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Mo, Jul

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Chalet-Hotel mit 4 exklusiven Ferienwohnungen

Fotos: Andreas Wimmer

Projekte (d)
Die Lech Lodge ist ein Chalet-Hotel mit 4 exklusiven Ferienwohnungen am Fuße des Lecher Hausberges Omeshorn. Die Appartements haben Wellnessbereiche mit Saunen und Dampfduschen sowie großzügige Terrassen und Balkone und können bei Bedarf zu größeren Wohneinheiten verbunden werden.
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Die drei Chalets bilden ein kleines Ensemble, das sich an den dörflichen Strukturen historischer Vorbilder orientiert. Das kleinere Chalet hat einen massiven Natursteinsockel, auf dem das Obergeschoss in Strickbauweise aufgesetzt ist, das größere Chalet hat eine Lärchenholzschalung, neu hinzugekommen ist ein großzügiges Loft auf dem bestehenden Personalhaus. Die Häuser sind mit Spaltschindeln eingedeckt. Die im Außenbereich verwendeten natürlichen Baumaterialien Holz und Naturstein finden sich auch im Inneren wieder: Hier sind die Wandverkleidungen und Einbauten aus massiver, wärmebehandelter gebürsteter Fichte, die Böden aus Travertin und Eiche, die Sitzmöbel und Vorhänge aus Loden und Naturleinen, die Wandflächen aus Strukturputz und die Accessoires aus schwarzem Stahl.
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Mit dem Lech Lodge Loft ist durch die Aufstockung des Personalhauses um eine Etage eine weitere Luxuswohnung entstanden. Durch den offenen Wohnbereich unter dem Dachstuhl mit Kreuzgiebel ist es von der Struktur her ein Loft. Gestalterisch wurden mit dem Loft neue Akzente gesetzt, der Stil der bisherigen Wohnungen wurde jedoch weitergeführt. Die Innenräume sind eine reduzierte Interpretation alpiner Traditionen mit dem Ziel, eine Atmosphäre der Ruhe und Behaglichkeit zu schaffen.
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Die bisherige Funktion des Personalhauses blieb unverändert. Durch die Überbauung der bestehenden Tiefgarage konnte ein neuer Zugang geschaffen werden, der die Platzstruktur des Ensembles mit dem zentralen Schwimmbad betont. Über eine teilweise überdachte Terrasse mit integrierten Skischränken und Freisitz gelangt man in das Halbgeschoss des Gebäudes und damit in den Eingangsbereich der neuen zweigeschossigen Wohnung. Von hier aus erfolgt auch der Zugang zur Betreiberwohnung. 
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Im Eingangsbereich der Wohnung befinden sich eine großzügige Garderobe und ein Gäste-WC. Als Blickfang führt das Treppengeländer in das Obergeschoss. Der Blick des Eintretenden wird zunächst auf den Dachstuhl gelenkt, der Blick in den Raum wird erst auf dem letzten Treppenabsatz freigegeben und öffnet sich umso dramatischer auf den großzügigen Wohn-Essbereich. Erster Blickfang ist der raumhohe, offene Kamin aus schwarzem Stahl, der die Höhe des Dachgeschosses betont. Er wurde in Zusammenarbeit mit Anton Beer aus Schoppernau für die Lech Lodge entworfen.
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Ein umlaufendes schwarzes horizontales Fries fasst den Raum zu einer Einheit zusammen und trennt gleichzeitig den Wohnbereich optisch vom Dachgeschoss. Der alpine Stil lehnt sich an den der vor 10 Jahren geplanten Wohnungen der Lech Lodge an, wird aber neu interpretiert. Der großzügige, loftartige Wohnraum wirkt modern und urban.
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Der Stil der Lech Lodge setzt sich auch in den Zimmern fort: Die cc-gefrästen Holzbetten mit Edelweiß finden sich auch in der neuen Wohnung wieder. Die Fliesen in den Bädern wurden wieder mit der holländischen Firma Veenshuis gestaltet, mit der Johanna Moosbrugger seit Jahrzehnten freundschaftlich verbunden ist und mit der sie ihre kreativen Ideen und ihr handwerkliches Talent immer wieder umsetzen kann. Neu ist die tannengrüne Farbe der Wandfliesen in den Bädern. 
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Die Hauptachse des Gebäudes verläuft in Nord-Süd-Richtung, das Loft verfügt über Terrassen in drei Himmelsrichtungen sowie einen großzügigen Erker mit Panoramafenstern, die je nach Jahreszeit unterschiedliche Vorzüge bieten und spektakuläre Ausblicke auf die Lecher Bergwelt freigeben. Die Terrasse vor der Küche öffnet sich nach Westen zur Roten Wand, die Ostterrasse blickt Richtung Dorf und fängt die ersten Strahlen der Morgensonne ein, die größte Terrasse liegt im Süden und gibt den Blick auf den Lecher Hausberg Omeshorn frei, der Erker des Masterbedroom 1 öffnet sich nach Norden und damit zu den Lecher Schipisten am Schlegelkopf sowie zum Karhorn.
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Die großflächigen Verglasungen lassen die Landschaft in das Gebäude hinein und setzen unterschiedliche Farb- und Lichtakzente. Die Farbskala der Innenräume wurde bewusst auf warme Grautöne, weißes Leinen und akzentuiertes Grün konzentriert, die Terrassenmöbel sind in Grün und dunklem Rot (Alpenrose) gehalten. 
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Wie schon bei der ersten Lech Lodge wurde auch bei der Neuinterpretation Leitner Leinen für die Vorhangstoffe und die Bettwäsche verwendet. Ein Teil der Lampen wurde wieder von cp architektur entworfen und ebenfalls mit Leitner Leinen bespannt. Als neuer Farbakzent wurde Schwarz eingesetzt, sowohl für die Böden aus so genanntem belgischen Blaustein, als auch mit schwarzem Stahl für den Kamin und das Stiegengeländer. 
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Um den Funktionen einer Selbstversorgerwohnung und eines Serviced Apartments gerecht zu werden, wurde eine voll ausgestattete Küche eingebaut, für die Zubereitung des Frühstücks oder vorbestellter Abendessen für die Gäste gibt es eine Vorbereitungsküche, in der das Servicepersonal über einen eigenen Aufzug seine Vorbereitungen treffen kann, ohne die Privatsphäre der Bewohner zu stören. 
 
HOTEL LECH LODGE LOFT, www.chalet-lech.com
 
ARCHITEKT: Mag.arch. Christian Prasser, cp architektur
PROJEKTLEITUNG: DI Mathias Exner, cp architektur
 
Bauherr: JK Lodge GmbH, Fam. Moosbrugger-Lettner, https://www.chalet-lech.com/chalet-loft/ 
 
Standort: Lech am Arlberg
Planungsbeginn: 04/2017
Baubeginn: 04/2023
Fertigstellung: 12/2023
Nutzfläche: 220 m² + 100 m² Aussenfläche
Innenarchitektur: Architekt Christian Prasser, cp architektur
Projektleitung: Dipl.-Ing. Mathias Exner, cp architektur
Mitarbeiter: Michael Fehringer, M.A., cp architektur
 
Fotos: Andreas Wimmer
 
 
Weitere Planungsleistungen
Gewerbeplaner: Jäger Bau, Schruns, www.jaegerbau.com 
Bauleitung: Ing. Michael Hassler GmbH, Dornbirn, www.bm-hassler.at 
Statiker: Mader+Flatz GmbH, Bregenz, www.mfs-zt.at 
Vermessung: Bolter + Schösser Vermessungsbüro, Bludenz, www.vermesser.co.at
Bauphysik: DI Günter Meusburger GmbH, Wies, www.gmbauphysik.at
 
Ausführende Gewerke
Baumeister: Jäger Bau, Schruns, www.jaegerbau.com 
Zimmermann: Heiseler GmbH, Sonntag, www.zimmerei-heiseler.at 
Trockenbau: HTB-Baugesellschaft  mbH, www.htb-bau.at 
HKLS: Franz  Bouvier GmbH, Zams, www.franz-bouvier.at 
Elektrik: Theurer Elektro, Wolfurt, www.theurer.at 
Tischlerei: Thanner GmbH, Eberstalzell, www.thannermoebel.at 
Holzböden: MB Michael Bischof GmbH, Hard, www.mb-bischof.at 
Steinarbeiten: Stein Lampert GmbH, Göfis, www.steinlampert.at  
Stoffe/Posterarbeiten: Karl Weber Interior Design & Decoration GmbH, Zell am See
Freistehende Möbel: room service, Martina Hladik, Dornbirn, www.roomservice.at  
Außenmöbel: Schrems Garteneinrichtung, Hallwang bei Slzbg.,  www.schrems.co.at 
Öfen: Anton Beer, Schoppernau, www.antonbeer.com 
Maler: Christoph Bitschnau, Nüziders, www.malerbitschnau.at 
Beläge/Fliesen: Bad 2000, Nüziders, www.bad2000.at 
 
Innenausstattung
Armaturen: Dornbracht
Freistehende Möbel: Gervasoni
Outdoormöbel: Kettal
Sonderbauleuchten: 2F Leuchten GesmbH, Abtenau
Einbauleuchten: XAL
Vorhänge: Leitner Leinen
Teppiche: Mellau-Teppich
Fliesen: Veenshuis
Sanitärmöbel: Duravit (Dusch-WC „Senso Wash“), Alape (Waschbecken), Effe (Touch & Steam)
Saunen: Klafs GmbH

 


Xiaopeng Zhou: swamping und Detail aus swamping. Urheber: 2024, Xiaopeng Zhou / Kunstverein Friedrichshafen. Fotograf: Dominik Dresel

Termine

Detailansicht: Jill Kiddon, Reconnect (A2468850525), 2024. Courtesy: Jill Kiddon. Bildquelle: Jill Kiddon & Galerie Stadt Sindelfingen

Termine

Ein Screen mit geschwungenen Balkonen prägt die Optik von Ode Lofts Konstanz. Der sichere Anschluss der fassadenbreiten Balkonanlagen erfolgte mit Schöck Isokorb T Typ K. Visualisierung: Sauerbruch Hutton / BPD Immobilienentwicklung

Hochbau

Je einfacher verständlich die definierten Prozesse sind, desto besser. Bildquelle:  bau-master.com.

Planung

Die Erschließung des Hauses erfolgt über eine Garage auf Straßenniveau, die weitgehend in den Hang eingegraben ist, und eine unterirdische Treppe, die den Eingang mit dem Wohnhaus verbindet. Foto: Velux/Jürg Zimmermann

Dach

Bildquelle: photo courtesy of Gordie Howe International Bridge Project

Projekte (d)

Bei der Idee, die eigene Materialausstellung um eine selbständige Leuchten-Präsentation zu ergänzen, favorisierte raumprobe | Material Bank die bereits als Ausbaupartner gelistete Premiummarke Delta Light. Bildquelle: raumprobe | Material Bank

Unternehmen

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