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Giovanni Battista PiranesiWarum sollte es für heutige Architekten interessant sein, sich die Zeichnungen eines italienischen Kollegen anzusehen, der von 1720 bis 1778 lebte? Nun, diese kurze Besprechung will versuchen, einige Argumente für eine Beschäftigung zu zeigen und tut das anhand des Gesamtkatalog der Radierungen von Giovanni Battista Piranesi, der vom »Taschen Verlag« in zwei Bänden neu herausgebracht wurde.

 

Weiterlesen: Vergangene Fenster in die Gegenwart. Zur Aktualität Piranesis

Lucas Cranach der ÄltereAm Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart entsteht online unter www.cranach.net derzeit die weltweit umfangreichste Datenbank zum künstlerischen Werk Lucas Cranachs des Älteren und seiner Werkstatt. Das Netzwerk ist die Arbeitsplattform des »Cranach Research Institute« , einem Forschungsprojekt zur Aufbereitung des Gesamtwerks des Künstlers mit dem Ziel, wissenschaftlich fundierte Inhalte mit schnellen Zugriffsmöglichkeiten zu schaffen.

Weiterlesen: Auf den Spuren von Lucas Cranach dem Älteren

MORMO. Mein MoskauMORMO (Mein Moskau) ist ein Stadtlesebuch – genauer noch: ein Stadt-Lese-und-Schau-Buch –, das nicht zum schnellen Durchblättern geeignet ist. MORMO will in Ruhe gelesen werden, immer wieder zur Hand genommen und goutiert werden. Auf über 200 Seiten versammelt MORMO Fotografien und Kurztexte, die die russische Hauptstadt porträtieren, visualisieren, beschreiben, sie in alltäglichen Momentaufnahmen ebenso plastisch vor Augen treten lassen wie in architekturhistorisch interessanten Ansichten

Weiterlesen: Review: MORMO. Mein Moskau: Ein Stadt-Lese-und-Schau-Buch

Simon SchubertDer Kölner Künstler Simon Schubert hat eine einzigartige Ausdrucksform entwickelt: Durch eine besondere Falttechnik verwandelt er Papier in erstaunliche Relief-Bilder. Meist sind es Innenräume, die er mit dieser außergewöhnlichen Vorgehensweise – das genaue Verfahren ist geheim – festhält. Durch die Faltungen entsteht die Wirkung eines Negativabdrucks eines Raumes, etwa so, wie man es als Kind häufig getan hat, wenn man eine Münze unter ein Blatt Papier gelegt und diese mit Bleistift abschraffiert hat.  
Weiterlesen: Ich versuche Bilder für Dinge zu finden, die man so nicht mit Worten umschreiben kann

Frédéric ChaubinFrédéric Chaubin, Chefredakteur des französischen Lifestyle-Magazins »Citizen K.« , macht derzeit seinen neuen Architektur-Bildband bekannt. Bis 2010 hatte er sieben Jahre lang den Raum der ehemaligen Sowjetunion bereist und dokumentierte das bauende Schließen eines Kreises. Die Erben dessen nämlich, was so enthusiastisch als russischer Konstruktivismus im Anschluss an die Oktoberrevolution von 1917 begann und im Blick auf das architektonische Potential keineswegs den Vergleich mit dem Weimarer »bauhaus« scheuen muss, fanden offensichtlich zu ihren Wurzeln zurück.

Weiterlesen: Zurück zu den Wurzeln. Über die Vielfalt spät-sowjetischer Architektur

Invisible Cities Simone KraftDer Wolfgang Hartmann Preis für junge KunsthistorikerInnen geht 2011 an unsere Autorin und Inhaberin von deconarch Simone Kraft M.A. (Heidelberg). Ausgezeichnet wird ihr Ausstellungskonzept »(In)Visible Cities«, das der ganz alltäglichen urbanen Architektur nachspürt und die vermeintlich unsichtbar gewordene Stadt wieder sichtbar werden lässt.
Weiterlesen: (In)Visible Cities: Simone Kraft erhält den Wolfgang Hartmann Preis 2011

Jochen EisentrautDer Berliner Architekt und Künstler Jochen Eisentraut schafft Bilder, die oft Grenzgänge zwischen Kunst und Architektur, aber auch zwischen den Medien sind: Gezeichnete Skizzen überträgt er in den Computer und verwandelt sie dort in dreidimensionale räumliche Gebilde. Linienwirbel fügen sich zusammen zu überraschenden, komplexen Ansichten.

Weiterlesen: Interview mit Jochen Eisentraut - Räume im Exzess: Die Verschleifung von Realität und Virtualität

Interview Yasmin AltDie junge Dresdner Künstlerin Yasmin Alt erforscht plastisch, wie architektonische Formen funktionieren. Sie »baut« ihre architektonischen Vorbilder nach, die sie auf ihre Grundformen, ihre Basis-Struktur reduziert, um ihrer Funktionsweise auf die Spur zu kommen – jedoch nicht, wie diese Bauten genutzt werden, sondern was beim Bauen (mit) dieser(n) Formen geschieht: Zugrunde liegt die Beobachtung, dass bestimmte Formen im Laufe der Zeit wiederkehren in unterschiedlichen Bautypen – so etwa die Entwicklung der »Halle« von der antiken Basilika über den Kirchenbau hin zu Fabrikhallen in monumentalen Dimensionen.

Weiterlesen: Interview mit Yasmin Alt: Die Grundprinzipien der Architektur sind nicht neu...

ArchitekturfachzeitschriftAm 19. April 2011 erscheint die aktuelle Architektur-Zeitschrift von Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar. Die aktuelle Ausgabe von HORIZONTE widmet sich dem Thema »RE-DEFINITION – Architektur auf der Suche nach neuen Wegen«. Essays, Fotoreihen und Projektbeschreibungen zeigen einen neuen Umgang mit Architektur

 

Weiterlesen: HORIZONTE – Zeitschrift für Architekturdiskurs veröffentlicht die dritte Ausgabe

Elisabeth BlumEs gibt Bücher, die machen einfach Spaß, meint unser Autor Christian J. Grothaus. Man nimmt sie öfter in die Hand als andere, dreht und wendet sie, blättert die Seiten wie im Daumenkino immer wieder schell ab und freut sich über den leicht artifiziell, aber nicht unangenehm duftenden Windzug, der dabei entsteht. Man lässt die Hände über den Einband geleiten, über Front und Rücken und empfindet es als angenehm, ein wenig samtenen Widerstand dabei zu spüren.

Weiterlesen: Von Ekstasen, Atmosphären und Prozessen oder: Wenn Bücher Wege sind

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