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Jan

Hawa Student Award 2012 für Studierende der Fachrichtung Architektur

Nachrichten

Hawa Student Award

Mit dem Hawa Student Award 2012 lädt die Schiebebeschlagherstellerin Hawa AG bereits zum zweiten Mal angehende Architekten zu einem Wettbewerb ein. Das Thema »Wohnen in urbanen Nischen« soll vor dem Hintergrund der Verknappung des innerstädtischen Wohnraums zur Auseinandersetzung mit nachhaltiger Raumentwicklung anregen. Durch Verdichtung sollen urbane Nischen zu Wohnzwecken genutzt werden und mittels flexibler Raumkonzepte ein Maximum an Wohnqualität bieten. Die eingereichten Arbeiten werden von einer Fachjury beurteilt und die drei besten mit einer Preissumme von 12 000 Schweizer Franken prämiert.

Mit dem in Deutschland, Österreich und der Schweiz lancierten Förderpreis bietet die Hawa AG, Herstellerin innovativer Schiebebeschlagsysteme, Studierenden der Fachrichtung Architektur die Möglichkeit, ihre Vision verdichteter Wohnformen von einer namhaften Fachjury beurteilen zu lassen.

Verdichtung des städtischen Raums
Der Aufgabestellung liegt die Tatsache zugrunde, dass der innerstädtische Wohnraum immer knapper wird. Dies, weil das Wohnen in der Stadt in den vergangenen Jahren durch Quartieraufwertung, Verkehrsberuhigung oder Begrünung wieder an Attraktivität gewonnen hat. Um das bestehende Raumgefüge möglichst optimal zu nutzen, wird immer mehr verdichtet: Lücken werden aufgefüllt, Raum wird umgenutzt, es wird in die Höhe gebaut.
Diese Form der Stadtentwicklung setzt einen sorgfältigen Umgang mit dem Vorhandenen voraus und muss sich folgende Fragen stellen: Wie lässt sich die gebaute Umwelt unserer aktuellen Lebenswirklichkeit anpassen? Welches Mass an Verdichtung wollen wir anstreben, ohne an Lebensqualität zu verlieren? Mit welchen Konzepten kann auch in verdichteten Zonen hohe Wohnqualität entstehen und die richtige Balance zwischen Öffentlichkeit und Privatheit gefunden werden?

Nachhaltige Raumentwicklung
Mit der Aufstockung eines bestehenden Gebäudes in Zürich, einem ehemaligen Ökonomiegebäude einer Grossbäckerei, soll zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden. Die Teilnehmer sind eingeladen hierzu, neue Raumkonzepte zu entwickeln, die hochstehende Wohnqualität für Familien, Paare, Singles und Wohngemeinschaften bieten. Für eine gute Raumeffizienz mit gleichzeitig hohem Nutzerkomfort bedarf es variabler Raumstrukturen, bei denen bewegliche Elemente wie etwa Schiebe-, Faltschiebe- oder Dreheinschiebelösungen eine wichtige Rolle spielen.

Für die Beurteilung der Arbeiten konnten namhafte Fachpreisrichter gewonnen werden: Andrea Deplazes, Architekt ETH/BSA, Chur, Ernst Giselbrecht, Architekt, Dipl.-Ing., Graz, und Michael Schumacher, Architekt, Dipl.-Ing., Frankfurt am Main und Wien. Die zwei Sachpreisrichter, Heinz Haab, Geschäftsführer Hawa AG sowie Anke Deutschenbaur, Leiterin Slide Studio Hawa AG, komplettieren die Jury.

Für die zweite Auslobung des Hawa Student Award steht für die drei bestrangierten Arbeiten eine Preissumme von insgesamt 12 000 Schweizer Franken zur Verfügung. Zudem sind für die zehn besten Arbeiten öffentliche Ausstellungen geplant. Anmeldeschluss ist der 31. August 2011, Eingabetermin ist der 28. Oktober 2011. Detaillierte Informationen zur Aufgabenstellung und Anmeldung sind auf der Themenwebsite myslidestyle.ch zu finden.


Visualisierung des Neubaus des Bayerischen Rundfunks in München-Freimann. Foto: Fritsch + Tschaidse Architekten

Dach

Luftbild des Bettenhauses der Waldkliniken Eisenberg. Bildquelle: HG Esch

Gebäudetechnik

Bildquelle: Zehnder Group Deutschland GmbH, Lahr

Gebäudetechnik

Auf dem Handtuch-Grundstück positionierte Architektin Anja Engelshove das Gebäude an der hinteren Grundstücksgrenze im dicht bebauten Norden. So haben die Nutzer freien Blick in ihren Garten, in dem Logic Moon-Leuchten von Delta Light dezente Akzente setzen. Bildquelle: Arnd Haug für Delta Light

Beleuchtung

Das schwäbische Unternehmen LUX GLENDER hat ein „Licht-im-Handlauf-System“ entwickelt, dass die Brücke über den Walkegraben in Frankenberg (Eder) eindrucksvoll in Szene setzt. Bildquelle: lux-glender.com

Außenraum

Die von a+r Architekten geplante Neuapostolische Kirche Böblingen integriert sich mit ihrer charaktervollen Klinkerfassade harmonisch in das bauliche Umfeld und stellt Bezüge zu den umliegenden Gebäuden her. Foto: Marcus Ebener

Projekte (d)

Einladend und weitläufig ist das neue Arbeitsloft „M-Lab“ der Agentur Monsun Media in Bremen. Ein gutes akustisches Raumklima schaffen die dezent von der Decke abgehängten Rossoacoustic Pads der Nimbus Group. Foto: POPO Sitzmöbel und Stehschränke GmbH, Patrick Drescher

Innenausbau

Im Sinne der schützenswerten Architektur von Werner Kallmorgen übernahm Licht01 die vorhandenen Deckeneinbauringe soweit wie möglich. Die QR-CBCLampen wurden durch deckenbündig versenkbare LED-Multifunktionsstrahler mit Wechseloptiken und Wallwasher ersetzt. Bildquelle: Andreas Weiss

Projekte (d)

Das neu ausgebaute Dachgeschoss wird im Giebelbereich von geschickt unsichtbar montierten Underscore-Leuchten erhellt. Die Linearleuchten von iGuzzini betonen die Flächen und das Volumen des Giebels völlig schattenfrei und weiten den Raum nach oben auf. Bildquelle: David Franck, Stuttgart

Beleuchtung

Bildquelle: Mehmet & Kazim Akal und Kunstverein Friedrichshafen, Fotograf: Frank Kleinbach

Design Kunst

Bildquelle: Michael Tewes Photographie

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