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Apr

blocher partners gestalten Mitarbeiterrestaurant für Viessmann Group

Bildquelle: Joachim Grothus für blocher partners

Projekte (d)

 

Ein Ort, um zu genießen, mit anderen Kollegen in den Austausch zu kommen oder einfach nur, um zur Ruhe zu kommen: Für die Mitarbeiter der Viessmann Group, einem der führenden Hersteller von Energiesystemen, haben die Innenarchitekten von blocher partners in Allendorf ein Restaurant gestaltet, das mehr ist als eine Kantine.

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Bildquelle: Joachim Grothus für blocher partners


Co-Working, Shareness und Networking prägen längst unsere Arbeitswelt. Durch die zunehmende Bedeutung von Vernetzung, kommt auch der Kantine als Ort des Austausches und Aufeinandertreffens im Büroalltag eine neue Qualität zu. In entspannter Atmosphäre gemeinschaftlich Ideen zu entwickeln und kreatives Denken anzuregen, ist dort inzwischen genauso wichtig wie ein genussvoller Lunch, der gleichzeitig zum Ausdruck eines weitsichtigen, betrieblichen Gesundheitsmanagements wird.

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Bildquelle: Joachim Grothus für blocher partners


Den Mitarbeitern einen solchen Raum zu bieten, ist die Idee, die dem Neubau des Restaurants der Viessmann Group in deren Hauptwerk in Allendorf mit etwa 2400 Quadratmetern zugrunde liegt. Verantwortlich für die Innenarchitektur zeichnet das Stuttgarter Planungsbüro blocher partners. Als emotionales Schaufenster der Unternehmenswerte präsentiert sich das Mitarbeiterrestaurant: Fließend die Bereiche, offen und gleichzeitig integriert, barrierefrei die Zugänge – ein Zeichen der Wertschätzung und Transparenz.

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Bildquelle: Joachim Grothus für blocher partners


 

Gleichwohl ist es den Innenarchitekten gelungen, verschiedene Bereiche mit circa 750 Sitzplätzen zu gestalten, die jedem Mitarbeiter und seinen individuellen Bedürfnissen ganztägig einen Ort bieten, den er sowohl für einen Lunch oder eine kreative Pause aufsuchen, als auch als Shared Space und damit als Verlängerung seines Arbeitsplatzes nutzen kann.

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Bildquelle: Joachim Grothus für blocher partners


 

So finden sich neben abgerundeten Sitzinseln und kleineren Tischgruppen, die zum klassischen Mittagessen im engeren Kollegenkreis einladen, auch Bereiche, die einen Business-Lunch ohne Ortswechsel kurzerhand in ein Meeting übergehen lassen. Hierfür können zum Beispiel Trennwände, Tafeln und Clip-Charts an der flexiblen Deckenschiene Multi-Lane abgehängt werden. Selbst für größere Veranstaltungen oder „State of the World“-Meetings wurde Raum geschaffen: Ausziehbare und flexible Tribünen ermöglichen verschiedene Raumszenarien.

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Bildquelle: Joachim Grothus für blocher partners


 

Im Herzen des Restaurants: der sogenannte Marktplatz, eine Cafébar fürs zwanglose Get-Together oder die kleine Pause zwischendurch. Das fließende Moment der verschiedenen Bereiche setzt sich auf der Terrasse fort, die 360 Sitzplätze bietet. Die Bodenbeläge der jeweiligen Bereiche ziehen sich bis draußen und verlängern so den Raum wie selbstverständlich ins Grüne. Eine Oase für einen Lunch in der Mittagssonne, ein gemütliches Afterwork oder informelle Meetings.

blocher partners viessmann 07Bildquelle: Joachim Grothus für blocher partners


 

Dem Selbstverständnis Viessmanns als verantwortungsbewusster Hersteller von Klima- und Energielösungen folgend wurde bei der Wahl der Hersteller und Materialien besonderer Wert auf Nachhaltigkeit und Regionalität gelegt. Durch die hohe Qualität des Interiors ergibt sich eine Hochwertigkeit, die dem Restaurantbesuch zusätzlichen Mehrwert verleiht. Entstanden ist so ein Ort, der für lebendigen Austausch steht, Inspiration und Austausch ebenso ermöglicht wie den Erholungsmoment.

Projekt: Neubau eines Mitarbeiterrestaurants
Adresse: Viessmannstraße 1, 35108 Allendorf (Eder)
Fläche: inkl. Terrasse: 2.419 Quadratmeter
Eröffnung: August 2020
Architektur: RSE Planungsgesellschaft mbH
Innenarchitektur: blocher partners
Fotografie: Joachim Grothus
Bauherr: Viessmann Werke GmbH & Co. KG


Die Architektur von Ingrid Hentschel – Prof. Axel Oestreich basiert auf einem klaren, materialorientierten Gestaltungskonzept. Foto: Maximilian Meisse

Hochbau

Ein charakteristisches Element des Forschungsgebäudes ist sein Dach. Es verwandelt sich mit einem eleganten Schwung von einer Wand- in eine Dachfläche. Bildquelle: CGI Henn

Hochbau

Am Abend schmeicheln an der Dachkante montierte Linealuce Mini-Leuchten von iGuzzini der Aluminiumstruktur des freistehenden Erweiterungsbaus mit einem dezenten Glanz. Der Neubau wirkt dann wie in Sarment und Seide gewandet. Der Wallgrazing-Effekt der Leuchten hebt die Plastizität der Aluminiumstruktur ausdrucksstark hervor. Bildquelle: Roland Halbe

Beleuchtung

Kürzbar auf die gewünschte Stauhöhe: das SitaEasy Anstauelement.

Dach

Live-Talk Studio X von Xella startet am 21. April um 14 Uhr

Unternehmen

Von den Büros aus, die dem Atrium zugewandt sind, hat man einen guten Blick ins Foyer. Bildquelle: Hoba

Innenausbau

Fineo eignet sich für den Einsatz in historischen Gebäuden. Durch einen Glastausch können die originalen Profile und Rahmen erhalten bleiben, bei gleichzeitig optimierter Energiebilanz. Im Bild: Fineo in den historischen Fenstern des Klosters im niederländischen Beuningen. Foto: Fineoglass

Fassade

Digitale Planungsmethoden sind für Architekten und Planer bereits Standard. Foto: Geberit

Fachartikel

Laut Hersteller Cobiax die „Mondlandung für zeitgemäßes Bauen“: Mit dem CLS-Hohlkörpersystem soll die Errichtung nachhaltiger Bauwerke deutlich vereinfacht werden. Grafik: Cobiax, Wiesbaden

Hochbau

Lars Krückeberg von GRAFT

Menschen

Die funktionsgetrennte KS-Bauweise am Beispiel eines einschaligen Mauerwerks mit einem WDVS. Die grauen KS-Wärmedämmsteine am Wandfußpunkt sorgen für die dauerhafte Minimierung von Wärmebrücken. Bild: Thomas Popinger | KS-ORIGINAL

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