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Nov

DIN EN 17037 zur Tageslichtversorgung konsequenter umsetzen

Der in der DIN EN 17037 geforderte Blendschutz lässt sich bei LiDEKO Dachschiebefenstern und Balkonausstiegsfenstern mittels verschiedener Markisen einfach umsetzen. Foto: LiDEKO

Fachartikel

 

„Wenn es ums Tageslicht in Innenräumen geht, führt die DIN EN 17037 leider immer noch ein Schattendasein. Sie gilt bereits seit März 2019 und ihre Forderungen nach einer verstärkten Nutzung des natürlichen Lichts reichen über die Vorgaben der Landesbauordnungen hinaus. In der Praxis stellen wir aber fest, dass diese Norm bei der Planung von Neubauten und Modernisierungen noch nicht konsequent umgesetzt wird. Hier besteht bei vielen Bauprofis noch Nachholbedarf hinsichtlich des Umgangs mit der Norm“, erklärt Axel Amelingmeyer, Geschäftsführer von Amelingmeyer Metallbau in Osnabrück.

Das Familienunternehmen produziert und vertreibt unter der Marke LiDEKO hochwertige Dachschiebefenster, die hauptsächlich bei der Modernisierung von Dachgeschossen eingesetzt werden und für ihre besonders großzügigen Abmessungen bekannt sind. Eine hohe Lichtausbeute ist für Amelingmeyer somit bei jedem Projekt ein wichtiges Thema.

Große Dachschiebefenster – wie hier von LiDEKO – helfen dabei, die in der DIN EN 17037 geforderte Lichtmenge auch in Dachgeschossen mühelos zu erreichen. Der enorme Lichtgewinn erhöht hier den Wohnwert ganz erheblich. Foto: Perfect Sound PR
Große Dachschiebefenster – wie hier von LiDEKO – helfen dabei, die in der DIN EN 17037 geforderte Lichtmenge auch in Dachgeschossen mühelos zu erreichen. Der enorme Lichtgewinn erhöht hier den Wohnwert ganz erheblich. Foto: Perfect Sound PR

Anforderung an Licht als Grundlage fürs Wohlbefinden bestimmen

Der Techniker und Meister im Metallbauhandwerk weiß: Das körperliche und seelische Wohlbefinden des Menschen hängt zu einem großen Teil mit der regelmäßigen Zufuhr von natürlichem Licht zusammen. Dies sei jedoch in vielen Wohn- und Arbeitsräumen noch nicht ausreichend gegeben, obwohl die planerischen Grundlagen hierfür eindeutig seien, meint Axel Amelingmeyer, der für die Technik und Konstruktion der Dachschiebefester zuständig ist.

Die europäische Tageslichtnorm 17037 ergänzt die Mindestanforderungen der DIN 5034 und beschreibt den Stand der Technik. Sie liefert die erforderlichen Kriterien, um die Tageslichtversorgung von Innenräumen im Rahmen einer Ganzjahressimulation als „gering“, „mittel“ oder „hoch“ einzustufen und berücksichtigt unter anderem die lokalen Wetterdaten. Hieraus lassen sich Empfehlungen für die Ausstattung von Häusern bzw. Gebäudeteilen ableiten. Die DIN EN 17037 bietet für Planer und Architekten Modelle für die Berechnung von Tageslichtquotienten, die als Kenngrößen für die Erreichung des Tageslichtziels dienen. Axel Amelingmeyer begrüßt die Ausrichtung der DIN 17037 und plädiert dafür, die Tageslichtnorm bei künftigen Projekten konsequenter als bisher umzusetzen.

Tag-Nacht-Rhythmus besser wahrnehmen: Die „innere Uhr“ richtig einstellen und Erholungseffekte verstärken

Ein klarer Tag-Nacht-Rhythmus und eine gute zeitliche Orientierung im Tagesverlauf sind gerade in Dachgeschossen noch längst nicht überall gegeben. Deshalb sollten entsprechend großzügig dimensionierte Fensterflächen eingeplant werden, sagt Sandra Radünz aus Münster, die Unternehmer hinsichtlich der Wirkung ihrer Firmen- und Privaträume mit Business Feng Shui berät: „Den Tagesverlauf bewusst wahrzunehmen, ist für den menschlichen Organismus äußerst wichtig. Tagesaktivität und Nachtruhe werden auf diese Weise stärker differenziert. Nur so stellt sich die ‚innere Uhr‘ richtig ein, und der Erholungseffekt durch den nächtlichen Schlaf ist deutlich intensiver. Deshalb wirken sich lichtdurchflutete Räume positiv auf das Wohlbefinden aus.“

„Tageslicht ist essenziell für das Wohlbefinden des Menschen – diese Erkenntnis ist alles andere als neu. Was aber viele Architekten und Planer nicht wissen: Seit März 2019 ist die DIN EN 17037 gültig, die eine konkrete Planungsgrundlage für die Integration von Tageslicht in Innenräumen darstellt und über die Vorgaben der Landesbauordnungen hinaus reicht“, erklärt Axel Amelingmeyer, Geschäftsführer Technik von Amelingmeyer Metallbau in Osnabrück. Foto: LiDEKO
„Tageslicht ist essenziell für das Wohlbefinden des Menschen – diese Erkenntnis ist alles andere als neu. Was aber viele Architekten und Planer nicht wissen: Seit März 2019 ist die DIN EN 17037 gültig, die eine konkrete Planungsgrundlage für die Integration von Tageslicht in Innenräumen darstellt und über die Vorgaben der Landesbauordnungen hinaus reicht“, erklärt Axel Amelingmeyer, Geschäftsführer Technik von Amelingmeyer Metallbau in Osnabrück. Foto: LiDEKO


Für den Aus- und Umbau von Dachgeschossen spielt der erhöhte Lichteintrag nach den Erfahrungen von LiDEKO ohnehin eine vorrangige Rolle. Axel Amelingmeyer sieht hierin den größten Mehrwert der LiDEKO Dachschiebefenster, die in einer Dimension von 3,06 m Breite und 2,56 m Höhe verbaut und bei Bedarf auch als Pfosten-Riegel-Konstruktionen zu beliebig langen Lichtbändern kombiniert werden können: „Die erhöhte Wohnlichkeit ist das Maß der Dinge. Wir wissen aus den Rückmeldungen unserer Kunden, dass Dachgeschosse mit einem großen Fenster heute sehr begehrt sind.“

„Solarer Zugewinn“ gerade in der dunkleren Jahreszeit

Neben dem sogenannten „solaren Zugewinn“ – insbesondere in den dunkleren Jahreszeiten – wirkt sich der Einsatz von großen Dachflächenfenstern auch positiv auf den Energieverbrauch aus, weil für Licht weniger Strom aufgewendet wird. Der ebenfalls in der DIN EN 17037 geforderte Blendschutz lässt sich bei LiDEKO Dachschiebefenstern wie auch Balkonausstiegsfenstern über verschiedenste Markisenlösungen einfach realisieren.

Der Leitfaden für die Umsetzung der DIN EN 17037 ist beispielsweise beim Verband Fenster + Fassade unter www.window.de erhältlich.


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