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Apr

Smart Home: Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz

Fachliteratur

Viele verbinden mit Smart-Home-Technologien die Avantgarde der Digitalisierung: Kühlschränke, die Einkaufslisten aufs Handy senden, automatische Fensteröffner sowie voll vernetzte Wasch- oder Kaffeemaschinen, die sich via Smartphone oder Tablet sogar aus der Ferne starten lassen. Technisches Vor- und Fachwissen ist in aller Regel nicht gefordert, Smart-Home-Systeme sind gemeinhin einfach einzurichten und intuitiv bedienbar. Letzteres geschieht zumeist per Smartphone oder Tablet mittels einer darauf installierten App.

Mehr Komfort
So lassen sich die Geräte bequem vom Sofa aus steuern oder so programmieren, dass sie Aufgaben selbstständig übernehmen. Beispielsweise erkennen Outdoor-Wärmesensoren, dass der Rasen nach Wasser dürstet, und aktivieren den Rasensprenger. Gleichzeitig setzen sich in den Innenräumen die Ventilatoren in Bewegung. Dann findet sich bestimmt irgendwo ein kühles Plätzchen, um der persönlichen Lieblingsmusik aus Smart Speakern zu lauschen. Oder man schaltet den Smart TV ein, wodurch sich automatisch die Rollläden schließen. Ist es ohnehin bereits dunkel draußen, lässt sich der Heimkino-Abend kurzerhand mit individuellen Lichtszenarien untermalen, abgestimmt auf Genre und Laune.

Mehr Sicherheit
Außerdem ist dieses Lichtmanagement in zweierlei Hinsicht höchst praktisch: Einerseits lassen sich dadurch die Stromkosten reduzieren, da sich Lampen nur im Bedarfsfall einschalten, andererseits schützt es vor Einbrechern. Ist man nämlich gerade außer Haus, gehen dort trotzdem in regelmäßigen Abständen die Lichter an und aus, um Anwesenheit zu suggerieren. Lässt sich ein dreister Dieb davon nicht beirren und versucht dennoch, sich Zutritt zu verschaffen, schlagen smarte Türen oder Fenster lautstark Alarm. Über Kameras kann man das ganze Spektakel aus der Ferne beobachten und zur Beweissicherung aufzeichnen.

Doch es drohen nicht nur Gefahren von außen, solche lauern auch innerhalb des Smart Homes. Eine defekte Waschmaschine etwa kann enorme Folgekosten verursachen, wenn der Wasseraustritt nicht frühzeitig erkannt wird. Genau das tun intelligente Wassermelder und übermitteln ab einem gemessenen Wasserstand von rund einem Millimeter eine Warnung ans Smartphone oder Tablet. Bricht hingegen ein Feuer aus, setzen smarte Brandmelder nicht nur einen Notruf ab, sondern öffnen auch Fluchtwege und leuchten sie aus.

Weniger Energieverbrauch
Smart Homes ermöglichen einen Überblick, welche Geräte wie viel Energie verbrauchen. So können Stromfresser schnell entlarvt und gegen ökonomische Alternativen ausgetauscht werden. Diese müssen jedoch zudem effizient eingesetzt und angeordnet werden, um langfristig Strom zu sparen. Wie das geht, beschreiben Frank Völkel und Ingrid Lorbach in ihrem Buch "Smart Home - Bausteine für Ihr intelligentes Zuhause". Ein Kapitel ist auch der Heizung und Lüftung gewidmet, die zusammen ebenfalls großes Einsparpotenzial bergen. Zum Beispiel verringern die bereits erwähnten selbstschließenden Rollläden den nächtlichen Wärmeverlust durch die Fenster.

Für wen eignet sich ein Smart Home?
Ganz einfach: Für all jene, die sich in den eigenen vier Wänden mehr Komfort und Sicherheit wünschen und obendrein Energie sparen möchten. Letzteres ist vor allem für Hausbesitzer interessant, die am Dach eine Photovoltaikanlage betreiben und dadurch ihren Strom selbst erzeugen. Da teure Solarstromspeicher noch recht selten sind, ist der Eigenverbrauch zumeist relativ gering. Das ändert sich in einem Smart Home: Vor allem in den sonnenreichen Mittagsstunden, wenn oftmals niemand zu Hause ist, schalten sich Waschmaschinen oder Geschirrspüler einfach selbst ein. Und noch eine Gruppe von potenziellen Profiteuren ist zu nennen: Mit Blick auf die demografische Entwicklung sind Smart-Home-Systeme speziell für ältere Menschen geeignet, denen Notruf-Freisprecheinrichtungen oder Erinnerungsfunktionen zur Medikamenteneinnahme das Leben erleichtern sollen.

 


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