20
Jan

Grundsteinlegung für Fraunhofer Institutsgebäude in Bremen

Visualisierung: Büro Haslob Kruse + Partner Architekten BDA

Projekte (d)

 

In direkter Nähe zum aktuellen Standort des Fraunhofer-Instituts MEVIS in Bremen wurde im Dezember 2018 der Grundstein für einen neuen Gebäudekomplex gelegt. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS möchte sich vergrößern und zieht aus diesem Grund voraussichtlich bis zum Herbst 2020 in den Institutsneubau ein. Die Entwurfsidee für das aus drei Baukörpern bestehende Gebäude stammt vom Bremer Architekturbüro Haslob Kruse + Partner Architekten BDA. Das Architektur- und Ingenieurbüro pbr aus Osnabrück zeichnet für die Planung der technischen Ausrüstung, insbesondere der Elektro- und Fördertechnik, verantwortlich.

Das Fraunhofer-Institut MEVIS entwickelt interaktive Assistenzsysteme für den klinischen Arbeitsalltag. Im Fokus stehen medizinische Bilddaten, die zur Früherkennung, Diagnose, Therapieplanung, Therapieunterstützung oder Erfolgskontrolle genutzt werden. Basierend auf der selbstentwickelten Softwareplattform MeVisLab entwickelt das Fraunhofer-Institut workfloworientierte Softwareassistenten für die effiziente Visualisierung und quantitative Analyse medizinischer Bilddaten.

Ganz im Sinne des Kernthemas Medizin soll das neue Institut, das auf dem Campusgelände der Universität Bremen entsteht, mit seiner äußeren Erscheinung Assoziationen zu Zellstrukturen wecken. Asymmetrisch konzipiert, variiert das Gebäude nicht nur in seiner Form, sondern auch in seiner Geschossigkeit, so dass der Anblick stets ein anderer ist. Die Fassade wird bestimmt von hellen Metallpaneelen und die Geschosse gliedernden Lichtbändern. Auf rund 2.600 m2 entstehen neben klassischen Büroräumen und Flächen für die Administration und Verwaltung drei Seminarräume, unterschiedliche Labore und ein eigenes Rechenzentrum.

Auf vier Geschossen finden rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 60 wissenschaftliche Hilfskräfte, Doktoranden und Gastwissenschaftler Platz zum Arbeiten und für den interdisziplinären Austausch. Glaswände sorgen für Transparenz, Kommunikationszonen bieten Raum für spontane Besprechungen. „Als Werkstatt für digitale Medizin“ und „als Ort der Begegnung“ bezeichnet Horst Hahn, einer der beiden Institutsleiter des Fraunhofer MEVIS, den neuen Komplex.

Die Planung der Elektrotechnik durch die pbr AG erfolgt insbesondere unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen an Bildschirmarbeitsplätze. So werden eine hochwertige EDV-Verkabelung zum Einsatz kommen und im Gebäude redundante und USV-gestützte Rechnerräume errichtet. Gleichzeitig soll eine umfangreiche Medientechnik im Konferenzraum, der mittels Trennwandsystem in drei Räume aufgeteilt werden kann, dazu beitragen, optimale Voraussetzungen für Präsentationen, Veranstaltungen und Seminare zu bieten. Das ebenfalls durch pbr entwickelte Beleuchtungskonzept sorgt für optimale Lichtverhältnisse an den Arbeitsplätzen und eine angenehme Atmosphäre in den offenen, kommunikativen Bereichen des Gebäudes. So unterstützen die Lichtvouten der zellförmig gestalteten Kommunikationsbereiche den architektonischen Grundgedanken.

pbr Planungsbüro Rohling AG, www.pbr.de

Visualisierung: Büro Haslob Kruse + Partner Architekten BDA, hkp-architekten.de


Anzeige AZ-GC1-728x250 GAS

Das Einfamilienhaus "Woodiy" kann mit dem Bausystem SimpliciDIY größtenteils in Eigenleistung gebaut werden. Grafik: Michael Lautwein und Max Salzberger/TH Köln

Projekte (d)

Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Fachartikel

Um bei der Umstrukturierung von fossilen auf regenerative Energien ein dauerhaft stabiles Netz zu gewährleisten, muss auch in effiziente Speicher investiert werden. Das Bauwerk von eins und THEE in Chemnitz gilt daher als bedeutender Baustein für die Energiewende. Foto: Simon Wegener

Fassade

An allen vier Seiten der Säulen sind Uplights mit einer von Studio DL entwickelten Spezialabdeckung montiert. Sie sorgt für Blendungsminimierung und lässt etwa 50 Prozent Direktlicht bis weit in das Gewölbe strahlen. Der Rest des Lichts ist diffus. Foto: Dirk-Andre Betz, Kaffee, Milch & Zucker

Beleuchtung

Beispielhafte Räume für die Wissensarbeit der Zukunft. Foto: Nikolay Kazakov

Innenausbau

Selbstreinigend und besonders hell – Planibel Easy Clear. Foto: AGC Interpane

Fassade

Alle wesentlichen technischen Komponenten sind bei Geberit Quattro zu einem geprüften Komplettsystem für Installationsschächte und -wände zusammengeführt. Die komplette Sanitäreinheit wird industriell vorgefertigt just-in-time auf die Baustelle geliefert. Bild: Geberit

Gebäudetechnik

Mit seinem neuen Planer-Chat reagiert Geberit auf veränderte Suchgewohnheiten von Bauingenieuren und Architekten. Hinter dem Chat-Angebot steht u.a. Jürgen Greiner (nicht im Bild), der als Experte aus dem Bereich Sanitärtechnik anstehende Fragen von Planern beantwortet. Foto: Geberit

Fachartikel

GIS Profile lassen sich mit Profilverbindern einfach zu Rahmenkonstruktionen für die Vorwandinstallation zusammenfügen. Foto: Geberit

Fachartikel

Frische Luft im Bad: Das Geberit DuoFresh Modul kann in vielen Unterputzspülkästen nachgerüstet werden und ist kombinierbar mit Betätigungsplatten der Reihe Sigma. Foto: Geberit

Unternehmen

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen