21
Mai

Grundsteinlegung für Fraunhofer Institutsgebäude in Bremen

Visualisierung: Büro Haslob Kruse + Partner Architekten BDA

Projekte (d)

 

In direkter Nähe zum aktuellen Standort des Fraunhofer-Instituts MEVIS in Bremen wurde im Dezember 2018 der Grundstein für einen neuen Gebäudekomplex gelegt. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS möchte sich vergrößern und zieht aus diesem Grund voraussichtlich bis zum Herbst 2020 in den Institutsneubau ein. Die Entwurfsidee für das aus drei Baukörpern bestehende Gebäude stammt vom Bremer Architekturbüro Haslob Kruse + Partner Architekten BDA. Das Architektur- und Ingenieurbüro pbr aus Osnabrück zeichnet für die Planung der technischen Ausrüstung, insbesondere der Elektro- und Fördertechnik, verantwortlich.

Das Fraunhofer-Institut MEVIS entwickelt interaktive Assistenzsysteme für den klinischen Arbeitsalltag. Im Fokus stehen medizinische Bilddaten, die zur Früherkennung, Diagnose, Therapieplanung, Therapieunterstützung oder Erfolgskontrolle genutzt werden. Basierend auf der selbstentwickelten Softwareplattform MeVisLab entwickelt das Fraunhofer-Institut workfloworientierte Softwareassistenten für die effiziente Visualisierung und quantitative Analyse medizinischer Bilddaten.

Ganz im Sinne des Kernthemas Medizin soll das neue Institut, das auf dem Campusgelände der Universität Bremen entsteht, mit seiner äußeren Erscheinung Assoziationen zu Zellstrukturen wecken. Asymmetrisch konzipiert, variiert das Gebäude nicht nur in seiner Form, sondern auch in seiner Geschossigkeit, so dass der Anblick stets ein anderer ist. Die Fassade wird bestimmt von hellen Metallpaneelen und die Geschosse gliedernden Lichtbändern. Auf rund 2.600 m2 entstehen neben klassischen Büroräumen und Flächen für die Administration und Verwaltung drei Seminarräume, unterschiedliche Labore und ein eigenes Rechenzentrum.

Auf vier Geschossen finden rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 60 wissenschaftliche Hilfskräfte, Doktoranden und Gastwissenschaftler Platz zum Arbeiten und für den interdisziplinären Austausch. Glaswände sorgen für Transparenz, Kommunikationszonen bieten Raum für spontane Besprechungen. „Als Werkstatt für digitale Medizin“ und „als Ort der Begegnung“ bezeichnet Horst Hahn, einer der beiden Institutsleiter des Fraunhofer MEVIS, den neuen Komplex.

Die Planung der Elektrotechnik durch die pbr AG erfolgt insbesondere unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen an Bildschirmarbeitsplätze. So werden eine hochwertige EDV-Verkabelung zum Einsatz kommen und im Gebäude redundante und USV-gestützte Rechnerräume errichtet. Gleichzeitig soll eine umfangreiche Medientechnik im Konferenzraum, der mittels Trennwandsystem in drei Räume aufgeteilt werden kann, dazu beitragen, optimale Voraussetzungen für Präsentationen, Veranstaltungen und Seminare zu bieten. Das ebenfalls durch pbr entwickelte Beleuchtungskonzept sorgt für optimale Lichtverhältnisse an den Arbeitsplätzen und eine angenehme Atmosphäre in den offenen, kommunikativen Bereichen des Gebäudes. So unterstützen die Lichtvouten der zellförmig gestalteten Kommunikationsbereiche den architektonischen Grundgedanken.

pbr Planungsbüro Rohling AG, www.pbr.de

Visualisierung: Büro Haslob Kruse + Partner Architekten BDA, hkp-architekten.de


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Um die Exponate vor schädlichem Licht zu schützen, haben die Architekten die Zahl der Fenster eingeschränkt. Umso identitätsstiftender ist daher das große Fenster zum Dom, das von außen einen gezielten Einblick ins Innere des Museums bietet und umgekehrt von Innen am Ende des Rundgangs einen Blick in die historische Altstadt von Regensburg. Foto: Alexander Bernhard

Fassade

Flachdachentwässerung von A wie Attikaentwässerung bis S wie Sanierung. Umfangreiche Information und Praxisunterstützung in allen Einsatzbereichen.

Unternehmen

In Bad Homburg vor der Höhe entstand auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs ein modernes Bürogebäude in außergewöhnlichem Erscheinungsbild samt einer Fassade mit Wiedererkennungswert. Foto: Hopermann Fotografie/FREYLER

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Ein Spacer aus Glas: Mit „sedak isopure“ entstehen Isoliergläser, die Transparenz bis zur Fuge bieten. Foto: sedak GmbH & Co. KG | René

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