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Apr

Ratgeber: Barrierefreiheit für Baudenkmäler und Bestandsbauten

Fachliteratur

Eine kleine Stufe kann ausreichen, um Menschen vom gesellschaftlichen Leben auszuschließen. Nämlich immer dann, wenn eine Person im Rollstuhl, mit Krücken, Rollator oder Kinderwagen ein Gebäude oder einen Bahnsteig nur über Stufen betreten kann. Ein Umbau hilft, diese Barrieren zu beseitigen und alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. Sogar denkmalgeschützte Bauten können barrierefrei umgebaut werden.

Laut Klaus-Jürgen Edelhäuser, Vorstandsmitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, ist mit einer soliden Planung durch entsprechend geschulte Ingenieure ein barrierefreier Umbau fast immer realisierbar. Egal ob bei privat oder öffentlich genutzten Bauten. Sogar denkmalgeschützte Gebäude können umgebaut werden, ohne dass der historische Wert leidet.

Worauf Bauherren und Planer achten müssen, die ein Bauwerk barrierefrei modernisieren wollen, ist in der Broschüre »Barrierefreiheit für Baudenkmäler und Bestandsbauten« übersichtlich zusammengefasst.

Federführend erarbeitet hat die Broschüre der Arbeitskreis »Denkmalpflege und Bauen im Bestand« der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Veröffentlicht wurde sie in der Reihe »Denkmalpflege Informationen« des Bayerischen Landsamtes für Denkmalpflege und kann über diesen Link kostenlos heruntergeladen werden.

Die Broschüre zeigt Best Practice Beispiele, wie Rampen oder Aufzüge in harmonischer Optik an denkmalgeschützte Wohnhäuser, Kirchen oder Schlösser angebracht werden können. Historisches Kopfsteinpflaster kann beispielsweise mit barrierefreier, ebener Pflasterung kombiniert werden. Den Anspruch, volle und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, können Ingenieure umsetzen. Sie finden eine geeignete individuelle Lösung und werden so ihrem Ruf als Gestalter der Gesellschaft gerecht. Wer ein Bestandsgebäude oder Baudenkmal barrierefrei umbauen möchte, findet in der Planersuche der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau (www.planersuche.de) entsprechend spezialisierte Personen


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Zwei rampenartige, überdurchschnittlich groß dimensionierte geschwungene Treppenaufgänge erschließen die drei Geschosse vom Erdgeschoss bis zur erhaben Bibliothek. Foto: Reflexion AG

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Die Fassade des Hochhauses ist über feine Lisenen vertikal gegliedert.

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Ausgezeichneter Brandschutz komplett: alle Bauteile des SitaFireguards, hier z. B. für die Freispiegelentwässerung.

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Bild 1: In Versuchsreihen mit Glasfliesen konnte das Österreichische Forschungsinstitut in Wien nachweisen, dass unter Fliesen eingedrungenes Wasser weder in Richtung eines Gefälles abfließt, noch sich über eine zweite Entwässerungsebene entsorgen lässt. Bild: OFI

Fachartikel

Bild: Lignotrend / Foto: Foto&Design, Waldshut-Tiengen

Hochbau

Putzoberfläche an historischem Gebäude. Foto: Architekturzeitung

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Einsatz von Vakuum-Isolierglas im Neubau. Quelle: Schwarz Architekten/GlassX

Fachartikel

Die kleinen Keramikelemente sind auch aus größerer Entfernung anhand der flirrenden Spiegelungen erkennbar. Bildquelle: AGROB BUCHTAL GmbH / Jochen Stüber, Hamburg

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