21
Mai

Mit Treppen Räume gestalten

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Moderne Treppen sind in Wohnhäusern schon lange keine rein vertikalen Verbindungen zwischen zwei oder mehreren Stockwerken. Nebem dem rein funktionellen Aspekt ist der gestalterische und architektonische Gesichtspunkt  hinzugekommen: Treppen definieren Räume neu und verleihen – individuell nach Auswahl von Design und Materialien – dem Innenraum einen neuen Charakter. Dass dieser auch zum Hauseigentümer passt und dessen Erwartungen und Bedürfnissen entspricht, dafür sorgen Planer und Handwerker. Treppen lassen sich heute auch über früher nicht bekannte Vertriebswege liefern lassen: So kann man zum Beispiel Treppen aus Holz online kaufen.

Moderne Treppenkonstruktionen bieten dem Planer und Innenarchitekten eine hohe Flexibilität bei seinem Entwurf der Innenarchitektur. Idealerweise fügen sich der Grundriss einer Wohnung, die zentrale Treppe und die Materialauswahl von Boden, Treppen und Wandoberflächen zu einem individuellen architektonischen Gesamtbild, das mit dem Raum und der übrigen Einrichtung im Idealfall perfekt harmoniert. Alle gebräuchlichen Wohntreppen bestehen grundsätzlich aus nur wenigen konstruktiven Bauteilen: den Stufen, dem Geländer mit Handlauf, Anfangspfosten und Füllung sowie den Treppenwangen. Bei den Wangen gibt es unterschiedliche Ausführungen, die optisch eine große Wirkung entfalten. Sollte Holz als Baumaterial für eine Treppe ausgewählt werden,  sollte man darauf achten, dass die Hölzer aus heimischer Produktion stammen. Für Holztreppen  kommen daher eigentlich nur Holzarten wie Eiche, Buche, Ahorn oder Esche in Frage.

Die Wangen der Stahltreppen bestehen vielerorts aus abgetreppten Rechteckrohren oder aus durchgehenden Flachstahlelementen mit angeschweißten Befestigungslaschen zur Aufnahme und Befestigung von Holz- oder Stahlstufen.

Zweiholm‐ und Harfentreppen etwa haben die abgetreppte Variante, hier werden die Stufen von unten auf den waagrechten Wangensegmenten befestigt. Solche Treppen sind sehr flexibel im Hinblick auf den Grundriss und ermöglichen schon auf kleinem Raum solide sichere Lösungen mit einem hohen Komfort beim Begehen.

Bei Flachstahltreppen werden die Stufen zwischen den beiden Wangen eingefügt – ein vollkommen anderes Gesamtbild, das viele Menschen architektonisch sehr anspricht, da diese Treppen viel Durchblick bieten und Treppenhäuser größer erscheinen lassen. Beide Wangentypen eignen sich auch für dynamisch wirkende Spindeltreppen aus Stahl.

Die klassische handwerkliche Konstruktion bei den Holztreppen besteht aus beidseitig in die Wange eingestemmten Massivholzstufen. Dann gibt es – ähnlich wie bei den Zweiholmtreppen – aufgesattelte Stufen. Sie treten durch diese Art der Befestigung stärker hervor.

Bei einem unregelmäßigen Wandverlauf ermöglichen aufgesattelte Stufen einen technischen Kniff: Jede Stufe kann von Fuchs‐Treppen einzeln an die Wand angepasst werden, und so passt sich die Treppe dem Wandverlauf gleichmäßig an. Auf der Raumseite können die Stufen ebenfalls aufgesattelt oder auch eingestemmt werden. Ein gestalterisches Highlight allerdings sind geländergetragene Treppen: Hier fehlt die Lichtwange komplett, die Stufen tragen zum Raum hin scheinbar frei. Das schafft moderne Transparenz und eine von anderen Treppentypen unerreichte Leichtigkeit. An der Wandseite können die Stufen auf oder in einer Holzwange befestigt sein oder aber sie werden ohne Wange fast unsichtbar mit Bolzen direkt in der Wand montiert.

Die Raumspartreppe benötigt, wie der Name bereits sagt, deutlich weniger Platz als andere Treppenarten. Bei dieser Treppenart steht der Raumvorteil durch eine kompakte Bauweise an erster Stelle. Diese wird durch eine spezielle Stufenform in wechselseitiger Anordnung erreicht, wobei ein normales Begehen trotzdem ohne weiteres möglich ist. Dabei ist sowohl eine gerade nach oben verlaufende Treppenform denkbar als auch die Form einer Spindeltreppe. Raumspartreppen können im Raum stehen und müssen nicht an einer Wand entlang laufen.


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