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Sep

Hotel Öschberghof von Allmann Sattler Wappner Architekten

Fotos: Brigida González; Stuttgart

Projekte (d)

 

Nach drei Jahren Bauzeit wurde das Hotel „Der Öschberghof“ im Mai fertig gestellt und neu eröffnet. Der Entwurf für den Umbau des Fünf-Sterne-Superior Golf und Wellness-Ressorts in Donaueschingen stammt von Allmann Sattler Wappner Architekten. Das Münchner Architekturbüro erhielt im Wettbewerb 2014 den ersten Preis und wurde anschließend mit der Realisierung beauftragt. Die Vergrößerung und damit einhergehende Optimierung der Logistik der Gesamtanlage fand bei laufendem Betrieb statt.

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Fortschreibung der Geschichte des Standortes

Bewusstsein und Wertschätzung regionaler, traditioneller Architektur sowie ein behutsamer Umgang mit den bestehenden Gebäuden bilden die Grundlage für das architektonische Konzept. Der Bestand des Hotels wurde entkernt, in seiner Kubatur reduziert und durch weitere in Lage und Höhe gestaffelte neue Baukörper ergänzt. So wurde die mehr als dreißigjährige Geschichte des Öschberghofs weiter fortgeschrieben. Als ästhetisch-funktionale Antwort auf den Standort zitiert der Entwurf der Architekten den Archetypus des charakteristischen Schwarzwaldgehöfts aus einzelnen und in Gruppen stehenden Satteldachhäusern.

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Farben und Materialien nehmen Bezug auf die umgebende Natur. Die transluzent wirkenden Bauten verschmelzen mit der Landschaft und integrieren das gesamte Objekt sensibel in den Landschaftsraum. Eine aus Lochblech gestaltete transparente Fassade schafft Ausblicke und sorgt mit zusätzlichem Tageslicht für eine außergewöhnliche Atmosphäre im Innenraum. Nachts strahlt Licht nach Außen und bringt das Gesamtensemble zum Leuchten.

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Neues Organisationsprinzip

Im Laufe der Jahrzehnte war durch die stetige Erweiterung des Resorts eine unübersichtliche Gebäudeorganisation entstanden, die lange Erschließungswege und personalintensive Abläufe mit sich brachte. Das Weiterwachsen des Ensembles erforderte eine neue Struktur, die sich dem Nutzer unmittelbar erschließt. Dem Entwurf von Allmann Sattler Wappner ist deshalb ein klares, ablesbares Organisationsprinzip zugrunde gelegt. Die Nutzungseinheiten der Gebäude sind klar konfiguriert und ablesbar. Einzelne Satteldachhäuser kennzeichnen die klar identifizierbaren Nutzungseinheiten: das Tagungszentrum, die 126 Hotelzimmer, und den SPA-Bereich. Das neu gestaltete Hauptgebäude mit Empfangshalle dient als Zentrum von dem aus sich der Gast orientiert. Essentieller Bestandteil des Entwurfs ist die Einbettung des Freiraums in das Gebäudeensemble: Haus und Terrasse fügen sich zu einer symbiotischen Einheit. Alle Zimmer haben einen Panoramablick in die großartige Landschaft.

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PROJEKT
Standort: Golfplatz 1, 78166 Donaueschingen
Bauherr: Öschberghof GmbH

Bruttogeschossfläche 35.000 m2
Architekten: Allmann Sattler Wappner Architekten, www.allmannsattlerwappner.de
Projektleitung: Telemach Rieff, Christian von Arenstorff
Team: Leticia Gil Munõz, Simon Köppl, Bertram Landwerlin, Andreas Köbinger, Florian Burkhard, Felix Eisenbrand, Adrian Stadler, Lukas Mühle, Judith Klug, Eugenia Gross, Marta Prokop, Juhyung Han, Olga Fraile Vasallo, David Selje, Philipp Pott, Thomas Oberniedermayr, Maciej Kuczynski
Tragwerksplanung: Schweickhardt & Erchinger Ingenieurgesellschaft für Bauwesen mbH, Tuttlingen
Bauphysik: HEBO Ongenieurbüro Heinrich, Bochum
Brandschutz: hhpberlin, München
Techn. Gebäudeausrüstung: IB Liepelt, Baiersbronn
Landschaftsarchitektur: faktorgruen Landschaftsarchitekten, Rottweil
Fotos: Brigida González; Stuttgart

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Isometrie Österreichischer Platz. Quelle: asp Architekten, Stuttgart

Projekte (d)

Der Architekt Jo Klein in seinem Projekt BLN35, einem Wohnprojekt in Berlin-Prenzlauer Berg

Menschen

Die Glasfassaden des Solar Carve bestehen aus ipasol neutral 38/23 und ipasol neutral 70/37 von AGC Interpane. Foto: Timothy Schenck / Focchi

Fassade

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Termine

Jonas Kathan hat für seine innovative Erfindung Lift den James Dyson Award in Deutschland gewonnen. Lift ist ein neuartiger Spazierstock, der nicht nur beim Gehen sondern auch beim Aufstehen hilft. Foto: Til Wagner

Design Kunst

Detailqualität ist beim Tischpropgramm Creva desk wichtig. Einen besonderen Fokus setzt Kusch+Co auch auf die Aspekte Reinigen und Desinfizieren, hygienische Oberflächen, Brandschutz sowie ökologische Verträglichkeit. Foto: Kusch+Co

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SWISS KRONO OSB/3 sensitiv EN300 für besonders sensible Bereiche wie Kitas oder Schulen. Bildnachweis: SWISS KRONO | Foto: Jan Meier

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Der neue Instagram-Kanal steht analog für mehr Einfachheit am Bau und soll Architekten mit seiner reduzierten und ungewöhnlichen Bildsprache inspirieren. Foto: KS-ORIGINAL

Premium-Advertorial

Mit der KS* App stellt der Markenverbund alle Informationen rund um die funktionsgetrennte KS* Bauweise in komprimierter Form zur Verfügung. Foto: KS-ORIGINAL

Unternehmen

Bild: Badisches Landesmuseum, Foto: ARTIS – Uli Deck

Design Kunst

Dynamische Beleuchtung, Heiligendamm Seebrücke. Foto: Frieder Blickle, 2015

Fachartikel


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