25
Nov

Baulicher Infektionsschutz im Krankenhaus

Welche Bakterien leben auf Oberflächen in Patientenzimmern? Kann eine angepasste Raumplanung Infektionen in Kliniken verhindern? Mit diesen Fragen beschäftigen sich ArchitektInnen der Technischen Universität Braunschweig mit MolekularbiologInnen sowie MedizinerInnen im Projekt KARMIN. Gemeinsam mit 18 Industriepartnern entwickelte das Forschungsteam einen Prototypen für ein neuartiges infektionspräventives Patientenzimmer, welches in Würzburg und auf dem Gelände der Charité Berlin künftig zu besichtigen sein wird. Als starker Partner für innovative Architekturkonzepte ist FSB in der neukonzipierten Raumgestaltung mit Türbeschlägen und Sanitärausstattungen vertreten.

So kommen XXL-Türdrücker FSB 1155, Handlauf-Kombination und Stützklappgriff aus Edelstahl sowie Duschklappsitz des Brakeler Beschlagherstellers zum Einsatz. Krankenhausinfektionen und multiresistente Erreger stellen im Gesundheitswesen ein nicht zu ignorierendes Problem dar. Insbesondere Mehrbettzimmer werden bei der Bakterienübertragung als erhöhtes Risiko für PatientInnen eingestuft. Bislang werden mit multiresistenten Erregern infizierte Patienten in Einzelzimmern isoliert, welches mit höheren Kosten und weiteren Nachteilen einhergeht. Das Forschungsprojekt KARMIN legt den Fokus auf Materialien, die sich leicht reinigen lassen, eine kluge Raumplanung mit separaten Badezimmern und die Neugestaltung hygienerelevanter Gegenstände. „Architektur und Design kann einen wichtigen Beitrag zur Hygiene im Krankenhaus leisten, wenn baulicher Infektionsschutz bei der Planung und dem Betrieb von Krankenhäusern berücksichtigt wird“, so Dr. Wolfgang Sunder (Institut für Industriebau und Konstruktives Entwerfen der TU Braunschweig und Projektleiter von KARMIN).

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Hygienekonzept bis ins Detail

Bereits in den 90er Jahren hat sich der Spezialist für innovative Beschlaglösungen mit einer neuen Form des Türdrückers beschäftigt. Dank einem Design in ergonomisch gestalteter Winkelform kann der XXL-Türdrücker FSB 1155 mit der Hand sowie mit dem Ellenbogen betätigt werden. Türen lassen sich bequem öffnen und schließen, ohne dass eine Berührung mit der Hand stattfinden muss. Stattdessen wird der Ellenbogen optimal und sicher zwischen Türdrücker und Türblatt positioniert. Die Links-Rechts-Ausrichtung des Griffs bietet bei Ellenbogenbetätigung einen festen Halt. In ihrer dreieckigen Ausrichtung greift die Formgebung ideal natürliche Bewegungsabläufe auf und ermöglicht eine organische Nutzung.

So kann effektiv eine Senkung des Infektionsrisikos über geteilte Kontaktflächen in allen Anwendungsbereichen erzielt werden. Der besondere Vorteil – die Hände bleiben frei und können somit für das Tragen diverser Gegenstände eingesetzt werden.

Die individuell ausgestaltbare Handlaufkombination FSB 8212 mit einem Zubehörsortiment, das für nahezu jeden Anwendungszweck gerüstet ist, bietet hohe Flexibilität bei größtmöglicher Griffsicherheit nach DIN 18040. Die Handläufe von FSB folgen mit ihrer diagonal-ovalen Gestaltung konsequent den anatomischen Gesetzen der Greif-Ergonomie: Alle Fingerglieder werden gleichmäßig belastet, alle Gelenke optimal genutzt und es muss weniger Kraft aufgewandt werden, als bei anderen Handläufen.

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Greifqualität sicher stellen

Auch in den verbauten FSB Stützklappgriffen 8224, die Unterstützung bei eingeschränkter Kraft und Mobilität bieten und auf denen sich Patienten sicher abstützen können, kommt der am Markt einzigartige diagonale Griffquerschnitt zum Einsatz. Somit ist eine optimale Greifqualität für die Hand sichergestellt. Optional bietet FSB für dieses Produkt mit der A-Flex Ausführung die Möglichkeit einer flexiblen Montage und Demontage. Im Bedarfsfall kann in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen so unmittelbar und kosteneffizient auf Anforderungen im Patientenzimmer reagiert werden. Wird kein Stützklappgriff benötigt, kann dieser in wenigen Schritten demontiert und eine Dekorplatte aufgeschoben werden.

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Ergänzend stattet Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG das Patientenzimmer mit einem Dusch-Klappsitz aus hautsympathischem PUR (Polyurethan) aus. Ein federunterstützter Klappmechanismus und die optionale Anbringung mittels Einschub-Montageplatte A-Flex sparen Platz bei Nichtgebrauch und sorgen für Flexibilität im Einsatz. Im Prototyp des Forschungsprojektes KARMIN kommen Produkte von FSB in rostfreiem Edelstahl zum Einsatz. FSB-Produkte werden aus Chrom-Nickel-Stahl gefertigt, der circa 18% Chrom und 8% Nickel enthält.

Diese Zusatzlegierung macht das Material äußerst korrosionsbeständig und unempfindlich gegen Stoß- und Kratzspuren. Auf der Oberfläche, die eine sehr gute Reinigungs- und Desinfektionsmittelbeständigkeit aufweist, bildet sich eine unsichtbare Passivschicht, der eine natürliche bakterienreduzierende Wirkung zugeschrieben wird. Neben architektonischen Gestaltungsaspekten trägt im Projekt KARMIN auch die bewusste Materialwahl zur Reduzierung des Infektionsrisikos für PatientInnen bei. Um der Verbreitung gesundheitsgefährdender Keime und Erreger entgegen zu wirken bietet FSB weitere hochqualitative Lösungen, mit denen Infektionsrisiken effektiv reduziert werden können.

Projektdaten KARMIN
KARMIN steht für „Krankenhaus, Architektur, Mikrobiom und Infektion“ und ist ein Projekt, das vom 1. Oktober 2016 bis 31. Dezember 2020 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme „Zwanzig20“ und als Teil des Forschungsverbundes „InfectControl 2020“ mit einer Summe von rund 1,3 Millionen Euro (davon gingen rund 450.000 Euro an die TU Braunschweig) gefördert wird. Verbundpartner sind neben der TU Braunschweig die Charité́ – Universitätsmedizin Berlin (Institut für Hygiene und Umweltmedizin), das Universitätsklinkium Jena mit der Septomics Research Group und die Röhl GmbH.

Weitere Informationen zu KARMIN: www.karmin.info/patientenzimmer

Weitere Informationen zu FSB: fsb.de/care

 

 


Photovoltaik im Überkopfeinsatz. Quelle: Stadtwerke Wolfenbüttel

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