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Mai

Baubotanik: Der wachsende Steg

Design Kunst

Baubotanik: Der wachsende Steg

Am 20. Mai 2014 wurde das Kunstwerk »Der wachsende Steg« von Bureau Baubotanik im Rahmen der Ausstellung ÜBER WASSER GEHEN in Kamen eröffnet. Das Bureau Baubotanik, bestehend aus den Stuttgarter Architekten und Künstlern Hannes Schwertfeger und Oliver Storz, beschäftigen sich mit baubotanischen Konstruktionen. Der ca. 18 Meter lange Steg ist eine Konstruktion mit herkömmlichen Bauteilen, an die Roteichen gepflanzt wurden. Durch Verwachsungen der Materialien werden die Pflanzen das Gerüst mit der Zeit ersetzen und eine tragfähige Konstruktion bilden.

»Der wachsende Steg« wird in den Unterricht der Gesamtschule Kamen eingebunden u.a. in den Fächern Biologie und Kunst. Die Schüler begleiten den Wachstumsprozess des Stegs aktiv. Neben der Pflege gehören auch die Dokumentation, Datenerhebung und Auswertung der Entwicklung zu ihren Projektbereichen. Die Vermittlung von Erfahrungen im Umgang mit Ökosystemen im urbanen Raum steht dabei im Vordergrund.

Baubotanik: Der wachsende Steg

ÜBER WASSER GEHEN
ÜBER WASSER GEHEN wurde anlässlich der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 gestartet. Entlang der Seseke und ihrer Nebenflüsse realisierten internationale Künstler Arbeiten, die sich direkt mit dem Umbau des Gewässersystems auseinandersetzten. Aufgrund des großen Erfolges des Projektes wurde nach dem Kulturhauptstadtjahr die Fortführung beschlossen. Kuratiert wird ÜBER WASSER GEHEN von Billie Erlenkamp, die unter dem Titel land gewinnen den Fokus auf die Aneignung der bereits komplett umgebauten Gewässer und neuen Ufer richtet. Köbberling/ Kaltwasser bauen Einfamilienhäuser im Maßstab 1:10 und stellen mit here comes the rain again die Frage nach Traum und Alptraum vom Leben am Wasser. Mit Natur 3000: Floating Stones verteilen Anja Vormann und Gunnar Friel Steine mit einem QR-Code entlang am Ufer der Seseke und schaffen somit eine Verbindung zwischen Natur und der virtuellen Welt. Claudia Schmacke wirft mit einer Fontäne Fragen nach dem Verhältnis von Natur und Technik auf. Winter/ Hörbelt thematisieren mit der bereits 2010 aufgestellten Pixelröhre den Bau der großen unterirdischen Abwasserkanäle durch den Lippeverband, die Voraussetzung für eine saubere Seseke waren.

Urbane Künste Ruhr
Urbane Künste Ruhr ist die neue Kunstorganisation in der Kulturmetropole Ruhr. Die einzigartige urbane Landschaft des Ruhrgebiets wird zum Anlass genommen, gemeinsam mit Künstlern, Netzwerken und Kulturinstitutionen nach dem Kern des Urbanen zu suchen. Unter der künstlerischen Leitung von Katja Aßmann entwickelt und realisiert Urbane Künste Ruhr Projekte, die den Begriff „Kunst im öffentlichen Raum“ als tiefgreifende Gestaltung von Stadt neu definieren – immer vor Ort und gemeinsam mit den Menschen, die hier leben. Urbane Künste Ruhr wagt einen neuen Blick auf das Ruhrgebiet, auf Stadt an sich und auf die Möglichkeiten der Kunst.

Lippeverband
Die unterschiedlichen Nutzungsansprüche, die Wirtschaft, Mensch und Natur an die Lippe haben, in ein nachhaltiges Gleichgewicht zu bringen – das ist im Wesentlichen die Aufgabe des LIPPEVERBANDES als Flussmanager der Lippe. Seit 1926 ist der Verband für alle wasserwirtschaftlichen Belange rund um die mittlere und untere Lippe und ihre Nebenläufe verantwortlich. Dazu gehören die Gewässerunterhaltung, der Hochwasserschutz, die Abwasserreinigung und das Sesekeprogramm, dessen Umsetzung die wasserwirtschaftliche Grundlage von ÜBER WASSER GEHEN bildet.

Das Projekt ÜBER WASSER GEHEN findet in Kooperation der sechs beteiligten Städte, Lünen, Bergkamen, Kamen, Bönen, Unna, Dortmund, dem Kreis Unna, dem Regionalverband Ruhr, Urbane Künste Ruhr und dem Lippeverband statt.

www.ueberwassergehen.de
www.urbanekuensteruhr.de 


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