26
Mai

Architekturführer Hamburg

Fachliteratur

IBA Dock (seit 2010 Geschäftsstelle der IBA). Foto: Prof. Han Slawik

Die Bebauung der HafenCity und noch viel mehr die Internationale Bauausstellung 2013 rücken Hamburg aktuell in das Rampenlicht der internationalen Architekturdebatte. Aus diesem Anlass legt DOM publishers einen Architekturführer vor, der durch die zeitgenössische und historische Architektur des Stadtstaats an der Elbe begleitet. Ein Kapitel setzt sich kritisch mit den gebauten und teilweise noch nicht gebauten IBA-Projekten auseinander, doch präsentiert das Buch weit mehr als milliardenschwere Bauprogramme – und ganz bewusst nicht nur eine Epoche, einen Architekt oder eine Typologie. Der Autor Dominik Schendel hat vielmehr einen repräsentativen Querschnitt durch etwa 200 Jahre Baugeschichte zusammengestellt: Hamburg ist mehr als Hafencity und IBA.

Foto: IBA

Wer die Architektur Hamburgs kennenlernen will, sollte sich zu den klassizistischen Landhäusern der Elbvororte ebenso aufmachen wie zu den großbürgerlichen Villen und Etagenhäusern um die Außenalster und zu den Siedlungs- sowie Schulbauten der Zwanzigerjahre. Dieser Architekturführer legt den Fokus auf Bereiche, die die Identität der Hansestadt prägen: das historische Zentrum, also die Kernstadt innerhalb der ehemaligen Befestigungsanlagen und deren unmittelbar angrenzende Bereiche. Durch diese Konzentration entsteht ein verdichtetes Bild der architektonischen und urbanen Entwicklung.

Die Bebauung der HafenCity und noch viel mehr die Internationale Bauausstellung 2013 rücken Hamburg aktuell in das Rampenlicht der internationalen Architekturdebatte.

Die Auswahl beinhaltet nicht nur Objekte, die aus der breiten Masse hervorstechen, sondern auch zahlreiche typische, mitunter unscheinbare Bauten, die ihre Qualitäten erst auf den zweiten Blick offenbaren. In Form einer Ortserkundung, gegliedert in sechs unterschiedliche Touren, stellt Schendel insgesamt 256 Einzelprojekte vor. Komplexe wie der Rathausmarkt, das Kontorhausviertel, die Speicherstadt oder Hafencity werden gesondert beleuchtet. Jede Tour stellt einen in sich geschlossenen Stadtraum in voller Breite dar und zeigt verloren gegangene räumliche Zusammenhänge, untermalt mit historischen Fotografien. Umfangreiches Planmaterial, Wegbeschreibungen, Stadtkarten, Luftbilder und die QR Codes erleichtern den Stadtwanderern die Orientierung.

Dominik Schendel
Architekturführer Hamburg
135 × 240 mm, 320 Seiten, über 500 Abbildungen, Softcover
ISBN 978-3-86922-242-4 (deutsch)
EUR 28,00
DOM publishers


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Durchblick mit planebener Oberfläche: Das neue Fertigfenster Knauf FlatWin. Foto: Knauf/Stefan Ernst

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Sieger Kategorie Neubau: Meeting Centre in Grândola, Aires Mateus Architects, Lissabon. Foto: Nelson Garrido

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Sergei Tchoban war einer der Referenten bei der ersten Auflage des Lichtarchitektur-Kongress 2018 in Lindau. Auch in diesem Jahr werden hochkarätige Spezialisten auf der Bühne stehen.

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Das Vakuum-Isolierglas Fineo kommt ohne Dichtungen und Evakuierungsöffnung aus. Foto: AGC Interpane

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Smart Cities und smart Citizens: Im Fallbeispiel „Herrenberg“ werden unterschiedliche Modelle, Datenebenen, Analysen und Simulationen zu einem „digitalen Zwilling“ miteinander verknüpft und in VR-Umgebungen visualisiert um z.B. Planung und Entscheidungsfindung bei städtebaulichen Prozessen zu unterstützen. Einen Eindruck davon kann man beim Symposium gewinnen.

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