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Jan

Trilux Hauptquartier von GRAFT

Projekte (d)

 

GRAFT entwarf den neuen Hauptsitz der deutschen Beleuchtungsfirma TRILUX in Köln. Die Gestaltung des kubischen Baukörpers ist stark vom Handwerk des Bauherren inspiriert: Licht, Lichtbrechung und Reflexionen spiegeln sich im wahrsten Sinne des Wortes überall im Gebäude wider und repräsentieren die Präzision der Lampenherstellung. Die durchgängige, gestaffelte Glasfassade erzeugt je nach Perspektive eine andere Spiegelfigur, und ist der Ästhetik der in Scheinwerfern verbauten Reflektoren nachempfunden, die die optische Verteilung der Lichtquelle optimieren. Um diesen Effekt zu erreichen ist jedes Fassadenelement in der mittleren Achse im gleichen Winkel verdreht. Es entsteht ein monolithischer Gesamteindruck, der je nach Betrachtungspunkt eine andere Licht- und Tiefenwirkung hervorruft.

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Der Haupteingang des TRILUX HQ orientiert sich mit einer einladenden Geste, integriert in ein übereck laufendes, teilweise zwei Stockwerke hohes, Schaufenster an der nördlichen Straße. Im Westen rahmt das neue Gebäude das Grundstück, sodass zwischen Bestand und Neubau neuer Raum für Begegnungen entsteht. Nach dem Entwurf der Landschaftsarchitekten Lill + Sparla entstand hier ein Begrünungskonzept, das ganzjährig grünt und dessen feine Gräser den einheitlichen Gesamteindruck des Gebäudes kontrastieren.

Trilux Hauptquartier von GRAFT

graft trilux headquarter 08

Trilux Hauptquartier von GRAFT

Das Thema des Plaza wird auch im Inneren des Gebäudes wieder aufgegriffen. Das großzügige, zweigeschossige Foyer mit Empfangsbereich holt den öffentlichen Raum in das Gebäude hinein und bietet zusammen mit der Galerie im ersten Geschoss großzügige Flächen für Ausstellungen oder gemeinschaftliche Aktivitäten. Ein weiterer Ort der Begegnung ist die nutzungsoffene Treppe im Foyer, die über ihre Erschließungsfunktion hinaus frei bespielt werden kann. GRAFT hat in Kooperation mit TRILUX eignes eine Deckenleuchte für den Licht-Campus entworfen, die Architektur und Licht in einer Struktur zusammenfasst. Die skulpturale Sonderleuchte faltet sich flächig aus der Decke heraus und bildet eine Wölbung die sich organisch über das Auditorium legt.

Trilux Hauptquartier von GRAFT

Trilux Hauptquartier von GRAFT

In den oberen Geschossen beherbergt das Gebäude die Büroflächen der Firmenverwaltung, sowie Ausstellungsflächen für die hauseigenen Produkte und wird somit essentieller Bestandteil des firmeneigenen Kompetenzzentrums, das auf dem Grundstück teilweise bereits besteht. Die fließende Grundrissgestaltung, setzt sich in den oberen vier Geschossen fort, in denen die Büroflächen untergebracht sind. Um die drei Erschließungs- und Sanitärkerne wird die gesamte Gebäudetiefe genutzt: Die sogenannten „Smart Workingscapes“ bestehen aus offenen Kommunikationszonen und abgeschlossenen Arbeitszonen, die mit modular kombinierbaren, hybriden Möbelelementen ausgestattet sind.

Architekt GRAFT Gesellschaft von Architekten mbH, www.graftlab.com

Gründungspartner: Lars Krückeberg, Wolfram Putz, Thomas Willemeit
Projektleiter/in: Allison Weiler, Sven Fuchs
Projektteam: Marvin Bratke, Sebastian Gernhardt, Sara Gomez, Agata Glubiak, Thomas Grabner, Sasha Krückeberg, Yue Xiao

Bilder: Trilux, www.trilux.com

Trilux Hauptquartier von GRAFT

Trilux Hauptquartier von GRAFT


Visualisierung des Neubaus des Bayerischen Rundfunks in München-Freimann. Foto: Fritsch + Tschaidse Architekten

Dach

Luftbild des Bettenhauses der Waldkliniken Eisenberg. Bildquelle: HG Esch

Gebäudetechnik

Bildquelle: Zehnder Group Deutschland GmbH, Lahr

Gebäudetechnik

Auf dem Handtuch-Grundstück positionierte Architektin Anja Engelshove das Gebäude an der hinteren Grundstücksgrenze im dicht bebauten Norden. So haben die Nutzer freien Blick in ihren Garten, in dem Logic Moon-Leuchten von Delta Light dezente Akzente setzen. Bildquelle: Arnd Haug für Delta Light

Beleuchtung

Das schwäbische Unternehmen LUX GLENDER hat ein „Licht-im-Handlauf-System“ entwickelt, dass die Brücke über den Walkegraben in Frankenberg (Eder) eindrucksvoll in Szene setzt. Bildquelle: lux-glender.com

Außenraum

Die von a+r Architekten geplante Neuapostolische Kirche Böblingen integriert sich mit ihrer charaktervollen Klinkerfassade harmonisch in das bauliche Umfeld und stellt Bezüge zu den umliegenden Gebäuden her. Foto: Marcus Ebener

Projekte (d)

Einladend und weitläufig ist das neue Arbeitsloft „M-Lab“ der Agentur Monsun Media in Bremen. Ein gutes akustisches Raumklima schaffen die dezent von der Decke abgehängten Rossoacoustic Pads der Nimbus Group. Foto: POPO Sitzmöbel und Stehschränke GmbH, Patrick Drescher

Innenausbau

Im Sinne der schützenswerten Architektur von Werner Kallmorgen übernahm Licht01 die vorhandenen Deckeneinbauringe soweit wie möglich. Die QR-CBCLampen wurden durch deckenbündig versenkbare LED-Multifunktionsstrahler mit Wechseloptiken und Wallwasher ersetzt. Bildquelle: Andreas Weiss

Projekte (d)

Das neu ausgebaute Dachgeschoss wird im Giebelbereich von geschickt unsichtbar montierten Underscore-Leuchten erhellt. Die Linearleuchten von iGuzzini betonen die Flächen und das Volumen des Giebels völlig schattenfrei und weiten den Raum nach oben auf. Bildquelle: David Franck, Stuttgart

Beleuchtung

Bildquelle: Mehmet & Kazim Akal und Kunstverein Friedrichshafen, Fotograf: Frank Kleinbach

Design Kunst

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