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Architecture Weekend im Kunsthotel Castell in Zuoz

Termine

 

Im Hotel Castell in Zuoz findet vom 5.-7. Juli 2019 zum ersten Mal ein besonderes Architektur-Wochenende statt. Die Schweizer Architekten Charlotte von Moos und Florian Sauter laden gemeinsam mit den Kuratoren Fredi Fischer und Niels Olsen zu diesem Event ein. Mit von der Partie sind R&R Studios – Roberto Behar und Rosario Marquardt aus Miami – sowie die Künstlerin Sveta Mordovskaya.

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Das historische Hotel Castell in Zuoz im Oberengadin wurde 2004 komplett renoviert und als alpines Kunsthotel wiedereröffnet. Bereits ursprünglich vom damals renommierten Architekten Nicolaus Hartmann erbaut, erfolgte die architektonische Weiterentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Amsterdamer UN-Studio von Ben van Berkel und dem heimischen Architekten Hans Jörg Ruch. Das 4-Sterne-Superior-Haus bietet seinen Gästen dank der einmaligen Lage eine prachtvolle Aussicht und ist der Inbegriff einer wunderbaren Hotelwelt zwischen Kunst, Natur, Kulinarik und Wohlbefinden. Ein Ort, wo sich Jugendstil und moderne Architektur wundersam verbinden: Sei es in der sinnlichen „Roten Bar“ gestaltet von der Architektin Gabrielle Hächler und der Künstlerin Pipilotti Rist, im Hotel-Kino, dem neu renovierten Speisesaal oder auf der Sonnenterrasse sowie dem Felsenbad vom japanischen Künstler Tadashi Kawamata. Auch die 68 Zimmer und Suiten zeugen von einer einzigartigen Verbindung. Sie wurden je zur Hälfte vom regionalen Architekten Hans-Jörg Ruch und vom UNStudio gestaltet. Im Castell Hamam auf 400 qm vereint sich die orientalische Badekultur perfekt mit der alpinen Hotelwelt. Eine faszinierende Symbiose aus Farben, Licht und wohlriechenden Düften.

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Contemporary art

1996 erwarb die Castell Zuoz AG mit Hauptaktionär Ruedi Bechtler das Castell und begann das Hotel als Treffpunkt für kulturinteressierte Menschen aufzubauen. Er bereicherte das Haus mit seiner persönlichen Kunstsammlung, entwickelte vor Ort Projekte mit bekannten Künstlern und organisierte spezielle Art-Happenings. Ruedi Bechtler hat jedes einzelne Kunstwerk ganz persönlich ausgesucht oder oftmals in enger Zusammenarbeit mit den Künstlern inszeniert. Als Liebhaber, profunder Kenner und begeisterter Sammler zeitgenössischer Kunst hat er das Castell zu einem einzigartigen Ort der Inspiration gemacht. Die namhafte Sammlung beherbergt Werke renommierter Künstler wie Roman Signer, Fischli-Weiss, Pipilotti Rist, Carsten Höller, Steiner-Lenzlinger, Martin Kippenberger, James Turell und vielen mehr. Donnerstags findet jeweils eine Kunstführung statt. Kunst ist im Castell somit ein integriertes und lebendiges Element. Bilder, Objekte, feste Installationen, Aktionen und Art Weekends tragen zu einem unverwechselbaren Ambiente bei.

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Architecture Weekend

Zum ersten Mal gibt es nun, nebst den Kunst Happenings, ein Wochenende ganz im Rahmen der Architektur. Wie schon in frühen Jahren bekannte Persönlichkeiten aus Kultur und Wirtschaft, wie etwa der bayrische Thronfolger oder der Schriftsteller Stefan Zweig, zum illustren Gästekreis des Hauses gehörten, so führt das Haus diese Tradition auch in der Gegenwart fort: Sauter von Moos arbeitet in diversen architektonischen Dimensionen sowohl in der Theorie als auch in der Praxis. Zu Charlotte von Moos wichtigsten Projekten zählt ihr erstes Haus, das Haus mit Baum sowie Sonsbeek Readymade, ihr Beitrag für die letztjährige Chicago Architektur Biennale. Kürzlich hat das Duo die Villa Hammer fertiggestellt. Beide unterrichten an der University of Miami School of Architecture.
Das Architekturbüro von Roberto Behar und Rosario Marquardt wurde für seine sozialen Skulpturen im städtischen Raum bekannt. Ihre kollaborative Praxis verbindet Strategien der Architektur, Kunst und des Städtebaus. Ihre Formensprache ist von Morris Lapidus neo-barocken Hotels in Miami inspiriert, Claes Oldenburgs architektonischer Pop-Art, sowie von Venturi Scott Browns postmodernen Theorien. Das bildhauerische Werk von Sveta Mordovskaya thematisiert, wie Architektur und alltägliche Objekte unsere Wahrnehmung manipulieren. Mit subtilen Gesten der Verfremdung schafft sie Modelle, die Mechanismen des Sehens verhandeln. Fredi Fischli und Niels Ohlsen leiten als Kuratoren den Ausstellungsbereich des Department Architektur an der ETH Zürich und auch das Architecture Weekend.

Special offer

Seminarkosten, zwei Übernachtungen mit Frühstücksbuffet, zwei Mal Lunch inkl. Getränke, zwei Mal Abendessen inkl. Apéritif und Getränken, Zutritt zum Hamam. Preis pro Person im Doppelzimmer ab 790 CHF (bei Einzelnutzung 870 CHF). Seminarpauschale ohne Übernachtung 550 CHF.

Direkt zum Angebot.

www.hotelcastell.ch


Fotograf: David Schreyer

Projekte (d)

Erkennungsmerkmal gelber Deckel: Die neue, prämierte Kiesfang-Generation von Sita. Überraschend funktionelles Design für eine optimierte Ablaufleistung und eine schwerelose Wartung.

Gebäudetechnik

Tamara Goehringer, Leuchtturm: Llorando se fue or Hunting High or Low. Bildquelle: 2023, Tamara Goehringer / Kunstverein Friedrichshafen. Fotograf: Dominik Dresel

Termine

Im Falle des Quartiers „Buchholzer Grün“ in Hannover wurden von insgesamt 70.000 m2 gerade einmal 32.000 m2 bebaut – der Großteil der Gebäude in KS-Bauweise. Die daraus resultierende Lebensdauer der Gebäude von weit über 100 Jahren macht das Quartier nicht nur aus stadtplanerische, sondern auch aus konstruktiv-nachhaltiger Sicht zukunftsfähig. Olaf Mahlstedt / KS-Original

Premium-Advertorial

Die funktionsgetrennte KS-Bauweise am Beispiel eines einschaligen Mauerwerks mit einem WDVS. Die grauen KS-Wärmedämmsteine am Wandfußpunkt sorgen für die dauerhafte Minimierung von Wärmebrücken. Bild: Thomas Popinger | KS-ORIGINAL

Fachartikel

Park Associati und Deltalight haben eine aufsehenerregende Leuchte entwickelt, die jedem Architekturprojekt bei all ihrer Einfachheit Dynamik verleiht. Nebbia vereint intuitives Design und Lichttechnologie in Spitzenqualität. Bildquelle: Delta Light

Beleuchtung

Aufgebrochen und zusammengefügt: Die Wand- und Deckenscheiben des „Floating Wall House“ erzeugen spannungsvolle Beziehungen und schaffen ungewohnte Blickrichtungen. Bildquelle: Sto SE & Co. KGaA

Fassade

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