche von 85 Quadratmetern nicht zu beeinträchtigen. Während die nach dem Entwurf der Architekten angefertigten Vollholz-Schiebetüren im Innenraum bei geöffneter Stellung in Mauertaschen verschwinden, integrieren sich die Ganzglas-Schiebetüren elegant in die raumhohe Glasfassade.

Das zeitlose, unprätentiöse Intérieur, ebenfalls nach Entwürfen von LHVH Architekten manufakturiert, und die puristische Materialsprache verbeugen sich ebenso vor dem Genius loci wie die bewusst reduzierte Gebäudehülle. Den fugenlosen Bodenbelag bildet ein geglätteter, gewachster Sichtestrich und die glatt verputzten Wände und Decken sind weiß gestrichen. Für die Fassadenvorhänge und Sitzmöbel wählten die Architekten grob strukturierte Stoffe.

 

Leuchten-Sonderkonstruktion für innen und außen


Wesentlicher Teil des Energie- und Nachhaltigkeitskonzepts ist die „lebendige“ Fassade aus Glas und Aluminium. Quelle: HUECK

Fassade

Separate Funktionsbrausen lassen sich flexibel als mobile Wasserquelle nutzen. Foto: Hansa Armaturen GmbH

Gebäudetechnik

Die Netzbespannung des AT Mesh unterstreicht die wie aus einem Stück gewachsene Gestellstruktur des neuen Free-to-Move-Stuhls - hier als ESP-Modell zur Förderung der Steh-Sitz-Dynamik. Abb.: Wilkhahn

Einrichtung

Das riesige Dach der hochmodernen Müllverbrennungsanlage Amager Ressource Center in Kopenhagen bietet wertvolle Freizeit- und Erholungsfläche. Quelle: Ehrhorn Hummerston

Dach

Wärmelandschaft Carbo e-Therm. Bild: FutureCarbon GmbH, MaxAlex – stock.adobe.com

Gebäudetechnik

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