17
Jan

App zum Kunstprojekt NRWskulptur

Das Werk „Zonnestraal“ des Künstlers Jan van Munster in Bocholt gehört zu den 700 Kunstwerken, die die NRWskulptur-App vorstellt. Foto: Thorsten Arendt

Design Kunst

 

Ausgewählte Skulpturen digital aufbereitet: 700 Werke herausragender Kunst im öffentlichen Raum Nordrhein-Westfalens präsentiert ab sofort die neue NRWskulptur-App, die das Kultursekretariat NRW Gütersloh in seinem Jubiläumsjahr anlässlich des 40-jährigen Bestehens veröffentlicht. Eine einzigartige Sammlung für Kunstinteressierte, Touristen, Wanderer und viele mehr.

„Slinky Springs to Fame“ von Tobias Rehberger verbindet Skulptur, Design und Architektur miteinander zu einem Werk, das eine praktische Funktion erfüllt und gleichzeitig überraschende Sinneserfahrungen ermöglicht. Foto: Roman Mensing
„Slinky Springs to Fame“ von Tobias Rehberger verbindet Skulptur, Design und Architektur miteinander zu einem Werk, das eine praktische Funktion erfüllt und gleichzeitig überraschende Sinneserfahrungen ermöglicht. Foto: Roman Mensing


„Öffentlicher Kunst in den Parks, an den Gebäuden und auf den Plätzen der Städte wird oft zu wenig Beachtung geschenkt. Vielfach sind die Skulpturen und ihre Künstlerinnen und Künstler unbekannt oder vergessen“, sagt Antje Nöhren, Geschäftsführerin des Kultursekretariats NRW Gütersloh. Durch die NRWskulptur-App treten sie nun in den Vordergrund. Die App eröffnet die Welt der Kunst auf unkomplizierte und interessante Art und Weise – für gestandene und neue Kunstliebhaber.

Die Skulptur „The Herford Eichen“ von Pedro Cabrita Reis an der Südseite des MARTA-Museums in Herford wurde anlässlich der Ausstellung “(un)möglich! – Künstler als Architekten” 2015 installiert. Foto: Thorsten Arendt
Die Skulptur „The Herford Eichen“ von Pedro Cabrita Reis an der Südseite des MARTA-Museums in Herford wurde anlässlich der Ausstellung “(un)möglich! – Künstler als Architekten” 2015 installiert. Foto: Thorsten Arendt


Die App zeigt qualitativ hochwertige Kunst im öffentlichen Raum in NRW aus der Zeit nach 1945, die für jeden rund um die Uhr frei zugänglich ist – darunter Werke von namhaften Künstler, aber auch von weniger bekannten, deren Qualität gleichwohl sehr hoch ist. Die Nutzern erhalten zahlreiche Informationen zu den Werken und Künstler.

Die Betonarchitektur der Bergischen Universität Wuppertal thront über der Stadt, wie eine mittelalterliche Burg. Zu ihrem 40. Geburtstag entwarf Mischa Kuball eine Lichtinstallation, die diese Architektur gleichzeitig akzentuiert und auflöst, aber auch eine immaterielle Verbindung zwischen Stadt und Universitätsgebäude herstellt. Bildquelle: Archiv Mischa Kuball, Düsseldorf / VG Bild-Kunst, Bonn 2017; Foto: Sebastian Jarych
Die Betonarchitektur der Bergischen Universität Wuppertal thront über der Stadt, wie eine mittelalterliche Burg. Zu ihrem 40. Geburtstag entwarf Mischa Kuball eine Lichtinstallation, die diese Architektur gleichzeitig akzentuiert und auflöst, aber auch eine immaterielle Verbindung zwischen Stadt und Universitätsgebäude herstellt. Bildquelle: Archiv Mischa Kuball, Düsseldorf / VG Bild-Kunst, Bonn 2017; Foto: Sebastian Jarych


Aber nicht nur das: Als digitaler Wegweiser navigiert die App zu den Kunstwerken und führt mit konkreten Routenvorschlägen von Skulptur zu Skulptur. Neue Kunstwerke, informative Inhalte sowie der technische Funktionsumfang werden fortlaufend ergänzt. Jedes Jahr kommt ein neuer Schwerpunkt hinzu. Für 2020 ist das die Region Aachen: 18 Skulpturen hat die Expertenjury kürzlich ausgewählt, darunter die Skulptur ‚Große Aachener‘ von Franz Bernhard aus dem Jahr 1989 vor dem Aachener Arbeitsamt und die seit 1999 aufgestellten Granitstelen von Ulrich Rückriem an der Burg Langendorf in Zülpich.

An der Schnittstelle zwischen Architektur und Skulptur bewegt sich der 2015 fertiggestellte Turm des interaktiven Technik-Museums “Phänomenta” in Lüdenscheid. Foto: Carsten Gliese
An der Schnittstelle zwischen Architektur und Skulptur bewegt sich der 2015 fertiggestellte Turm des interaktiven Technik-Museums “Phänomenta” in Lüdenscheid. Foto: Carsten Gliese


„Wir freuen uns sehr, gerade in Zeiten der Corona-Krise ein digitales Angebot für die Kunst und Kultur in NRW anbieten zu können“, betont Antje Nöhren. NRWskulptur ist ein Kunstprojekt des Kultursekretariats NRW Gütersloh und wird mit Mitteln des Förderprogramms „Regionale Kulturpolitik“ des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.

Die neue NRWskulptur-App für Android und IOS steht ab sofort kostenfrei in den App Stores von Apple und Google zum Download bereit.

Zur App: app.nrw-skulptur.net


Bildquelle: Zehnder Group Deutschland GmbH, Lahr

Gebäudetechnik

Auf dem Handtuch-Grundstück positionierte Architektin Anja Engelshove das Gebäude an der hinteren Grundstücksgrenze im dicht bebauten Norden. So haben die Nutzer freien Blick in ihren Garten, in dem Logic Moon-Leuchten von Delta Light dezente Akzente setzen. Bildquelle: Arnd Haug für Delta Light

Beleuchtung

Das schwäbische Unternehmen LUX GLENDER hat ein „Licht-im-Handlauf-System“ entwickelt, dass die Brücke über den Walkegraben in Frankenberg (Eder) eindrucksvoll in Szene setzt. Bildquelle: lux-glender.com

Außenraum

Die von a+r Architekten geplante Neuapostolische Kirche Böblingen integriert sich mit ihrer charaktervollen Klinkerfassade harmonisch in das bauliche Umfeld und stellt Bezüge zu den umliegenden Gebäuden her. Foto: Marcus Ebener

Projekte (d)

Einladend und weitläufig ist das neue Arbeitsloft „M-Lab“ der Agentur Monsun Media in Bremen. Ein gutes akustisches Raumklima schaffen die dezent von der Decke abgehängten Rossoacoustic Pads der Nimbus Group. Foto: POPO Sitzmöbel und Stehschränke GmbH, Patrick Drescher

Innenausbau

Im Sinne der schützenswerten Architektur von Werner Kallmorgen übernahm Licht01 die vorhandenen Deckeneinbauringe soweit wie möglich. Die QR-CBCLampen wurden durch deckenbündig versenkbare LED-Multifunktionsstrahler mit Wechseloptiken und Wallwasher ersetzt. Bildquelle: Andreas Weiss

Projekte (d)

Das neu ausgebaute Dachgeschoss wird im Giebelbereich von geschickt unsichtbar montierten Underscore-Leuchten erhellt. Die Linearleuchten von iGuzzini betonen die Flächen und das Volumen des Giebels völlig schattenfrei und weiten den Raum nach oben auf. Bildquelle: David Franck, Stuttgart

Beleuchtung

Bildquelle: Mehmet & Kazim Akal und Kunstverein Friedrichshafen, Fotograf: Frank Kleinbach

Design Kunst

Bildquelle: Michael Tewes Photographie

Advertorials


Anzeige AZ-A3-600x300 R8

Anzeige AZ-GC1-728x250 GAS

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.