18
Jan

Dämmzarge optimiert Wärmeschutz am Dachfenster

Dach

Obere Einbaulage der neuen Montagewinkel auf der Dämmzarge bei Standard-Montage. Foto: Puren

Hoch gedämmte Dächer erfordern durchdachte Detaillösungen. Der Dämmstoffhersteller Puren entwickelte deshalb für seine Aufsparren-Dämmsysteme und die neue Dachfenstergeneration von Velux passende Dämmzargen. Die sogenannten »PDZ-V-Dämmzargen« sind für alle Velux-Fenstertypen als Bausatz für die standard- als auch vertiefte Einbauvariante konstruiert. Mit den Dämmzargen werden nicht nur die Wärmebrücken minimiert, die Winddichtigkeit und die Regensicherheit erhöht, sondern zugleich der Wärmeschutz der gesamten Fensterkonstruktion optimiert. Bei einem hochwertigen Dachfenster mit einem U-Wert von beispielsweise 1,0 W/m²K wird der Wärmedämmwert mit der puren Dämmzarge und vertiefter Montage rechnerisch auf die Fensterfläche gesehen um etwa 0,1 W/m²K verbessert. Damit sichern die Dämmzargen nicht nur konstruktiv perfekte Anschlüsse, sondern auch einen sehr hohen Dämmstandard, der je nach Fenstertyp und Einbauart bis zum Passiv- und Plusenergiehaus reichen kann.

Eine Besonderheit der neuen Dachfenstergeneration von Velux sind die vier Montagewinkel, die nicht mehr über Eck eingebaut werden. Die neuen Montagewinkel liegen bei einem Standardeinbau am Fensterrahmen oben links und rechts und bei einem vertieften Einbau seitlich oben und unten. Zwei weitere Winkel stützen den Fensterrahmen etwa mittig an den Längsseiten. Mit den neuen Winkelhalterungen werden die Lasten des Fensters, je nach Montagehöhe, geringfügig verlagert. Diesen veränderten Anforderungen folgt die Konstruktion der neuen Dämmzarge. Die Zargen sind in den Ecken nicht mehr stumpf gestoßen, sondern mit zwei purenit-Lagen (Konterlattenebene und Dachlattenebene) überlappend konstruiert und damit zusätzlich verstärkt. So sichern die neuen Dämmzargen, unabhängig von der Einbauart, eine relativ gleichmäßige Lastenverteilung.

Seitliche Einbaulage der neuen Montagewinkel auf der Dämmzarge bei einem vertieften Einbau. Foto: Puren

Die Dämmzargen gibt es in den Dicken 3 und 4 Zentimeter und 4 und 4 Zentimeter (Dachlattenebene und Konterlattenebene). Nach Bedarf sind für flach geneigte Dächer in schneereichen Regionen mit entsprechend hohen Hinterlüftungsquerschnitten Dämmzargen bis zu einer Konterlattenstärke von 12 Zentimeter lieferbar.

Fenster in vertiefter Einbauhöhe. Foto: Puren

Die konfektionierten Einzelteile der Dämmzarge werden zuerst mit jeweils einer Schraube pro Ecke zu einem rechtwinkligen Rahmen zusammengeschraubt. In diesen Dämmrahmen passt das Dachfenster mit den Winkelhalterungen und den Expansionsbändern. Mit der Verschraubung der Winkelhalterungen in der Dämmzarge und der Expansion der Dichtungsbänder ist die Vormontage abgeschlossen. Fensterrahmen und Dämmzarge werden danach als vormontierte Einheit über die mit einem umlaufenden Dichtband vorbereiteten Fensteröffnung gelegt. Bei größeren, schwereren Fenstern macht es Sinn, den Zargenrahmen auf dem Dach zu montieren und den mit Winkeln und Expansionsbändern vorbereiteten Fensterrahmen darin einzubetten. Die erforderliche Statik sichern Systemschrauben, die durch die Dämmzarge und die Aufsparrendämmung bis in das Dachtragwerk reichen. Abschließend gilt es, die Wasserführung oberhalb der Dämmzarge mithilfe des »Puren Diffucell« First- und Gratbandes zu sichern.

Puren GmbH, www.puren.com

 


Anzeige AZ-GC1-728x250 GAS

Das Einfamilienhaus "Woodiy" kann mit dem Bausystem SimpliciDIY größtenteils in Eigenleistung gebaut werden. Grafik: Michael Lautwein und Max Salzberger/TH Köln

Projekte (d)

Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Fachartikel

Um bei der Umstrukturierung von fossilen auf regenerative Energien ein dauerhaft stabiles Netz zu gewährleisten, muss auch in effiziente Speicher investiert werden. Das Bauwerk von eins und THEE in Chemnitz gilt daher als bedeutender Baustein für die Energiewende. Foto: Simon Wegener

Fassade

An allen vier Seiten der Säulen sind Uplights mit einer von Studio DL entwickelten Spezialabdeckung montiert. Sie sorgt für Blendungsminimierung und lässt etwa 50 Prozent Direktlicht bis weit in das Gewölbe strahlen. Der Rest des Lichts ist diffus. Foto: Dirk-Andre Betz, Kaffee, Milch & Zucker

Beleuchtung

Beispielhafte Räume für die Wissensarbeit der Zukunft. Foto: Nikolay Kazakov

Innenausbau

Selbstreinigend und besonders hell – Planibel Easy Clear. Foto: AGC Interpane

Fassade

Alle wesentlichen technischen Komponenten sind bei Geberit Quattro zu einem geprüften Komplettsystem für Installationsschächte und -wände zusammengeführt. Die komplette Sanitäreinheit wird industriell vorgefertigt just-in-time auf die Baustelle geliefert. Bild: Geberit

Gebäudetechnik

Mit seinem neuen Planer-Chat reagiert Geberit auf veränderte Suchgewohnheiten von Bauingenieuren und Architekten. Hinter dem Chat-Angebot steht u.a. Jürgen Greiner (nicht im Bild), der als Experte aus dem Bereich Sanitärtechnik anstehende Fragen von Planern beantwortet. Foto: Geberit

Fachartikel

GIS Profile lassen sich mit Profilverbindern einfach zu Rahmenkonstruktionen für die Vorwandinstallation zusammenfügen. Foto: Geberit

Fachartikel

Frische Luft im Bad: Das Geberit DuoFresh Modul kann in vielen Unterputzspülkästen nachgerüstet werden und ist kombinierbar mit Betätigungsplatten der Reihe Sigma. Foto: Geberit

Unternehmen

Der Hauptsitz der VACUUMSCHMELZE GmbH & Co. KG in Hanau ist zugleich der bedeutendste Produktionsstandort der VAC mit rund1.500 Mitarbeitern. Foto: VACUUMSCHMELZE

Gebäudetechnik

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen