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Fr, Feb

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Eröffnung des Jüdischen Museums

Foto: Norbert Miguletz

Projekte (d)

 

Als stimmiges Ensemble aus alt und neu entstand mitten in Frankfurt mit der Erweiterung des Jüdischen Museums ein neuer Museumskomplex für Veranstaltungen und Wechselausstellungen. Nach dem Beschluss der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung im Juli 2015, das Museum zu erweitern und den Rothschild-Palais zu sanieren, öffnet das älteste eigenständige Jüdische Museum der Bundesrepublik Deutschland nun am 21. Oktober 2020 feierlich seine Pforten.

Der Entwurf für die Erweiterung und Sanierung des Museums stammt von Staab Architekten. Die schneider+schumacher Bau- und Projektmanagement GmbH hatte die Bauleitung für dieses Projekt inne.

Foto: Norbert MiguletzFoto: Norbert Miguletz


Der moderne Lichtbau steht neben dem historischen Rothschild-Palais im früheren Garten und bildet den Haupteingang des Museums. Mit einer Verdopplung der Nutzfläche stehen allein dem Kellergeschoss 600 Quadratmeter für Wechselausstellungen zur Verfügung. Über den großzügig gestalteten Eingangsbereich gelangt man in den Veranstaltungssaal, in dem der Museumsshop, die Garderoben und ein Deli mit koscheren Speisen sind. Mit einer ganz besonderen Ausgestaltung – gänzlich in Eschenholz verkleidet – öffnet sich die neue Bibliothek in Form eines großen Fensters zur Stadt hin. Zusätzlich befinden sich in den nicht-öffentlichen Bereichen des Gebäudes Büros, Depoträume und Werkstätten. Neben dem Erweiterungsbau wurde der denkmalgeschützte Bestand saniert und von Einbauten befreit.

Die Formfindung des neuen Stadtbausteins orientiert sich zum einen an den Satteldächern der bestehenden Villen am Untermainkai und zum anderen an dem Wunsch der Zonierung des Außenbereichs, der sich zwischen den historischen Villen und dem Erweiterungsbau befindet.

Im Rothschild-Palais wurden die historischen Räume restauriert, stellenweise behutsam ergänzt und zusammen mit dem Nachbargebäude zu einem Museumsrundgang verbunden. Teilweise wurde der historische Raumzustand aus der Gründungszeit des Jüdischen Museums wiederhergestellt. Zudem wurden zwei Aufzüge integriert, die von außen nicht sichtbar sind und einen barrierefreien Zugang zu allen Ausstellungsflächen gewähren.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Teil eines so wichtigen kulturellen Projektes der Stadt Frankfurt sein durften“, so Maximilian Büschl, schneider+schumacher Bau- und Projektmanagement GmbH.

www.schneider-schumacher.de

www.staab-architekten.com

 


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