20
Jan

Sockelabdichtung im Holzbau

Hochbau

Dicht gegen Feuchtigkeit von außen und gleichzeitig diffusionsoffen für entweichende Feuchtigkeit von innen ist die ca. 30 cm breite Anschlussabdichtung mit »Frankosil  1K«.

Konstruktions- und witterungsbedingt stellt der Anschlusstreifen zwischen Stirnseite Bodenplatte und Wandaufbau eine der sensibelsten Punkte bei Holzhäusern dar. Folgerichtig kommt der Abdichtung an dieser Stelle eine große Bedeutung zu. Zwar gibt es viele vermeintliche Lösungen am Markt, keine konnte aber bisher allen normativen Anforderung zu hundertprozentig gerecht werden.

Bekannteste Beispiele dafür sind EVA-, PVC und FPO- oder EPDM-Bahnen, die zuverlässig abdichten aber aufgrund Ihrer Mindestdicke gleichzeitig stark diffussionshemmend sind. Ihre Sd-Werte liegen alle in etwa zwischen 20 und 100 Meter. Ein klarer Nachteil für die Holzkonstruktion da Restfeuchte des Holzes gar nicht oder nur schlecht nach außen entweichen kann. Zudem offenbaren die Abdichtungsbahnen besonders im Anschlussbereich Schwächen bei der Verarbeitung.

Folien aus Basis von Polyolefine sind etwas dünner und flexibler. Sie schützen den Wandfuß ebenfalls vor Schlagregen und Spritzwasser, aber auch Sie verfügen nicht über einen optimalen Diffussionssperrwert.Erste normative Grundlagen bezüglich der Bauwerksabdichtung in diesem Bereich liefert die DIN 18195-4. Die Konstruktion muss an Bodenplatten und Wänden gegen Bodenfeuchte und nichtstauendes Sickerwasser abgedichtet werden. Die österreichische ÖnormB-2802-3 wird da deutlich konkreter: Sie fordert für verwendete Stoffe einen Sd-Wert der innen vier mal größer sein soll als außen. Die Abdichtung der Holzlattung an Bodenplatte verfügt idealerweise über einen Sd-Wert von < 2m. Ein Wert der auch im Anhang-Detail der Norm DIN V 2000-202:207: „Anwendung von Bauprodukten in Bauwerken“ empfohlen wird.

»Frankosil  1K« ist mit seinem Sd-Wert von 1,04 m eine Lösung zur Sockelabdichtung im Holzrahmenbau.

Mit einem Sd-Wert von 1,04 m unterbietet der einkomponentige Flüssigkunststoff »Frankosil 1K« diesen Normwert deutlich. Der Flüssigkunststoff auf Polyurethan-Hybrid-Basis ist dauerelastisch und rissüberbrückend. Es ist auf unterschiedlichsten Untergründen einfach zu verarbeiten und deshalb auch bei Detailanschlüssen wie bodentiefen Fenstern und Türen gegenüber den Abdichtungsbahnen im Vorteil. Aufgrund seiner ökologischen Eigenschaften wird »Frankosil 1K« auch immer häufiger bei Objekten eingesetzt, deren Nachhaltigkeit über Zertifizierungssysteme wie z.B. DGNB, baubook oder LEED beschrieben wird.

Der Sd – Wert (äquivalente Luftschichtdicke)
 gibt für jede Bauteilschicht an, welcher Widerstand dem Wasserdampf entgegengesetzt wird.Dabei wird die Bauteildicke (in m) mit den µ - Wert des Stoffes multipliziert. Daraus ergibt sich die äquivalente Luftdicke des Bauteils (Sd – Wert). Diese Größe drückt den Diffusionswiderstand einer Schichtals äquivalente Dicke einer Luftschicht mit 1 m aus (µ Luft = 1).

FRANKEN-Systems GmbH, www.frankolon.de


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