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Nov

3M Headquarter in Langenthal von Marazzi + Paul Architekten

Projekte (d)

Die aufstrebende Kleinstadt Langenthal hat eine neue Visitenkarte erhalten: Direkt beim Bahnhof, wo einst ein Obstkühlhaus stand, hat das Zürcher Architekturbüro Marazzi + Paul für 3M EMEA einen zentralen Hub geschaffen. Von hier aus orchestriert der globale Konzern die Beschaffung und Logistik seiner rund 50’000 Produkte in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika.

Der Neubau für 3M stellt Weichen: Er legt den Grundstein für die Transformation des Geiser-Areals von einem Industrie- in ein belebtes Geschäfts- und Wohngebiet. Der Auftakt ist beispielhaft gelungen. Marazzi + Paul hat das Minergie-zertifizierte und energieautarke Gebäude in einer Rekordzeit von gerade mal 19 Monaten realisiert. Es wurde vergangenen Oktober von 300 Mitarbeitenden aus 30 Nationen bezogen.

Das fünfgeschossige Gebäude mit einer Nutzungsfläche von 58.000 Quadratmetern zeichnet sich aus durch eine offene Bürokultur mit Rückzugsmöglichkeiten und bietet neben Grossraum- und Einzelbüros voll ausgestattete Sitzungs- und Konferenzzimmer. Informelle Besprechungen können fast überall stattfinden: Die Räumlichkeiten sind flexibel und mit Fokus auf Transparenz und Kommunikation gestaltet, sodass sich selbst das zentrale und transparente Atrium oder das offen gehaltenen Treppenhaus fürs ungezwungene Meeting anbieten. Zu den weiteren Extras gehören Fokus- und Pausenräume, Fitnessraum, Mitarbeiterrestaurant sowie Ladestationen für E-Velos und E-Autos.

»3M ist global bekannt für seine innovativen Arbeitsräume«, sagt Alfred Paul, Mitinhaber von Marazzi + Paul Architekten. »Darum wollten wir Räume schaffen, welche die neuen Arbeits- und Kommunikationsweisen perfekt unterstützen.«

Marazzi + Paul, als Generalplaner des 3M-Projekts federführend von der Planung bis zur Umsetzung, schuf einen Neubau, ebenso massgeschneidert für den offenen und visionären Leader 3M wie für die abwechslungsreiche Kleinstadt Langenthal. Beim Fassadenkonzept hat Marazzi + Paul die Dynamik der angrenzenden Bahnstrecke und der Stadt aufgenommen und anhand farbiger Keramikplatten das Beschleunigen und Anhalten der Züge widerspiegelt. Das Gebäude präsentiert sich immer wieder anders, je nach Tageszeit und Blickwinkel. Und so staunt der Pendler dort, wo die Reise nach Bern 33 Minuten und jene nach Zürich 49 Minuten dauert, immer wieder aufs Neue ob der Wandelbarkeit des 3M-Headquarters – und der Wirkungskraft von Langenthals neuer Visitenkarte.

Marazzi + Paul, www.marazzi-paul.com

Fotografen: Rob Lewis, Ben Zurbriggen 


Ob in Büros und Konferenzbereichen, in Schulräumen und Bildungseinrichtungen, in Hotels, Restaurants und Supermärkten oder in Wartezonen und Behandlungsräumen von Kliniken und Praxen – die UV-C-Technologie bietet sich als wirksames Mittel zur Luftentkeimung an.

Gebäudetechnik

Photovoltaik im Überkopfeinsatz. Quelle: Stadtwerke Wolfenbüttel

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Eine bessere Ausleuchtung der Warenlager mit zugleich weniger Energieaufwand für Beleuchtung und Klimatisierung: Dies bildete den Ausgangspunkt für die Sanierung der Leuchten bei Alliance Healthcare am Standort Osnabrück. Foto: Emslicht

Beleuchtung

Das neue Eigenheim des Architekten besteht aus drei ineinander geschobenen Kuben: zwei kleine Kuben für Garage und Büro und ein großer mittiger, zweigeschossiger Kubus mit Satteldach, der sich über die beiden anderen schiebt. Foto: Daniel Vieser. Architekturfotografie

Hochbau

Die Revitalisierung der bedeutendsten und ältesten Stadt an der Südwestküste Zyperns beinhaltete ein neues Beleuchtungskonzept. In der Bietergemeinschaft überzeugten LDPi und iGuzzini. Foto: Maria Efthymiou - Creative Photo Room

Advertorials

Den Bürotrakt trennt eine in warmem hellem Holz gehaltene Rezeption dezent von dem halböffentlichen Showroom, der eine Kombination aus Ausstellungs- und Eventfläche, Co-Working-Bereich und Espresso-Lounge darstellt. Bild: Lukas Palik

Beleuchtung

Kusch+Co stattet als Industriepartner im Rahmen des KARMIN Forschungsprojekts ein Muster-Patientenzimmer mit aus, das erstmals auf dem World-Health Summit Ende Oktober vorgestellt wurde. Neben der hygienischen Qualität trug auch die Gestaltung dazu bei, dass der Stuhl Arn (Design by Scaffidi & Johansen) als Masterprodukt dient. Foto: Tom Bauer / IIKE TU Braunschweig

Einrichtung

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