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Di, Apr

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Offener internationaler Realisierungswettbewerb für das Quartier Spinnweberei in Uhingen

Bildquelle: Stadtverwaltung Uhingen

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Das Gelände der alten Spinnweberei in Uhingen im Landkreis Göppingen wartet darauf, wieder mit Leben erfüllt zu werden. Das 1,25 Hektar große Areal liegt im Herzen der Stadt – in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof, zum Flussufer der Fils und zum städtischen Kultur- und Veranstaltungszentrum »Uditorium«. Nach einer über hundertjährigen Produktionszeit stellte die Spinnweberei Uhingen im Jahr 2017 den Betrieb ein. Die Stadt erstand das Gelände und riss die bestehenden, nicht sanierungsfähigen Gebäude ab. Seit 2021 ist das Vorhaben »Uhingen weiterspinnen« im IBA’27-Netz. Nun plant Uhingen gemeinsam mit der STEG und der IBA’27 auf dem Gelände ein zukunftsfähiges, gemischt genutztes, urbanes Gebiet.

Bildquelle: Stadtverwaltung Uhingen / Simon Weislogel
Bildquelle: Stadtverwaltung Uhingen / Simon Weislogel


Mit einem offenen Realisierungswettbewerb suchen die Ausloberinnen Ideen für eine produktive Nutzungsmischung von Wohnen und Arbeiten. Die Uhinger Bürger:innen erarbeiteten in verschiedenen Beteiligungsformaten bereits wichtige Leitplanken für die Entwicklung des Areals. Diese fließen in den Wettbewerb ein. Eine soziale und vielfältige Durchmischung bildet das Leitmotiv für das Gebiet. Ein identitätsstiftender öffentlicher Platz oder kleiner Park soll als Kommunikationszone und Bindeglied zwischen alt und neu entstehen. Durch die Nähe zur Bahnlinie ist ein konsequenter Lärmschutz eine wichtige Komponente für ein funktionierendes Stadtquartier. Der Stadt Uhingen, der STEG und der IBA’27 ist es wichtig, beim Quartier Spinnweberei auch ihrer Verantwortung in Bezug auf dem Klimawandel gerecht zu werden. Gesucht werden vorbildliche, zukunftsfähige Ideen unter anderem für das Gesamtenergiekonzept und für den Einsatz von nachhaltigen Baumaterialien.

Der städtebaulich-freiraumplanerische Realisierungswettbewerb mit Ideenteil zur Architektur wird als internationaler, offener, einphasiger Planungswettbewerb ausgelobt. Verfahrenssprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Preissumme von 80.000 € (netto) steht zur Verfügung. Die Preisträger sollen mit städtebaulichen und freiraumplanerischen Planungs- und/oder Realisierungsleistungen beauftragt werden. Im Anschluss an den Wettbewerb soll zudem eine Konzeptvergabe mit Architektur-Realisierungspartnerschaften für die Preisträger erfolgen.

Die vollständigen Wettbewerbsunterlagen stehen seit dem 20.01.22 beim Betreuungsbüro FALTIN+SATTLER unter www.fsw-info.de zur Verfügung. Die digitale Abgabe der Unterlagen ist für den 24.03.22 terminiert. Das Preisgericht tagt am 28. und 29.04.22.


Mit der Showcase Factory wurde ein wirksames bauliches Zeichen nach innen wie auch nach außen gesetzt. Fotograf Olaf Mahlstedt

Projekte (d)

Bildquelle: Brigida Gonzalez

Projekte (d)

Der Anspruch einer ökologisch sensiblen Außenbeleuchtung setzte sich bei der Illuminierung des Magazinbaus mit seiner Fassade aus gefalteter Bronze fort. Zur strikten Vermeidung von Skyglow wurde in akribischer Abstimmung mit den Beteiligten und mittels nächtlicher Bemusterungen eine Streiflichtlösung mit Linealuce-Bodeneinbauleuchten erarbeitet. Foto: HG Esch

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