07
Di, Feb

Ein Sofa aus Beton

Einrichtung

Ein Sofa aus Beton? Wer denkt sich denn sowas aus? Architekten natürlich! Auf der Suche nach einem Möbelstück für ein Facharztzentrum in Konstanz entwickelten Bodamer Faber Architekten dieses einzigartige Möbel. Um den Anforderungen des Brandschutzes zu genügen und auch die Forderung nach einem hohen Eigengewicht zu erfüllen entstand das »BOFA«.

Das Möbel sollte unverrückbar sein und Fluchtwege sicher freihalten. Das »BOFA« wird diesen Anforderungen, aufgrund des voll recyclebaren Baustoffs Beton, gerecht. Kombiniert mit farbigen Aufsatzstoffen entsteht ein außergewöhnliches und zugleich bequemes Betonmöbel mit einem besonderen Charakter.

Die Entwicklung des »Betonsofas« für das Facharztzentrum Konstanz und der nachfolgende Einsatz bei weiteren Bauten, brachte die Planer schließlich auf die Idee, das Möbel auch auf dem Markt anzubieten. Das BOFA ist letztlich ein Wortspiel: Das Architekturbüro Bodamer Faber könnte man sicherlich auch als Logo abkürzen und BOFA nennen. Und da die Architekten ein ganz spezielles Sitzmöbel anbieten nennen sie dies eben nicht SOFA sondern »BOFA«. Kaufen kann man das Betonsofa bei der BOCAST GmbH. Selbstabholung ist entgegen allen Erwartungen im Prinzip möglich, das ovale »BOFA« wiegt nur 80 Kilo, bei einer Betoncorpusbreite von 60 Zentimeter und einer Betoncorpuslänge von 100 Zentimeter.

BOCAST GmbH, www.das-bofa.de 


Projekt von Edwards White Architekten, Neuseeland, mit in Reihe arrangierten T3 von Gantlights und eigens angefertigtem 80-Zentimeter-Baldachin aus Stahl. Bildquelle: Simon Wilson

Beleuchtung

Die ins Auge fallende Dachkonstruktion greift das Thema der lebendigen Dachlandschaft des Bestandsgebäudes auf und setzt sie auf eine ganz eigene Weise um. Foto: Studio Jil Bentz

Projekte (d)

Solarfassade des neuen Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke Gronau. Bildquelle: Mario Brand Werbefotografie

Fassade

In Beelen ließ sich Oliver Spiekermann unter anderem von münsterländer Höfen inspirieren, wie er im Video erzählt. Foto: Architekten Spiekermann / KS-Original

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Die 2800 m² große Fassade des Montblanc-Besucherzentrums ist mit einem geschichteten Relief ausgebildet, das hinterleuchtet ist und in den dunklen Stunden der Gebäudehülle ein noch spektakuläreres Erscheinungsbild verleiht. Bildquelle: Roland Halbe

Hochbau

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