18
Jan

Auslobung: wieweiterarbeiten - Arbeitsorte der Zukunft

Nachrichten
Die IHK Köln lobt mit Unterstützung der Bundesstiftung Baukultur, der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und dem Haus der Architektur Köln einen Preis für vorbildliche Gewerbebauten aus. Noch bis 1. März 2012 können sich Unternehmen, Architekten und Ingenieure bewerben.

Sie sind das Gesicht eines Unternehmens, repräsentieren und können erheblich zum Erfolg beitragen: Produktions- und Lagergebäude. Im Vergleich zu Immobilien aus dem Wohnungsbau oder zu öffentlichen Gebäuden finden funktionale und attraktive Produktions- und Lagerstätten jedoch weit weniger Beachtung. Die Industrie- und Handelskammer zu Köln möchte dies ändern, architektonisch ansprechende und funktionale gelungene Immobilien aus diesem Segment in der Region aufspüren und diese ein wenig mehr in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung rücken.

»Wir wollen mit diesem Wettbewerb gute Architektur dort würdigen, wo sie am wenigsten vermutet wird und damit auch einen Ansporn für andere Unternehmen geben, Ästhetik in der Bauplanung nicht zu vergessen«, sagt Dr. Ulrich S. Soénius, Geschäftsführer des Geschäftsbereichs Standortpolitik, Verkehr, Unternehmensförderung der IHK Köln.

Dazu führt die IHK Köln die Netzwerkreihe der Bundesstiftung Baukultur »wieweiterarbeiten - Arbeitsorte der Zukunft« durch. Tatkräftig unterstützt wird sie dabei vom Haus der Architektur Köln und von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen. Die ausgezeichneten Produktions- und Lagergebäude werden durch die Bundesstiftung Baukultur dokumentiert und in einer Veranstaltung in der IHK Köln im Mai vorgestellt. Flankierend zu der Ausstellung finden eine Exkursion und eine Podiumsdiskussion zur Bedeutung von architektonisch und funktional gelungenen Gewerbebauten statt.

An Anfang steht jedoch zunächst das Auszeichnungsverfahren: Gesucht werden Produktions- und Lagergebäude mit den dazugehörigen Verwaltungs- und Sozialräumen, die nach 2002 erstellt wurden. Die Gebäude sollen städtebaulich, gestalterisch, funktional und energetisch besonders gelungen sein und im Bezirk der IHK Köln liegen (d.h. in Köln und Leverkusen, im Rheinisch-Bergischen Kreis, im Oberbergischen Kreis und im Rhein-Erft Kreis). Unternehmen aus Industrie, Gewerbe, Großhandel, Handwerk und Logistik sind aufgerufen, mit ihren Architekten und Ingenieuren bis zum ersten März ihr Projekt einzureichen.

Die Teilnahmemodalitäten sind bewusst moderat gehalten, damit einer zahlreichen Beteiligung keine formalen Hindernisse entgegen stehen.

Eine Jury wird die Unterlagen sichten und nach städtebaulichen, gestalterischen, funktionalen und energetischen Kriterien beurteilen. Der Jury werden angehören ein Repräsentant der IHK Köln, externe Unternehmer, ein Journalist, ein Vertreter des hdak und ein Architekt.

Bewerbung:
Unternehmer, Bauherren, Architekten und Ingenieure, die sich angesprochen fühlen, senden bis zum 1. März 2012 ihre Bewerbsunterlagen an die Industrie- und Handelskammer zu Köln, Frau Ester Maniecki, Unter Sachsenhausen 10-26, 50667 Köln, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Bewerbung soll umfassen: maximal fünf DIN A3 Blätter mit Name und Branche des Unternehmens, Adresse und Ansprechpartner, Fotos, das Objekt charakterisierende Zeichnungen und Pläne (Grundriss, Ansicht, Schnitt, Lageplan, Perspektive, Skizze), einen kurzen Erläuterungstext und evtl. eine Beschreibung des Betriebsablaufs.

Weitere Informationen:
https://www.ihk-koeln.de/Arbeitsorte_der_Zukunft.AxCMS

Anzeige AZ-GC1-728x250 GAS

Das Einfamilienhaus "Woodiy" kann mit dem Bausystem SimpliciDIY größtenteils in Eigenleistung gebaut werden. Grafik: Michael Lautwein und Max Salzberger/TH Köln

Projekte (d)

Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Fachartikel

Um bei der Umstrukturierung von fossilen auf regenerative Energien ein dauerhaft stabiles Netz zu gewährleisten, muss auch in effiziente Speicher investiert werden. Das Bauwerk von eins und THEE in Chemnitz gilt daher als bedeutender Baustein für die Energiewende. Foto: Simon Wegener

Fassade

An allen vier Seiten der Säulen sind Uplights mit einer von Studio DL entwickelten Spezialabdeckung montiert. Sie sorgt für Blendungsminimierung und lässt etwa 50 Prozent Direktlicht bis weit in das Gewölbe strahlen. Der Rest des Lichts ist diffus. Foto: Dirk-Andre Betz, Kaffee, Milch & Zucker

Beleuchtung

Beispielhafte Räume für die Wissensarbeit der Zukunft. Foto: Nikolay Kazakov

Innenausbau

Selbstreinigend und besonders hell – Planibel Easy Clear. Foto: AGC Interpane

Fassade

Alle wesentlichen technischen Komponenten sind bei Geberit Quattro zu einem geprüften Komplettsystem für Installationsschächte und -wände zusammengeführt. Die komplette Sanitäreinheit wird industriell vorgefertigt just-in-time auf die Baustelle geliefert. Bild: Geberit

Gebäudetechnik

Mit seinem neuen Planer-Chat reagiert Geberit auf veränderte Suchgewohnheiten von Bauingenieuren und Architekten. Hinter dem Chat-Angebot steht u.a. Jürgen Greiner (nicht im Bild), der als Experte aus dem Bereich Sanitärtechnik anstehende Fragen von Planern beantwortet. Foto: Geberit

Fachartikel

GIS Profile lassen sich mit Profilverbindern einfach zu Rahmenkonstruktionen für die Vorwandinstallation zusammenfügen. Foto: Geberit

Fachartikel

Frische Luft im Bad: Das Geberit DuoFresh Modul kann in vielen Unterputzspülkästen nachgerüstet werden und ist kombinierbar mit Betätigungsplatten der Reihe Sigma. Foto: Geberit

Unternehmen

Der Hauptsitz der VACUUMSCHMELZE GmbH & Co. KG in Hanau ist zugleich der bedeutendste Produktionsstandort der VAC mit rund1.500 Mitarbeitern. Foto: VACUUMSCHMELZE

Gebäudetechnik

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen