30
Nov

Eröffnung des Jüdischen Museums

Foto: Norbert Miguletz

Projekte (d)

 

Als stimmiges Ensemble aus alt und neu entstand mitten in Frankfurt mit der Erweiterung des Jüdischen Museums ein neuer Museumskomplex für Veranstaltungen und Wechselausstellungen. Nach dem Beschluss der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung im Juli 2015, das Museum zu erweitern und den Rothschild-Palais zu sanieren, öffnet das älteste eigenständige Jüdische Museum der Bundesrepublik Deutschland nun am 21. Oktober 2020 feierlich seine Pforten.

Der Entwurf für die Erweiterung und Sanierung des Museums stammt von Staab Architekten. Die schneider+schumacher Bau- und Projektmanagement GmbH hatte die Bauleitung für dieses Projekt inne.

Foto: Norbert MiguletzFoto: Norbert Miguletz


Der moderne Lichtbau steht neben dem historischen Rothschild-Palais im früheren Garten und bildet den Haupteingang des Museums. Mit einer Verdopplung der Nutzfläche stehen allein dem Kellergeschoss 600 Quadratmeter für Wechselausstellungen zur Verfügung. Über den großzügig gestalteten Eingangsbereich gelangt man in den Veranstaltungssaal, in dem der Museumsshop, die Garderoben und ein Deli mit koscheren Speisen sind. Mit einer ganz besonderen Ausgestaltung – gänzlich in Eschenholz verkleidet – öffnet sich die neue Bibliothek in Form eines großen Fensters zur Stadt hin. Zusätzlich befinden sich in den nicht-öffentlichen Bereichen des Gebäudes Büros, Depoträume und Werkstätten. Neben dem Erweiterungsbau wurde der denkmalgeschützte Bestand saniert und von Einbauten befreit.

Die Formfindung des neuen Stadtbausteins orientiert sich zum einen an den Satteldächern der bestehenden Villen am Untermainkai und zum anderen an dem Wunsch der Zonierung des Außenbereichs, der sich zwischen den historischen Villen und dem Erweiterungsbau befindet.

Im Rothschild-Palais wurden die historischen Räume restauriert, stellenweise behutsam ergänzt und zusammen mit dem Nachbargebäude zu einem Museumsrundgang verbunden. Teilweise wurde der historische Raumzustand aus der Gründungszeit des Jüdischen Museums wiederhergestellt. Zudem wurden zwei Aufzüge integriert, die von außen nicht sichtbar sind und einen barrierefreien Zugang zu allen Ausstellungsflächen gewähren.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Teil eines so wichtigen kulturellen Projektes der Stadt Frankfurt sein durften“, so Maximilian Büschl, schneider+schumacher Bau- und Projektmanagement GmbH.

www.schneider-schumacher.de

www.staab-architekten.com

 


Ob in Büros und Konferenzbereichen, in Schulräumen und Bildungseinrichtungen, in Hotels, Restaurants und Supermärkten oder in Wartezonen und Behandlungsräumen von Kliniken und Praxen – die UV-C-Technologie bietet sich als wirksames Mittel zur Luftentkeimung an.

Gebäudetechnik

Photovoltaik im Überkopfeinsatz. Quelle: Stadtwerke Wolfenbüttel

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Eine bessere Ausleuchtung der Warenlager mit zugleich weniger Energieaufwand für Beleuchtung und Klimatisierung: Dies bildete den Ausgangspunkt für die Sanierung der Leuchten bei Alliance Healthcare am Standort Osnabrück. Foto: Emslicht

Beleuchtung

Das neue Eigenheim des Architekten besteht aus drei ineinander geschobenen Kuben: zwei kleine Kuben für Garage und Büro und ein großer mittiger, zweigeschossiger Kubus mit Satteldach, der sich über die beiden anderen schiebt. Foto: Daniel Vieser. Architekturfotografie

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Die Revitalisierung der bedeutendsten und ältesten Stadt an der Südwestküste Zyperns beinhaltete ein neues Beleuchtungskonzept. In der Bietergemeinschaft überzeugten LDPi und iGuzzini. Foto: Maria Efthymiou - Creative Photo Room

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Den Bürotrakt trennt eine in warmem hellem Holz gehaltene Rezeption dezent von dem halböffentlichen Showroom, der eine Kombination aus Ausstellungs- und Eventfläche, Co-Working-Bereich und Espresso-Lounge darstellt. Bild: Lukas Palik

Beleuchtung

Kusch+Co stattet als Industriepartner im Rahmen des KARMIN Forschungsprojekts ein Muster-Patientenzimmer mit aus, das erstmals auf dem World-Health Summit Ende Oktober vorgestellt wurde. Neben der hygienischen Qualität trug auch die Gestaltung dazu bei, dass der Stuhl Arn (Design by Scaffidi & Johansen) als Masterprodukt dient. Foto: Tom Bauer / IIKE TU Braunschweig

Einrichtung

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