21
Mai

Haus Z von den Stuttgarter Architekten dasch zürn + partner

Fotografie: Bernhard Tränkle, ArchitekturImBild

Projekte (d)

 

Verschmolzen in die Umgebung, viel Glas und ein Loch in der Decke. In Bästenhardt, im Stadteil bei Mössingen im Landkreis Tübingen, steht ein ungewöhnliches Wohnhaus. Helmut Dasch, vom Architekturbüro dasch zürn + partner mit Hauptsitz in Stuttgart, hat das Gebäude in der Albblickstraße entworfen. Ursprünglich stand dort ein eingeschossiges Wohnhaus aus dem Jahre 1962.

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Es stellte sich die Frage: Was macht man aus diesem Haus? Ziel war, das eingeschossige Wohnen auch nach Umbau zu ermöglichen. Die Grundstruktur des Grundrisses wurde übernommen. Das Ergebnis ist ein modernes Haus, welches seinen 1960er-Jahre-Charme behalten hat. Das Haus wurde in die Umgebung einmodeliert.

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Entstanden ist eine Mischung aus Massiv- und Holzbau mit starkem Bezug zur Landschaft. Das Ansinnen, war großzügig und flächig zu arbeiten. Auch die durchgehenden Gebäudelinien tragen dazu bei, dass das Haus insgesamt flächig wirkt. Garage und Haus bilden von der Straßenansicht her eine Einheit. Das Dach ist begrünt und besteht in Linien aus Stahlträgern. Eingearbeitet sind Holztafeln.

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Leitgedanke von dasch zürn + partner war es, das Wohnhaus harmonisch mit der Landschaft zu verbinden. Im Eingangsbereich fällt durch eine große kreisrunde Öffnung im Dach Licht ein – und so kann auch ein Baum wachsen.

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Das ehemalige Untergeschoss wurde als Wohnraum ausgebaut. Diese unteren Räume schließen an den großzügigen Garten an. Dort gibt es auch einen separaten Zugang. Betritt man das Haus über die Terrasse, gelangt man direkt in eine offene Küche mit Essplatz und Kamin. Diese lädt zum geselligen Abend mit Familie oder Freunde ein.

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Eine architektonische Besonderheit ist der Mittelblock. Er spielte bei der Neugestaltung eine elementare Rolle. Skulpturhaft prägt er die Räumlichkeiten und teilt das Haus. Im Steinblock sind Kamine eingebaut, diese sind nach beiden Seiten zugänglich. Es gibt einen abteilbaren Wohnraum, welcher zum gemeinsamen Musizieren benutzt wird. In Küche und Esszimmer stehen feine Elemente im Kontrast zu groben Arbeiten, etwa aus Stein.

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Die Küche ist mit viel Holz ausgestattet. Durch eine Schiebetür gelangt man ins angrenzende Wohnzimmer mit eingebauter Galerie. Eine gefaltete Treppe, die an den Monolithen gehängt ist, führt nach oben. Die schräge Verglasung reicht bis zum Boden. Man hat einen schönen Ausblick auf Bäume und Garten – und lebt sowohl im innen als auch im außen.

Nach 15 Monaten Bauzeit konnte die Familie das umgebaute Haus beziehen.

Baudaten
Bauherr: Privat
Fertigstellung: 2019
Bruttogeschossfläche: 402 m²
Bruttorauminhalt: 1.506 m³
Projektteam: Helmut Dasch
Fotografie: Bernhard Tränkle, ArchitekturImBild

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Um den Baukörper zu gliedern, entschieden sich die Architekten für eine versetzte Anordnung der beiden Hallen. Diese erheben sich oberhalb eines Sockelbandes aus Beton und lassen aufgrund ihrer versetzten Anordnung zwei geschützte Freibereiche entstehen: den Eingangshof und den Vereinshof mit integrierter Sportgaststätte. Foto: Marcus Ebener

Projekte (d)

Vollständige Dacheindeckungen sind mit Nicer X einfach umsetzbar.

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