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Sa, Dez

Audi, Airbus und Italdesign testen Flugtaxi-Konzept

Bilder: AUDI AG

Audi, Airbus und Italdesign zeigen auf der Drone Week in Amsterdam erstmals einen fliegenden und fahrenden Prototypen des „Pop.Up Next“. Das neuartige Flugtaxi-Konzept kombiniert ein selbstfahrendes Elektroauto mit einer Passagierdrohne. Beim ersten öffentlichen Testflug hat das Flugmodul eine Passagierkapsel zielsicher auf der Fahrzeugplattform abgesetzt. Diese fuhr anschließend autonom vom Testgelände. Noch handelt es sich um ein 1:4-Modell.

„Flugtaxis werden kommen. Davon sind wir bei Audi überzeugt“, sagt Dr. Bernd Martens, Audi-Vorstand für Beschaffung/IT und Präsident der Audi-Tochter Italdesign. „Immer mehr Menschen ziehen in die Städte. Und durch Automatisierung werden immer mehr Menschen mobil sein. Gerade die Älteren, Kinder oder Menschen ohne Führerschein werden in Zukunft gerne bequeme Robotertaxis nutzen. Wenn wir es schaffen, Verkehr intelligent auf die Straße und den Luftraum zu verteilen, profitieren Städte und ihre Bewohner gleichermaßen.“

Wie so ein On-Demand-Service aussehen könnte, testet Audi zusammen mit der Airbus-Tochter Voom seit diesem Sommer in Südamerika. Kunden buchen in Mexico City oder Sao Paulo Hubschrauberflüge, während für die Fahrt zum oder vom Landeplatz ein Audi bereitsteht. „Derartige Angebote helfen uns, die Bedürfnisse unserer Kunden besser zu verstehen. Denn in Zukunft sollen Flugtaxis ein breites Spektrum an Stadtbewohnern ansprechen. Mit dem Pop.Up Next loten wir gleichzeitig die Grenzen des technisch Machbaren aus. Im nächsten Schritt soll ein Prototyp in voller Größe fliegen und fahren“, sagt Dr. Martens.

Audi unterstützt außerdem das Ingolstädter Flugtaxi-Projekt „Urban Air Mobility“. Die Initiative bereitet den Flugtaxi-Testbetrieb am Standort von Audi vor und ist Teil eines Gemeinschaftsprojekts der EU im Rahmen des Marktplatzes für „European Innovation Partnership on Smart Cities and Communities“. Dieses Projekt soll die Bevölkerung von den Vorteilen der neuen Technologie überzeugen und sucht Antworten auf Fragen rund um Batterietechnik, Regulierung, Zertifizierung oder Infrastruktur.


Die siebte Floriade Expo fand im niederländischen Almere statt. Die Stadt liegt an der südwestlichen Spitze der Provinz Flevoland im Ijsselmeerpolder. Foto: floriade.com

Projekte (d)

Elektronische Technologien in WC-Betätigungsplatten schaffen die Basis für neue Designideen, aber auch für ein neues Hygieneverständnis. Foto: Viega

Gebäudetechnik

Die Zeroline function Zarge von Schörghuber ist für den Einsatz in nahezu allen Bereichen des Objektbaus geeignet. Das System hat die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für T30 Brandschutz und erfüllt daneben auch Rauch- und Schallschutz sowie Einbruchhemmung und ist feuchtraumgeeignet. Foto: Schörghuber

Design+Oberfläche

Modell des neuen Mainova-Campus mit dem revitalisierten Bestand, gerahmt von zwei Neubauten im Osten und Westen. Quelle: KÖLLING ARCHITEKTEN BDA und DGJ Architektur

Projekte (d)

Das Begegnungszentrum Westhouse in Augsburg vereint Arbeit, Freizeit und Begegnung unter einem Dach. Von außen überzeugt eine edle silbergraue Holzfassade. Bildquelle: 4Wände Management GmbH

Fassade

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