03
Mär

Digitales Fachforum mit der Gebäudehülle im Fokus

Termine

Mit dem digitalen Fachforum Gebäudehülle im Fokus bietet der Gentner Verlag am 9. März 2021 ein neues Informationsangebot. Bautätige können sich auf den neuesten Stand bringen, was die momentane Gesetzeslage und aktuelle Produktentwicklungen im Gebäudesektor betrifft. Die virtuelle Veranstaltung bietet mit Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer einen hochkarätigen Keynote Speaker, außerdem vielerlei Möglichkeiten zu Austausch und Diskussion.

2021 wird für viele Akteure aus der Baubranche ein spezielles Jahr. Wichtige Fachmessen und Konferenzen wurden wegen der Corona-Pandemie abgesagt oder finden, wenn überhaupt, erst im Herbst statt. ArchitektInnen, EnergieberaterInnen, FachhändlerInnen und HandwerkerInnen fehlen wichtige Plattformen, um sich zu informieren und zu vernetzen. Beim digitalen Fachforum Gebäudehülle im Fokus, das die Fachredaktionen des Gebäude Energieberater und der GLASWELT gemeinsam mit der Eventabteilung des Gentner Verlags organisieren und durchführen, können sie sich kompakt an einem Tag von prominenten Fachleuten die wichtigen Entwicklungen beim nachhaltigen Bauen erläutern lassen.

Einen schwungvollen Start bietet sicherlich der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer. Unter dem Titel „Wie viel Zwang muss sein für die Klimawende im Gebäudebereich?“ beschreibt er den Tübinger Weg zur klimaneutralen Stadt. So hat der Gemeinderat im Juli 2019 beschlossen, dass die Universitätsstadt bis zum Jahr 2030 klimaneutral werden soll und dazu Ende 2020 ein umfangreiches Maßnahmenpaket vereinbart. Seit mehreren Jahren bereits müssen in Ludwig Uhlands Geburtsstadt alle Neubauten nach dem KfW-Effizienzhaus 55-Standard oder besser gebaut werden. Außerdem ist bei neuen Gebäuden die Installation einer Photovoltaikanlage verpflichtend.

Auch der Fachteil der Veranstaltung bietet einige bekannte Namen. Lucio Blandini, Leiter des Stuttgarter Instituts für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren, liefert spannende Einblicke und stichhaltige Fakten zur konstruktiven Gestaltung von klimaangepassten und ressourcenschonenden Glasfassaden. Was Fach- und Planungsunternehmen beim neuen Gebäudeenergiegesetz beachten müssen, erläutert Christian Stolte, Bereichsleiter Energieeffiziente Gebäude der Deutschen Energie-Agentur. Professor Andreas Holm, Geschäftsführer des Münchner Forschungsinstituts für Wärmeschutz, bietet eine detaillierte Einführung in die wirtschaftliche Amortisation und Ökobilanz von Wärmedämmung. Martin Prösler, der auf Architektur und Nachhaltigkeit spezialisierte Kommunikationsexperte, moderiert und stellt mit der GEB-Redakteurin Claudia Siegele unter dem Titel "Prêt-à-porter – Gebäudekonzepte im maßgeschneiderten Kleid“ Projekte mit einer interessante und zukunftsweisenden Gestaltung der Gebäudehülle vor.

Den Informationstag beleben ein Speed Dating zu Projekten sowie Fachvorträge und Produktvorstellungen von Firmen. Baumit, Colt, Deceuninck, Deutsche Rockwool, Evonik, Hottgenroth, IVPU, Lunos, Puren, RegelAir, Saint-Gobain Weber, Schoeck, Solarlux, Solarwatt, Sto und Swisspacer haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.

Das Programm des digitalen Fachforums Gebäudehülle im Fokus findet man unter oder www.glaswelt.de/gebaeudehuelle-im-fokus

Dort gibt es ebenfalls einen Link, um sich kostenlos anmelden zu können. Die Veranstaltung wird mit drei Unterrichtseinheiten von der Architektenkammer Berlin und mit zwei Unterrichtseinheiten von der Architektenkammer Baden-Württemberg bewertet. Die Eintragung in der Energieeffizienz-Expertenliste wird mit 6 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 6 Unterrichtseinheiten (Energieaudit DIN 16247 (BAFA)), 6 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) angerechnet. Mitglieder der Architektenkammer Berlin sowie Absolventinnen und Absolventen, die sich auf eine Eintragung in die Architektenkammer vorbereiten, Mitglieder der Architektenkammer Baden-Württemberg und Energieeffizienz-ExpertenInnen erhalten für die Teilnahme an der Veranstaltung eine Teilnahmebescheinigung mit entsprechender Zertifizierung.


Die experimentelle Wohneinheit „Urban Mining & Recycling“ basiert auf der Idee der Kreislaufwirtschaft. Dabei handelt es sich um ein aus Holz errichtetes und sortenrein aus wiederverwendbaren, wiederverwertbaren sowie kompostierbaren Materialien konstruiertes Wohnmodul. Entwickelt wurde das Modul von Werner Sobek zusammen mit Dirk E. Hebel und Felix Heise, beide vom Karlsruher Institut für Technologie KIT. Foto: Zooey Braun

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