16
Aug

Holzoffice statt Homeoffice

Bildquelle: R&S Immobilienmanagement GmbH

Projekte (d)

 

Auf Münchens größter zusammenhängender Bürobaustelle – dem iCampus im Werksviertel – entsteht demnächst ein architektonisches Highlight für Mensch und Natur: das Holz-Hybrid-Büro i8. Neben den positiven Auswirkungen auf Umwelt und Klimaschutz, wartet diese Bauweise mit zahlreichen Vorteilen auf für die Menschen, die mit ihr interagieren. Der Entwurf des Gebäudes i8 stammt vom dänischen Architekturbüros C.F. Møller.

Bildquelle: R&S Immobilienmanagement GmbH
Bildquelle: R&S Immobilienmanagement GmbH

Holz reduziert Stress

Wer Waldspaziergänge zu seinen Routinen zählt weiß: Allein der Anblick der natürlichen Farben, die Gerüche und Geräusche sind Balsam für die Seele. Studien beweisen, dass Holz in Innenräumen einen ähnlichen Effekt auf uns hat. Dieser ist sogar messbar. Reduzierte Herzschlagfrequenz, sinkende Cortisol-Level und Blutdruck deuten in unterschiedlichen Studien zum Effekt von Holz in Innenräumen auf stressreduzierende Effekte hin. „Wir müssen Arbeitsplätze für den Menschen schaffen und das hört nicht bei ergonomischen Bürostühlen auf. Das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen muss bereits in der ersten Phase der Planung im Fokus stehen. So haben wir auch das i8 auf dem iCampus konzipiert“, erklärt Stephan Kahl, Geschäftsführer des Projektentwicklers R&S Immobilienmanagement. Und auch an die optischen Reize wurde bei der architektonischen Umsetzung des i8 gedacht: Die Fassade aus recyceltem Aluminium sowie die unauffällig ins Dach integrierte Photovoltaikanlagen sind in beruhigendem Grün gehalten.

Bildquelle: R&S Immobilienmanagement GmbH
Bildquelle: R&S Immobilienmanagement GmbH

Gutes (Arbeits-)Klima

Entspannte Kollegen sind bessere Kollegen. Neben dem Stresslevel verbessert die Holz-Hybrid-Bauweise auch das Raumklima. Holz setzt so gut wie keine Schadstoffe frei – es bindet sie sogar und verbessert damit nachweislich die Luftqualität. Gut für Mensch und Natur. Denn eine Holz-Hybrid-Konstruktion speichert nachweislich bis zu 750 Kilogramm Kohlenstoff aus der Atmosphäre. Mit Hinblick auf die Luftfeuchtigkeit sorgt Holz in Gebäuden für stabile Werte. Das wiederum reduziert die Gefahr von Atemwegserkrankungen, Allergien und die Verbreitung von Viren und Bakterien aus.

Natürliches Hygienekonzept

Viel wurde in den letzten zwei Jahren über die Virenlast in Gebäuden und auf Oberflächen diskutiert. Doch wer hätte vermutet, dass sich Viren wie das SARS-CoV-2 auf Oberflächen wie Glas, Stahl oder Plastik achtmal länger halten können als auf Holz? „Holz als Baustoff ist in jeder Hinsicht so viel gesünder als künstliche Alternativen. Die Auswirkung auf die Virenlast wird im Zeitalter der Pandemien ein entscheidender Faktor sein bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen“, so Kahl.

Bildquelle: R&S Immobilienmanagement GmbH
Bildquelle: R&S Immobilienmanagement GmbH

Gesund am und im Bau

Wer künftig in einem Holz-Hybrid-Gebäude wie dem i8 arbeiten darf, freut sich nicht nur über die vielen Vorteile für das eigene Wohlbefinden. Unternehmen in nachhaltigen Holz-Büros tun ganz nebenbei auch etwas für die Gesundheit all jener, die am Bau beteiligt sind. Bis zu 50 Prozent weniger Krankheitstage können im Schnitt auf Holz-Baustellen gezählt werden. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: weniger Schadstoffe aus Beton und Chemikalien, die durch Staub verbreitet werden, die Bauteile sind leichter und die Lärmbelastung sinkt bei der Arbeit mit Holz.

Gute Laune, gute Ideen

Unser Gehirn benötigt ständig Futter und Input, um neue Ideen zu produzieren. Die Natur ist seit jeher unsere größte Quelle der Inspiration. Und das sogar, wenn wir gar nicht draußen sind: Verschiedene Studien konnten nachweisen, dass natürliche Materialien wie Holz in Innenräumen unsere Kreativität anregen und sogar die Produktivität steigern.


Der Elisenhof München wurde 1984 nach Plänen des Münchner Architekten Herbert Kochta erbaut. Für die Deckengestaltung wurde eine Metalldecke gewählt, diese wurde vom Büro Office Group geplant, Architekt und Bauleiter war Carsten A. Jung. Bildquelle: Taim

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Ruderzentrum Rotsee: Mithilfe einer NOEplast-Matrize wurde ein Schriftzug im Beton realisiert. So kann jeder sofort die Funktion des Gebäudes an der Fassade ablesen.

Fassade

Die neue Leuchtenfamilie Entero von Delta Light ist universell einsetzbar. Projekte mit unterschiedlichsten Beleuchtungsanforderungen können in durchgängigem Design gestaltet werden. Bildquelle: Delta Light

Beleuchtung

Beispiel einer Solarmodul-Analyse. Bildquelle: Spacemaker

Fachartikel

Sita BIM Portal: Alle erforderlichen Produktinfos auf einen Blick. Und bei Fragen der direkte Link zum Sita Profi Chat.

Dach

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Einrichtung

Besondere Merkmale von eyrise s350 Sonnenschutzglas sind die sehr kurzen Schaltzeiten und die neutrale Farbe. Bild: eyrise

Fassade

Die Form des langen, schmalen giebelständigen Bauwerks ist von den langen Reihenhäusern der historischen Fuggerei inspiriert. Anstelle eines einzelnen geraden Blocks ist ein Ende des Fuggerei NEXT500-Pavillons gekrümmt und angehoben. Bildquelle: Saskia Wehler

Projekte (d)

Ran an die Materialien und losgebaut: Am 26. Juni können sich Kinder und Eltern als Architekten versuchen. Foto: Sven Helle

Menschen

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